Der Wetter-Tag bei wetter.de

Sturm Éowyn zieht auf Irland und Großbritannien zu: Extreme Lebensgefahr

Sturm Éowyn zieht auf Irland und Großbritannien zu
Sturm Éowyn zieht auf Irland und Großbritannien zu

In Erwartung auf Sturm Éowyn sind in Irland und Teilen des Vereinigten Königreichs für Freitag hohe Warnstufen für Wind ausgegeben worden. Für die Republik Irland gilt landesweit die höchste Stufe Rot. Der irische Premier Simon Harris warnte vor extremer Lebensgefahr. „Sie müssen aufpassen. Reisen Sie nicht. Gehen Sie nicht in Küstennähe“, warnte er.
Der britische Wetterdienst Met Office warnte auch für Nordirland und Teile Schottlands mit der höchsten Stufe Rot. In Nordirland wurden vorsorglich alle Schulen angewiesen, am Freitag geschlossen zu bleiben.Schottlands Regierungschef John Swinney rief die Menschen in den betroffenen Gebieten ebenso dazu auf, nicht zu reisen.
So zieht der Mega-Sturm: Orkan Éowyn stark wie ein Hurrikan

Die Wetteraussichten für die Nacht: Frost an den Alpen und im Osten

In den nächsten Stunden bilden sich von den Mittelgebirgen bis zur Küste noch ein paar Regen- und in höheren Lagen Schneeschauer. Im Süden kommen wir trocken durch die Nacht. Von den Alpen bis nach Brandenburg ist es zudem oft frostig kalt. Sonst bringt kräftiger Wind zumindest leichte Plusgrade.

Scholz bedauert WHO-Austritt der USA

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Bundeskanzler Olaf Scholz bedauert den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen und der WHO.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bedauert den geplanten Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen sowie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Das sagte eine Regierungssprecherin in Berlin. „Wir setzen auf internationale Organisationen und auf eine internationale, regelbasierte Ordnung.“ Aus Sicht der Bundesregierung sei der Klimawandel ein enormes globales Problem, auf das die Weltgemeinschaft insgesamt eine Antwort finden müsse.

„Aus unserer Sicht ist das Pariser Klimaabkommen unverzichtbar und wir werden auch weiterhin darauf setzen.“ Die Bundesregierung werde mit den USA im Gespräch bleiben, um besser zu verstehen, was die Motive seien. „Wir halten an diesen Abkommen fest“, sagte die Sprecherin. „Das gilt auch für die Mitgliedschaft in der WHO.“ Dies sei eine wichtige zentrale Organisation gegen weltweite Bedrohungen der Gesundheit. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte den WHO-Austritt der USA als schweren Schlag für den internationalen Kampf gegen globale Gesundheitskrisen bezeichnet.

Der neue US-Präsident Donald Trump hatte erneut den Austritt der USA aus der WHO angeordnet. Er erklärte in einem Erlass, die Organisation habe schlecht auf die Corona-Pandemie reagiert und fordere unfaire Beiträge von den Vereinigten Staaten. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit 2020 den Austritt bei der WHO eingereicht. Sein Nachfolger Joe Biden stoppte dies 2021 aber, bevor es wirksam wurde. Trump hatte außerdem den Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen besiegelt.

Weitere Schneeschauer in den Bergen

In den nächsten Stunden bilden sich von den Mittelgebirgen bis zur Küste noch ein paar Regen- und in höheren Lagen Schneeschauer. Letztere können die aktuelle Schneedecke auf den Bergen weiter ansteigen lassen. Hier ist die Liste der momentan höchsten Schneehöhen:

  • Nebelhorn in 2070 Meter Höhe, 112 Zentimeter
  • Zugspitze 2960 m, 104 cm
  • Großer Arber 1437 m 66 cm
  • Philippsreut 922 m, 46 cm
  • Kreuth-Glashütte (alle Bayern) 897 m, 43 cm

Atlantikstrom vor dem Kipppunkt

Die AMOC, kurz der Atlantikstrom, zu dem auch der Golfstrom gehört, liefert Europa warmes Wasser und uns ein angenehm gemäßigtes Klima. Durch den Klimawandel droht die Strömung eventuell zeitnah einen Kipppunkt mit extremen Folgen für die Welt aber auch für uns zu erreichen.

Neue Feuer breiten sich aus

Ein am Mittwoch nördlich von Los Angeles ausgebrochener Waldbrand hat sich innerhalb weniger Stunden auf mehr als 3.800 Hektar ausgeweitet. Mehr als 4.000 Feuerwehrleute seien im Einsatz, sagte der Feuerwehrchef von Los Angeles County, Anthony Marrone. Rund 31.000 Menschen seien aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen, weiteren 23.000 drohe die Evakuierung, sagte der Sheriff von Los Angeles County, Robert Luna, bei einer Pressekonferenz. Starke Winde und trockenes Unterholz fachten die Brände an. Von Samstag bis Montag wird allerdings etwas Regen erwartet, der den Feuerwehrleuten eine dringend benötigte Atempause verschaffen könnte.

