Der Wetter-Tag bei wetter.de
Eiskalte Nacht mit Glättegefahr
Wer dachte, der Winter würde sich jetzt schon verabschieden, wird in dieser Nacht eines Besseren belehrt. Denn es wird noch einmal richtig frostig – und das nicht nur ein bisschen. Vielerorts sinken die Temperaturen tief in den Keller, teilweise sogar in den zweistelligen Minusbereich.
Glättealarm rund um den Schwarzwald
Während es in den meisten Regionen einfach nur knackig kalt wird, gibt es rund um den Schwarzwald noch eine kleine Extrawürze: Hier fällt etwas Regen – und das kann tückisch werden. Denn bei den frostigen Temperaturen besteht erhöhte Glättegefahr.
In den frühen Morgenstunden mischt sich noch ein weiterer Störfaktor ins Wettergeschehen: Nebel. Lokal kann es ziemlich trüb und diesig werden, was die Sicht stark einschränkt.
So geht es in den nächsten Tagen weiter: Hier schnuppert ihr euch in den 7-Tagetrend
10 Grad in Reichweite
Die Temperaturen haben sich naturgemäß zum Nachmittag (14 Uhr) nach oben bewegt und mittlerweile sind sogar die 10 Grad in Sichtweite. An der Spitze liegt Todtmoos im Schwarzwald mit 9,4 Grad. Aber auch Nordrhein-Westfalen hat einige Eisen im Feuer was die Hitliste der fünf höchsten Temperaturen in Deutschland angeht.
- Todtmoos im Schwarzwald (Baden-Württemberg) 9.4
- Castrop-Rauxel (NRW) 8.1
- Schönau/Schwarzwald (Baden-Württemberg) 8.0
- Dortmund-Uni (NRW) 7.9
- Bochum Harpen (NRW) 7.9
Starker Nebel am Bosporus

Der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bosporus ist vorübergehend unterbrochen. Grund sei starker Nebel, berichtete der staatliche Sender TRT unter Berufung auf das türkische Verkehrsministerium. Der Verkehr stehe in beide Richtungen still. In Istanbul fällt seit dem Mittag viel Schnee. Laut Wettervorhersage soll es auch die kommenden vier Tage mit Unterbrechungen schneien.
Der Bosporus verläuft durch die türkische Metropole und teilt sie in einen asiatischen und einen europäischen Teil. Es ist eine der wichtigsten Wasserstraßen und Handelsrouten der Welt. Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Weil ihn täglich zahlreiche Schiffe passieren, herrscht in der Regel hohe Verkehrsdichte.
Hoch Finja weiter wetterbestimmend
Hoch Finja über Osteuropa bestimmt mit trockener und kalter Luft unser Wetter. Nur den äußersten Westen und Südwesten erreichen heute Wolkenfelder eines Atlantiktiefs. Am Donnerstag zieht eine erste Warmfront mit deutlich milderer Luft über die Nordwesthälfte Deutschlands, dahinter dreht die Höhenströmung zunehmend auf Süd bis Südwest und bringt sogar frühlingshaft milde Luft zu uns.
Diese Luft kommt nur mühsam Richtung Osten voran, im Osten unseres Landes wird es erst im Laufe des Wochenendes nach und nach etwas milder. Der erste Frühlingshauch dürfte allerdings nicht von langer Dauer sein, eine kräftige Westströmung drückt die Temperaturen bis Mitte nächster Woche schon wieder in den einstelligen Bereich.
Bau der Polarstern II gesichert

Der Bau des deutschen Forschungsschiffes Polarstern II auf der Werft in Wismar ist nun auch vertraglich abgesichert. Zwei Monate nach der Mittelbewilligung durch den Bundestag unterzeichneten im Beisein von Bundesforschungsminister Cem Özdemir (Grüne) in Wismar Spitzenvertreter des Alfred-Wegener-Instituts als künftigem Betreiber und der Kieler Mutterwerft TKMS die erforderlichen Vereinbarungen. Baustart soll im April 2027 sein. Die Fertigstellung des eisbrechenden Schiffes, das der Meeres- und Klimaforschung dienen soll, ist für Mitte 2030 geplant. Die Investitionskosten werden mit 1,2 Milliarden Euro veranschlagt.
Die Direktorin des Wegener-Instituts, Professor Antje Boetius, bezeichnete die Vertragsunterzeichnung für den Bau der «Polarstern II» als historisches Ereignis und wichtiges Signal, dass sich Deutschland auch künftig seiner Verantwortung in der Klima- und Meeresforschung stelle. Die Forschungsergebnisse seien angesichts des fortschreitenden Abschmelzens der Pole wichtig, um herauszufinden, wie sich der Meeresspiegel entwickelt und daraus auch Schutzvorkehrungen wie den Deichbau abzuleiten.
Helle Lichter am Nachthimmel
In der Nacht auf Mittwoch waren über Deutschland verglühende Raketenteile zu sehen, die auf einen unkontrollierten Wiedereintritt eines Teils einer Falcon-9-Rakete hinwiesen. Laut einem Sprecher des Bundeswehr-Weltraumkommandos in Uedem gibt es keine Hinweise darauf, dass Trümmerteile auf deutschem Boden gefallen sind. Viele Bürger meldeten die ungewöhnlichen Lichterscheinungen bei der Polizei.
SpaceX, das Raumfahrt-Unternehmen von Elon Musk, informierte, dass eine Falcon 9 um 0:21 Uhr deutscher Zeit 23 Starlink-Satelliten in die erdnahe Umlaufbahn brachte. Bei der Falcon 9 wird die erste Raketenstufe, der Booster, wieder gelandet, während die zweite Stufe in der Atmosphäre verglüht.
Bitter kalt am Morgen
Das Wetter am Morgen zeigt sich von seiner kühlen Seite. Rund 3 bis knapp 4 Grad sind das höchste der Gefühle. Bis auf Oberstdorf liegen die Top-5 der Hitliste in Baden-Württemberg. An der Spitze liegt Schauinsland mit 3,5 Grad.
- Schauinsland (Baden-Württemberg) 3.5
- Belchen (Baden-Württemberg) 2.7
- Feldberg/Schwarzwald (Baden-Württemberg) 2.2
- Krunkelbachhütte (Baden-Württemberg) 1.9
- Oberstdorf-Söllereck (Bayern) 1.5
Strahlender Tag mit kühlem Wind
Nach vereinzeltem Frühnebel gibt es viel Sonnenschein und oft blauen Himmel. Nur vom Niederrhein bis zum Bodensee ziehen hohe Wolken auf, die am Nachmittag allmählich dichter werden und die Sonne zeitweise verdecken. Die Höchstwerte erreichen bei teils kräftigem Ostwind im Erzgebirge um -1, am Rhein bis 8 Grad. Durch den Wind fühlt sich die Luft aber insgesamt deutlich kälter an.
Wie warm oder kalt wird es in Deutschland?
Eiskalte Kombi: Arktische Luft und Hoch Finja
Wetterlage: Deutlich milder

Hoch Finja bestimmt bis Mittwoch überall das Wetter in Deutschland. In polarer Kaltluft scheint tagsüber meist die Sonne, während es in den Nächten frostig kalt wird. Zum Donnerstag hin wird es von Westen her allmählich wieder etwas unbeständiger und zugleich auch deutlich milder.
(mit dpa)