Der Wetter-Tag bei wetter.de

Winter-Aus? So warm wird es jetzt wirklich

Wettertrend
Wettertrend: Der Tiefpunkt der Temperaturen ist überschritten. Es wird wärmer.

Erst klirrende Kälte, jetzt steigende Temperaturen und mehr Sonne – der Frühling steht in den Startlöchern! Doch hält das Wetter, was es verspricht, oder gibt es noch eine frostige Überraschung? Alles zum 7-Tage-Trend und ob der Winter wirklich ade sagt, jetzt hier nachlesen

5 Tipps zum Hautschutz im Winter

Close-up of a woman does a moisturizer on your face
Nicht nur eincremen hilft bei strapazierter Haut.

Trockene Heizungsluft drinnen, eisige Temperaturen draußen – der Winter ist eine echte Belastungsprobe für unsere Haut. Spannungsgefühle, Juckreiz und schuppige Stellen sind häufig die Folge. Doch mit der richtigen Pflege lässt sich trockene Haut effektiv vermeiden. Diese fünf Maßnahmen helfen, die Haut auch in der kalten Jahreszeit gesund und geschmeidig zu halten.

Keine 5 Grad in Deutschland

Young woman feeling cold in winter
Es ist aktuell winterlich kalt in Deutschland.

Die Temperaturen in Deutschland liegen aktuell in Deutschland zur Mittagszeit (13 Uhr) im unteren einstelligen Bereich. Die Spitzentemperaturen liegen bei weniger als 5 Grad. An der Spitze liegt Bühl in Baden-Württemberg mit 4,7 Grad. Hier ist die Hitliste der fünf höchsten Temperaturen in Deutschland aktuell.

  • Bühl (Baden-Württemberg) 4.7
  • Brauneberg-Juffer (Rheinland-Pfalz) 4.7
  • Rastatt (Baden-Württemberg) 4.6
  • Marl (NRW) 4.6
  • Kirrberg (Schleswig-Holstein) 4.4

Neuer Schnee für die Türkei

11.02.2025, Türkei, Istanbul: Schulkinder spielen mit Schnee. Foto: Khalil Hamra/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Winterwetter in der Türkei

Die Kaltluft über Osteuropa kommt im Wochenverlauf noch weiter südlich voran. Diese erreicht dann nach der Wochenmitte und verstärkt zum Wochenende Griechenland und die Türkei. Nach dem es letzte Woche in Istanbul schon geschneit hat, wird das Richtung Wochenende wohl erneut passieren. Mit der Kaltluft sind Regenschauer bis nach Ägypten, Libanon, Syrien, Irak möglich.

Störche kehren zurück

ARCHIV - 02.02.2025, Baden-Württemberg, Riedlingen: Ein Silberreiher und Störche suchen auf einem Feld nach Nahrung (zu dpa: «Hier ein bisschen, da ein wenig: Frühlingsvorboten sind da») Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die ersten Störche kehren aus ihrem Winterquartier zurück nach Deutschland.

Immer mehr Störche kehren aus ihrem Winterquartier zurück nach Rheinland-Pfalz. „Etwa ein Drittel der Population hat bereits sein Sommerquartier bezogen“, sagte Jessica Lehmann vom Storchenzentrum Rheinland-Pfalz in Bornheim (Südpfalz). Zahlreiche Tiere seien noch auf dem Rückzug aus dem Süden. „Ihre Bewegungen können mit Hilfe der App Animal Tracker verfolgt werden“, teilte Lehmann der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die „Senderstörchin“ Sissi zum Beispiel habe bereits im Januar ihre Reise aus dem Senegal angetreten. „Der Rückflug dauert jedoch“, betonte Lehmann. „Die Tiere sind auf gute Winde angewiesen.“ Hingegen seien Störche, die in Frankreich überwintern, schon zurück, auch einige aus Spanien. „Es gibt täglich neue Meldungen aus Rheinland-Pfalz über die Rückkehr der Tiere.“

Bei Störchen kehren meist die Männchen zuerst zu den Nestern zurück. Doch auch bei weiblichen Störchen könne es Ausnahmen geben, sagte Lehmann. „Einige Tiere, die in fremden Nestern rasten, ziehen weiter. Störche bevorzugen es, in die gleichen Nester zurückzukehren. Deshalb kann das Entfernen von Nestern die Population stark stören.“ In der Pfalz und in Rheinhessen sind Störche bereits länger verbreitet. Zuletzt wurden aber auch im Hunsrück, der Eifel und im Westerwald immer mehr der majestätischen Tiere gesichtet.

„Im Westerwald brütet seit 2021 ein Storchenpaar. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass bald weitere Störche folgen könnten“, sagte Lehmann. Storchenbetreuer hoffen auf ein ausgewogenes Wetter aus Sonne und Regen, um den Vögeln genug Nahrung zu bieten und gesunde Jungtiere zu fördern. „Der Storch gilt als sogenanntes Zeigertier“, unterstrich Lehmann, «dessen Wohlstand auf das gute Gedeihen anderer Arten hinweist.“

Arctic Outbreak friert Nordamerika ein

Heavy Snow Falling In Toronto, Canada Heavy snow falls in Toronto, Ontario, Canada, on January 28, 2025. The storm is expected to drop between 10-15 centimeters of snow across the Greater Toronto Area. Toronto Ontario Canada PUBLICATIONxNOTxINxFRA Copyright: xCreativexTouchxImagingxLtdx originalFilename: friedman-heavysno250128_npi7h.jpg
In Nordamerika machte sich der Winter erneut frostig bemerkbar. (Symbolbild)

