Der Wetter-Tag bei wetter.de
Frühlingswetter wird wechselhaft
In der Nacht gibt es in der Südwesthälfte Deutschlands einige Wolken und stellenweise fällt etwas Regen. Im Nordosten gibt es nur eine leichte Bewölkung oder der Himmel ist klar. Die Temperaturen sinken auf milde 11 Grad am Niederrhein und stellenweise knapp unter 0 Grad in Bayern und im Osten.
Wetteraussichten für Samstag, den 22. März
Im Westen und Süden von Deutschland sind bei einer Mischung aus Sonne und Wolken Schauer möglich, im Saarland und Rheinland-Pfalz zum Abend hin hier und da auch Gewitter. In der Nordosthälfte gibt es meist viel Sonnenschein und es bleibt trocken. Allerdings kann Saharastaub den Himmel trüben. Außerdem wird es im Norden und Osten windig.
Die Temperaturen erreichen 10 Grad an der Ostsee bis 20 Grad am Oberrhein.
Wetterlage: Tiefdruck macht sich bemerkbar

Am Wochenende macht sich Tief Volker in Deutschland abgeschwächt bemerkbar. Schauer und einzelne Gewitter breiten sich vorwiegend in der Südwesthälfte aus, während im Norden und Osten am Samstag ein kräftiger Wind weht.
Trockenheit wird zum Problem: Wie viel Regen kommt da jetzt?
Es hat im März kaum geregnet. In manchen Orten ist nicht ein Tropfen gefallen. So langsam wird die Dürre im Boden zum Problem. Ab dem Wochenende kommt ein wenig Regen, aber in der Summe wird es nicht viel sein. In der Mitte und im Süden maximal 20 Liter pro Quadratmeter, im Norden nur ein bis neun Liter.
Immerhin reicht das, um die Waldbrandgefahr ein bisschen zu dämpfen. Aber für die Landwirtschaft und die Bäume ist es viel zu wenig. Der Rhein bei Duisburg führt schon extremes Niedrigwasser. Und aus den Alpen kommt kaum Wasser aus der Schneeschmelze nach.
Weniger Unfälle auf dem Bodensee im Jahr 2024
Die Zahl der Unfälle auf dem Bodensee ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Die Wasser- und Wasserschutzpolizeien aus Bayern, Baden-Württemberg, dem österreichischen Bundesland Vorarlberg sowie den Schweizer Kantonen St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen registrierten 2024 insgesamt 179 Unfälle auf dem See, wie das Polizeipräsidium Göppingen mitteilte. Das waren 70 weniger als im Vorjahr, als die Zahlen wegen eines Unwetters besonders hoch gewesen waren.
17 Menschen wurden der Statistik zufolge 2024 bei Unfällen auf dem Bodensee getötet - sechs mehr als 2023. 41 wurden verletzt, im Vorjahr waren es 33 gewesen.
Deutsche Wanderer auf Philippinen vermisst - zwei Gerettete
Nach dem Verschwinden einer Gruppe mit deutschen Wanderern auf den Philippinen haben Suchteams zwei der Männer aufgespürt. Von weiteren vier fehlt aber Behördenangaben zufolge noch jede Spur. Die drei Deutschen waren am Mittwoch mit einem Briten, einem Kanadier und einem Russen zu einer Hiking-Tour nahe Valencia in der zentral gelegenen Provinz Negros Oriental aufgebrochen, wie die Lokalregierung mitteilte. Seither wird die Gruppe vermisst.
Bei den beiden Geretteten handele es sich um einen der Deutschen sowie den Briten, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Den Angaben zufolge waren die Männer im berühmten Balinsasayao Twin Lakes Natural Park zu zwei Seen unterwegs. Da sie nur eine Tageswanderung geplant hätten, seien sie ohne viel Proviant aufgebrochen, hieß es. Mehrere Teams suchten nach den anderen Vermissten, in der Nacht sollte die Armee die Suche übernehmen. Schlechtes Wetter erschwerte den Einsatz.
Der wärmste Tag des Jahres
Heute geht es vom Norden bis in den Osten meist sonnig weiter. Der anfängliche Nebel von der Nordseeküste bis nach Schleswig-Holstein löst sich bald auf. In der Südwesthälfte breitet sich Saharastaub aus, was sich durch teils dichtere Wolken oder nur milchigen Sonnenschein bemerkbar macht. Aber auch dort bleibt es trocken.
Die Temperaturen steigen verbreitet auf 17 bis 23 Grad an, vom Niederrhein über das Ruhrgebiet bis nach Rheinhessen sind auch 25 Grad nicht ausgeschlossen. Dort kommt es darauf an, wie sich der ausbreitende Saharastaub auf die Bewölkung und die Einstrahlung auswirkt. An der Ostsee macht sich bei auflandigem Wind das kalte Meerwasser bemerkbar und die Höchstwerte können an der Küste teils unter 10 Grad bleiben. Der Wind aus Südost bis Ost lebt vor allem im Westen, an den Küsten und auf den Bergen auf.

Gletscher haben 9.000 Milliarden Tonnen Eis verloren.
Die weltweite Gletschermasse ist laut UNO im dritten Jahr in Folge zurückgegangen. "Das hydrologische Jahr 2024 war das dritte Jahr in Folge, in dem alle 19 Gletscherregionen an Nettomasse verloren haben", erklärte die Weltwetterorganisation (WMO). "Der Erhalt der Gletscher ist damit nicht nur eine Frage der Umwelt, Wirtschaft und gesellschaftlichen Notwendigkeit: Es ist eine Frage des Überlebens", erklärte WMO-Chefin Celeste Saulo.
Die 19 Gletscherregionen der Welt haben im vergangenen Jahr 450 Milliarden Tonnen an Eismasse verloren, wie die WMO weiter unter Berufung auf Daten des Schweizer Gletscherbeobachtungsdienstes (WGMS) weiter mitteilte. 2024 war damit das viertschlimmste Jahr für die Gletscherschmelze seit Beginn der Aufzeichnungen. Das bisher verheerendste Jahr war 2023. In fünf der vergangenen sechs Jahren sei zudem ein Rekordverlust an Gletschermasse gemessen worden, teilte die WMO weiter mit.
Seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1975 haben die Gletscher laut WGMS in den meisten Weltregionen mehr als 9.000 Milliarden Tonnen Eis verloren. "Das entspricht einem 25 Meter dicken Eisblock in der Größe von Deutschland", sagte WGMS-Direktor Michael Zemp.
Wetterlage: Nächste Woche bedeutend kälter

Deutschland liegt zwischen Hochs über Skandinavien sowie dem Schwarzen Meer und einem kräftigen Tief Volker (International: Martinho) über Südwesteuropa. Bei steigenden Luftdruckgegensätzen lebt der Wind auf. Von Frankreich und der Schweiz her kommt zudem Saharastaub bei uns an.
Ganz langsam machen sich Wolken bemerkbar
(mit dpa)