Der Wetter-Tag bei wetter.de
Schneegriesel oder Sprühregen, teils mit Glättegefahr
In der Nacht gibt es in tieferen Lagen verbreitet Nebel oder Hochnebel. Im äußersten Nordwesten fällt örtlich etwas Nieselregen, dabei besteht Glatteisgefahr. Die Tiefstwerte liegen zwischen -1 und -7 Grad, nur auf den Inseln sowie in höheren Lagen bleibt es frostfrei.
Am Vormittag beginnt der Tag meist grau oder trüb, in Schleswig-Holstein kann sich zu Beginn noch Glatteis bei leichtem Regen bilden. Am Nachmittag wird es von Westen her zunehmend freundlicher, auch wenn sich die Sonne nicht gegen alle Nebelfelder durchsetzen kann. Besonders an der Küste bleibt es weiterhin trüb.
Die Temperaturen erreichen im Dauernebel nur -2 bis 0 Grad, andernorts liegen sie zwischen +1 und +5 Grad, auf den Bergen bis zu +7 Grad.
Wie geht die Woche weiter? Unser 7-Tage-Trend
Nanu? Alles weiß. Das ist kein echter Schnee, sondern Industrieschnee

Die Bundesstraße B10 bei Stuttgart ist heute Morgen mit Industrieschnee bedeckt. Der Industrieschnee entsteht vor allem durch den Ausstoß von Wasserdampf an Industrieanlagen. Dieser Schnee wird durch Emissionen von Industrieanlagen hervorgerufen und tritt damit örtlich begrenzt auf. Er ist oft ein Zeichen von schlechter Luftqualität. So auch diesmal, die Inversion und natürlich unseren ganzen Abgase sorgen für die schlechten Luftwerte.
Orkan rumpelt heran - mit Auswirkungen auch für uns
Der Ruhe durch Hoch Beate folgt ab der Wochenmitte eine markante Umstellung der Wetterlage. Besonders heftig wird es über Westeuropa. Doch auch bei uns drohen zum Teil schwere Sturmböen.
So sehen ihn die Chilenen: Komet C/2024 G3 (ATLAS)

Was für ein Foto vom atemberaubenden Kometen C/2024 G3 (ATLAS).
Gefilmt wurde er vom Observatorium in der Wüste Atacama – bessere Bedingungen gibt es auf der ganzen Welt nicht.
Blue Monday, der deprimierendste Tag des Jahres ist heute
Heute ist der 20. Januar, laut amerikanischer Psychologen der deprimierenste Tag des Jahres. Ob das was mit der Amtseinführung von Donald Trump zu tun hat? Nein, tatsächlich ist das Zufall. Forscher sprechen vom Blue Monday. Dieser Tag ist normalerweise (auf der Nordhalbkugel) dunkel und kalt. Außerdem ist der Januar ein teurer Monat. Viele Versicherungen ziehen Geld ein, vom Januargehalt bleibt oft nicht viel übrig. Dazu ist der Frühling noch weit weg. Das macht den Tag so deprimierend.
Und das Wetter spielt mit: Es ist trüb, grau und neblig in vielen Teilen Deutschlands. Vor allem im Westen und Norden verläuft der Tag trist. Auf den Bergen scheint die Sonne, auch im Süden stehen die Chancen auf einen sonnigen Tag gut. Doch generell ist Hoch Beate an ihr Ende gelangt.
Der Nebel spuckt der Sonne in die Suppe - Schneegriesel möglich
Für viele – so etwa von der Ostsee bis zum Erzgebirge – wird es heute nochmals überwiegend sonnig. In der Mitte und im Süden lösen sich Nebel- und Hochnebelfelder im Tagesverlauf meistens ebenfalls auf, allerdings stören dann oft hohe Wolkenfelder zeitweise den Sonnenschein.
Im Nordwesten geht es dicht bewölkt, teilweise neblig-trüb durch den Tag, wobei vereinzelt Schneegriesel oder Nieselregen dabei sein kann. Im Rest des Landes ist es nach Nebelauflösung oft sonnig und trocken. Die Höchstwerte liegen bei -1 Grad in der Lüneburger Heide bis 8 Grad an den Alpen. Der Wind weht überwiegend schwach, an der See teils mäßig aus südlichen bis westlichen Richtungen. Zudem treten in Ostsachsen dank dem Böhmischen Wind starke Böen auf.
Los Angeles rüstet sich für neue Feuer

Das Schlimmste schien vorüber für Los Angeles - doch die Wettervorhersage lässt die Sorge vor einem erneuten Aufflammen der Feuer in der US-Westküstenmetropole wieder steigen. Der Wetterdienst warnte vor der Rückkehr der gefährlichen Starkwinde, die die mühsam eingegrenzten Brände neu anfachen können. Erwartet wird, dass das „extreme Feuerwetter“ vom späten Montag bis zum frühen Dienstag andauert. Der künftige US-Präsident Donald Trump kündigte an, sich am Freitag selbst ein Bild von den gewaltigen Schäden der Feuer machen zu wollen und versprach Hilfe.
Durch die Flächenbrände wurden bislang Schätzungen zufolge mehr als 12.000 Gebäude in der Region zerstört oder beschädigt. Die Zahl der bestätigten Todesfälle stieg auf 27. Mehrere Menschen gelten als vermisst.
Wetterlage am Montag, den 20. Januar

Hoch Beate, das sich vom Schwarzen Meer bis nach Frankreich erstreckt, sorgt abseits des Nordwestens für freundliches und trockenes Wetter. Der Nordwesten wird hingegen mit feuchter Luft von einem Tief über Nordwesteuropa beeinflusst. In den Nächten tritt meist Frost auf. Am Mittwoch schwächt sich der Hochdruckeinfluss ab, sodass von Westen her Tiefausläufer auf Deutschland übergreifen und unbeständiges sowie milderes Wetter bringen. Ab Freitag gerät der Süden wieder in den Einflussbereich eines Hochs, während der Norden Deutschlands von weiteren Tiefdrucksystemen gestört wird und es wechselhaft, vorübergehend auch windig bleibt.
Am Donnerstag braut sich über dem Atlantik gar ein Orkantief zusammen. Es fegt am Freitag über die Britischen Inseln hinweg und nimmt dann Kurs Richtung Skandinavien. Wir haben es dann "nur" mit den Ausläufern zu tun, der Südosten Bayerns dürfte davon so gut wie gar nichts mitbekommen. Wie auch immer, nach dem ruhigen Wochenbeginn stellt sich ab Wochenmitte eine Südwestströmung ein, die meist recht milde Luft zu uns bringt.
Video: Temperaturverlauf in Deutschland für die nächste 14 Tage
(mit dpa)