Der Wetter-Tag bei wetter.de
Im Osten Frost und glatte Straßen - im Westen muckelig mild
Schönes und fast schon frühlingshaft mildes Wetter gab es heute im Südwesten unseres Landes.
Ebenfalls sehr mild, aber stark bewölkt war es dagegen im Rheinland; örtlich fiel auch etwas Regen. Der Osten muss noch ein bisschen auf die milde Luft warten.
In den nächsten Stunden breiten sich Wolken mit Regen auch auf den Osten aus - dabei besteht örtlich Glatteisgefahr. Denn hier liegen die Tiefstwerte noch im Frostbereich, während es im Westen unter den dicken Wolken mit 4 bis 9 Grad deutlich milder bleibt.
Das sind die unterschiedlichen Glättearten
Die März-Prognose jagt uns einen leichten Schauer über den Rücken
Viele von uns sind so langsam ein bisschen wintermüde. Die Tage werden zwar länger, aber der Februar hat bisher kaum wärmende Phasen im Gepäck gehabt. Jetzt kommen ein paar milde Tage mit warmer Luft. Aber das heißt noch lange nicht, dass dieser Winter zu Ende ist. Im Gegenteil: Die März-Prognose jagt uns schon einen leichten Schauer über den Rücken.
Wie kann denn bitte Hochwasser gefrieren? Genau das ist in Detroit passiert

Es sieht verrückt aus: Hochwasser gibt es ja eigentlich nur bei Tauwetter. Aber in den USA ist das Wasser, das einen halben Meter hoch in der Straße stand, gefroren. Wie kann das sein?
Des Rätsels Lösung: Es gab dort einen massiven Rohrbruch. Eine 100 Jahre alte Leitung war geborsten. Das Problem: Es war -17 Grad kalt. Das Wasser blieb also in einer Straße stehen und fror dann. Solch einen Anblick gibt es super selten – Gottseidank. Denn die Schäden sind enorm. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten, nachdem Tauwetter einsetzte.
Eiskalter Februar will zu warm zu Ende gehen

In der trockenen Luft von Hoch Finja gab es in den letzten Nächten überall Frost. Im Osten war es oftmals sogar strenger Frost unter -10 Grad, im Erzgebirge und im Zittauer Gebirge waren es an einigen Orten sogar mal unter -20 Grad. Dazu kaum positive Werte am Tage. Zusammen brachte das eine deutlich zu kalte Witterung und einen zu kalten Februar bis jetzt. Aber am Ende soll wieder ein Plus da stehen – dank des extremen Frühlingsintermezzos in den kommenden Tagen.
In drei Wochen 21.500 Beben auf Santorini - noch keine Entwarnung

Nahe der beliebten Ferieninsel Santorini wurden in den vergangenen drei Wochen rund 21.500 Erdbeben registriert. Dies berichtete der griechische Rundfunk (ERT) unter Berufung auf die Universität Athen. Die Seismologen versuchen nun abzuschätzen, wie sich das Phänomen weiter entwickeln wird, und arbeiten verschiedene Szenarien durch. Hoteliers und andere Unternehmer auf Santorini sind wegen der nahenden Urlaubssaison besorgt.
Weil die Stärke der Beben in den vergangenen Tagen deutlich nachgelassen hat, hoffen Geologen und Seismologen auf eine schrittweise Deeskalation des Phänomens. Entwarnung gibt es jedoch nicht: Unterdessen haben Unternehmer auf Santorini Angst wegen der Auswirkungen der Beben auf die diesjährige Tourismussaison. Die Buchungen stagnieren, sagen Hoteliers übereinstimmend. Eine Lösung dafür gibt es nicht - außer das Ende der Erdbeben.
Gletscherschwund deutlich beschleunigt

Der globale Gletscherschwund hat sich enorm beschleunigt. Das zeigt eine neu veröfffentlichte Studie im Fachmagazin „Nature“. Vor allem In den 2010er-Jahren hat der Schwund stark zugenommen, in den Alpen und den Pyrenäen war er zudem wesentlich größer als in den antarktischen und subantarktischen Gebieten., so das Forschungsteam um Tobias Bolch vom Institut für Geodäsie der TU Graz.
Nach der Studie haben die Gletscher weltweit seit dem Jahr 2000 rund fünf Prozent ihres Gesamtvolumens verloren. Das sind durchschnittlich rund 273 Milliarden Tonnen Eis pro Jahr.
Auffällig ist zudem der beschleunigte Anstieg in der zweiten Hälfte des Untersuchungszeitraums – von 231 Milliarden Tonnen pro Jahr in der ersten Hälfte des Untersuchungszeitraums (2000 bis 2011) auf 314 Milliarden Tonnen in der zweiten Hälfte. Von 2012 bis 2023 war der Verlust somit um 36 Prozent höher als vom Jahr 2000 bis 2011.
In Aachen 7 Grad, in Haidmühle -18 Grad