Weniger als -20 Grad in der Nacht zu Montag in Deutschland sind schon ein Hinhörer, doch nichts gegen den Wintereinbruch in Nordamerika. Denn Kanada und die USA wo ein heftiger Arctic Outbreak für Schnee und Eis sorgt, trifft es noch schlimmer. Der North-Easter Kingston beschäftigt die USA noch bis Donnerstag/Freitag. Das Tief, das dort die eisige Kälte bringt, wird dabei unser Frühlingsbringer. Denn, wenn die arktische Kaltluft auf den Golfstrom trifft, wird sich das Tief intensivieren und auf dem Weg Richtung Europa milde Meeresluft bis nach Deutschland bringen.

Kälteste Nacht liegt hinter uns

Die kälteste Nacht des Winters liegt heute hinter uns. Marienberg-Kühnheide in Sachsen meldete minus 23 Grad um 5 Uhr. Aber auch sonst rutschten die Temperaturen in der vergangenen Nacht oftmals unter minus 10 Grad. Und das gilt auch wieder für die kommende Nacht. Im Westen und Südwesten liegen Tiefstwerte bei -5 Grad. Grund für die winterliche Wetterkapriole war ein massiver Vorstoß milder Luftmassen in die Arktis und zur Polregion.

Sorge um Dürremanagement

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Deutschland braucht aus Sicht eines Klimaforschers ein Dürremanagement.

Deutschland braucht aus Sicht eines Klimaforschers ein Dürremanagement. Nach der großen Dürrephase zwischen 2018 und 2023 sei die Situation zwar derzeit entspannt, doch solche Extremereignisse könnten jederzeit wiederkehren, sagte Andreas Marx, Leiter des Dürremonitors beim Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. Bund, Länder und Kommunen müssten gemeinsam ein Konzept entwickeln, wie man darauf reagieren solle.

Die Diskussion drehe sich aktuell mehr um die Sicherheit der langfristigen Wasserversorgung, sagte Marx. „Die Wasserverfügbarkeit wird aber wahrscheinlich nicht das große Problem in Zukunft sein, sondern: Wie gehe ich mit zeitlich begrenzter Dürre um.“ In einem Land wie Deutschland mit unterschiedlichen Böden und klimatischen Regionen könne jederzeit irgendwo eine Dürre auftreten. „Bei Dürre kann jeder Ort betroffen sein“, sagte Marx. Darauf müsse man regional angepasst reagieren können.

Ein Problem sei, dass die Wasserentnahme nicht gemonitort werde. „Wir wissen eigentlich gar nicht, wie weit die Wasserrechte ausgeschöpft werden. Ich kann mir zum Beispiel in meinem Garten einen Brunnen bohren. Das ist anzeige-, aber nicht genehmigungspflichtig. Wie viel Wasser ich dann aber entnehme, weiß niemand“, sagte Marx.

Bei extremer Trockenheit hatten Kommunen zuletzt wiederholt die private Wasserentnahme verboten. Die Gießkanne für den Garten im Bach nebenan vollmachen war damit tabu. „Dass der Fokus auf die privaten Wassernutzer gelegt wird, die nur einen kleinen Teil ausmachen, zeigt auch die Hilflosigkeit in diesem Prozess“, sagt Marx. Der größte Wasserverbraucher sei neben Bergbau und Energieerzeugern die Industrie. In einem Landkreis mit viel Industrie brauche man bei extremer Trockenheit andere Maßnahmen als in einer Region ohne große Verbraucher.

Der Klimaforscher plädiert dafür, aus der nationalen Wasserstrategie spezielle Maßnahmen bei Dürre abzuleiten. Ein solcher Managementplan sei allerdings komplex und könne nicht in ein oder zwei Jahren entwickelt werden.

So wird es heute: Weiter kalt, aber oft klar

In weiten Teilen des Landes scheint heute die Sonne, einzelne Frühnebelfelder lösen sich rasch auf. Südlich der Donau gibt es vormittags noch dichte Wolken und stellenweise leichten Schneefall, doch spätestens am Nachmittag setzt sich auch hier die Sonne durch. Die Temperaturen erreichen -3 bis 2 Grad, nur am Rhein 4 bis 6 Grad.

Höchsttemperaturen: So kalt bleibt es bei dir

Wetterlage: Hoch Finja blockt noch alle Tiefs ab

Wetterlage
Wetterlage: Die Hochdruckbrücke von Finja gerät langsam unter (Tief-)Druck

Hoch Finja beschert uns ruhiges wenn auch ziemlich kaltes Winterwetter. Vor allem die kommenden Nächte werden besonders im Osten oft sogar eisig mit zweistelligen Minusgraden und auch tagsüber bleibt es hier oft dauerfrostig kalt. Dafür werden die Wolkenlücken in den nächsten Tagen größer und wir können uns auf viel Sonne freuen. Im weiteren Verlauf der Woche strömt an der Vorderseite von Atlantiktiefs spürbar mildere Luft zu uns. Zumindest im Westen und Südwesten Deutschlands könnte sogar der Frühling anklopfen mit Temperaturen bis oder vielleicht sogar über 15 Grad. Im Osten hält sich die kalte Winterluft noch länger.

(mit dpa)