Innerhalb weniger Stunden erreichte das neue „Hughes Fire" rund 80 Kilometer nördlich der Millionenmetropole bereits zwei Drittel der Größe des „Eaton Fire“, eines der beiden Großbrände, die Los Angeles seit dem 7. Januar heimsuchen. Die Feuerwehr konnte beide Brände weitgehend unter Kontrolle bringen. Seit ihrem Ausbruch haben die Flammen eine Fläche von der Größe Washingtons D.C. verbrannt, mindestens 28 Menschen getötet und fast 16.000 Gebäude beschädigt oder zerstört, teilte die kalifornische Behörde für Forstwirtschaft und Brandschutz (Cal Fire) mit. Nach Angaben der Behörden von Los Angeles County waren zeitweise 180.000 Menschen von Evakuierungen betroffen.

Wetterwechsel bringt brisante Glättelage im Südosten

 Eisregen in Süddeutschland Winterlich ist die Autobahn A7 zwischen Ulm und Ellwangen bei Schnee und Eisregen an einer Luftmassengrenze., A7 Deutschland *** Freezing rain in southern Germany Wintery is the freeway A7 between Ulm and Ellwangen with snow and freezing rain on an air mass border , A7 Germany
Die Winterdienste haben zum Teil alle Hände voll zu tun

Der teils stürmsiche Wetterumschwung geht mit teils erheblicher Glätte mit Unwettergefahr einher. Das gilt am Vormittag vor allem im Süden und Osten unseres Landes. Besonders betroffen sind die Regionen im Südosten, also beispielsweise vom Vogtland bis nach Niederbayern. Mit unserem Radar seid ihr immer auf dem Laufenden!

Sturmböen drohen indes in den Mittelgebirgen und Richtung Alpen. Im Oberharz sind schwere Sturmböen möglich.

Heute startet der Tag oft ohne Frost

Dieser Morgen fühlt sich anders an, oder? Das könnte daran liegen, dass der Frost nachgelassen hat. Um 7 Uhr lagen die Temperaturen in vielen Regionen Deutschlands (aber längst nicht in allen) über dem Gefrierpunkt. Das war in den vergangenen Tagen anders.

Temperaturen in Deutschland um 7 Uhr

wetterglobus Frost
Gemessene Temperaturen in Deutschland

Wohlgemerkt: Dies sind nicht die offiziellen Tiefsttemperaturen in der Nacht.

Wetteraussichten für heute, Donnerstag, den 23. Januar

Im Osten fällt heute bei vielen Wolken häufig Regen, am Vormittag besteht dabei vor allem im Bergland Glatteisgefahr. Im Westen sind nur einzelne Schauer unterwegs, dazwischen gibt es aber auch mal kurze sonnige Abschnitte. Die Schneefallgrenze liegt in Lagen um 600 Meter Höhe. Bei starkem, auf den Bergen sowie an der Nordsee auch stürmischem Wind erreichen die Höchstwerte 2 bis 6, am Rhein 7 bis 9 Grad.

Extremes Winterwetter in den USA und Russland

  • Extremes Winterwetter herrscht in Teilen der USA: New Orleans meldet um 03 UTC 10cm Schnee und -6 Grad, auch die nördlichsten Teile Floridas haben leichten Frost. Miami im Süden dagegen liegt bei +13 Grad.
  • Noch viel kälter ist es in Teilen Russlands: Der Kältepol liegt derzeit im Norden Sibiriens mit -53 Grad.

Wetterlage am Donnerstag, den 23. Januar

Wetterlage in Deutschland
Nach einer ganzen Zeit unter Hochdruckeinfluss kommen nun die Tiefs zum Zuge.

Tief Erwin über der Nordsee beendet heute auch im Südosten unseres Landes endgültig das Hochdruckwetter der letzten Tage. Mit starkem, an der Nordsee und auf den Bergen stürmischem Wind geht damit auch die Nebellage (vor allem am Bodensee und an der Donau war es seit Tagen grau) zu Ende. Am Freitag zieht dann sogar ein Orkantief vom Atlantik über Schottland Richtung Norwegen, bei uns sind aber nur an der Nordsee sowie auf den Bergen Sturmböen dabei. Mit der starken Südwestströmung kommt jedoch sehr milde Luft zu uns, im Südwesten sind am Samstag sogar frühlingshafte 15 Grad zu erwarten.

Video: Temperaturverlauf in Deutschland für die nächste 14 Tage

(mit dpa)