Heute Morgen um 6 Uhr gibt es krasse Temeraturunterschiede in Deutschland. Während im Westen die milde Luft schon angekommen ist mit 7 Grad in Aachen und 5 Grad in Duisburg, ist es im Osten noch einmal bitterkalt mit -18 Grad in Haidmühle, -17 Grad in Mähring und -14 Grad in Görlitz.
Das sind die aktuellen Temperaturen
Strenger Dauerfrost im Norden der USA - Sommer im Süden

Ein Hoch rückt vom Norden der USA in die Mitte vor und führt winterlich kalte Luft von Kanada weit nach Süden. Von North Dakota bis nach Kansas City liegen die Höchstwerte heute unter -10 Grad und bis nach Texas hinein gibt es Dauerfrost.
Der Süden Floridas zeigt sich davon unbeeindruckt. Dort ist es mit bis zu 26 Grad sommerlich warm, ebenso in Phönix und Arizona mit 27 Grad.
Hier geht es zum Wetter in Nordamerika
Vorsicht bei den ersten Gartenarbeiten: Die neuen Hummelköniginnen sind unterwegs

Für die nächsten Tage sind in einigen Regionen Temperaturen von bis zu 18 Grad möglich. Für Hobby-Gärtner bedeutet das: Ab in den Garten! Über den Winter liegen gebliebenes Laub soll weggeharkt, der Boden gelockert und umgegraben, die ersten Blumen gesetzt werden. Aber Achtung: Bei allem Elan heißt es, achtsam zu sein: Die neue Generation Hummelköniginnen erwacht jetzt aus der Winterstarre und unternimmt die ersten Flüge des Jahres. Hummeln gehören zu den ersten Bestäubern des Jahres und fliegen bereits bei Temperaturen von zwei Grad. Mit ihren winzigen Muskeln im Brustkorb erzeugen sie durch Zittern Wärme und erreichen so eine Körpertemperatur von über 30 Grad.
Die Dunkle Erdhummel (Bombus terrestris), die Baumhummel (Bombus hypnorum) und die Wiesenhummel (Bombus pratorum) gehören zu den ersten Arten, die jetzt aus ihren Winterquartieren krabbeln. Die Gefahr ist groß, eine der Königinnen auf dem Beet durch Spitzhacke, Blumenkralle oder Spaten tödlich zu verletzen.
Frühlingslüftchen auf Kurzbesuch
Heute zieht eine erste Warmfront mit deutlich milderer Luft über die Nordwesthälfte Deutschlands, dahinter dreht die Höhenströmung zunehmend auf Süd bis Südwest und bringt sogar frühlingshaft milde Luft zu uns.
Diese Luft kommt nur mühsam Richtung Osten voran, im Osten unseres Landes wird es erst im Laufe des Wochenendes nach und nach etwas milder. Der erste Frühlingshauch dürfte allerdings nicht von langer Dauer sein, eine kräftige Westströmung drückt die Temperaturen bis Mitte nächster Woche schon wieder in den einstelligen Bereich.
Steigende Temperaturen lassen Frösche wandern

Die Krötenwanderung beginnt allmählich in vielen Teilen Deutschlands. Darauf macht unter anderem der Naturschutzbund (Nabu) in Niedersachsen aufmerksam. „Mit den angekündigten, deutlich wärmeren Temperaturen erwachen Molch und Co. aus ihrem Winterschlaf“, teilte die Organisation mit. Die sogenannte Amphibienwanderung hat besonders Auswirkungen für Autofahrer und Autofahrerinnen.
Wetterlage: Hoch Finja wird etwas abgedrängt

Heute wird Hoch Finja etwas weiter nach Osteuropa abgedrängt und auf der Vorderseite von Tief Nico wird sehr milde aus Südwesteuropa zu uns geführt. Dabei lebt auch der Wind auf und Inversionen werden aufgelöst. Die deutlich wärmere Luft breitet sich zunächst in den westlichen Landesteilen aus. Nach Osten hin tritt die Erwärmung zeitverzögert auf und geht zum Teil sehr träge vonstatten. An Oder und Neiße sowie vom Erzgebirge bis zum Zittauer Gebirge hält sich die kalte Luft am längsten.
(mit dpa)