Der Wetter-Tag bei wetter.de
Reifglätte und Nebel: Kalte Nacht voraus

Weitgehend trocken und oft klar geht es in den nächsten Stunden weiter. Dabei kühlt die Luft auf 0 bis -10 Grad ab und örtlich muss mit Reifglätte gerechnet werden. Nur der Norden bekommt leichte Plusgrade. Später bildet sich häufig Nebel.
Dementsprechend grau beginnt oft der Freitag.Später lockern Nebel und Wolken häufiger auf und wir bekommen wieder mehr von der Sonne zu sehen. Oft wird es dann sogar strahlend schön. Teilweise bleibt der Himmel aber auch bis zum Abend trüb.Im Dauergrau im Süden erreichen die Temperaturen zudem kaum mehr als frostig kalte -1 Grad. Mit Sonne sind bis 6 Grad drin.
Forscher: Waldbrände beschleunigen Gletscherschmelze
Gletscher sind eine wichtige Quelle für Trinkwasser, doch ihr rasches Schmelzen ist alarmierend. Weltweit sind 275.000 Gletscher in Gefahr, und der Rückgang hat weitreichende Folgen für Milliarden Menschen. Das Schmelzen betrifft nicht nur die Wasserversorgung, sondern auch die Landwirtschaft.
Der Klimawandel ist die Hauptursache, unterstützt von Faktoren wie Waldbränden, die die Schmelze zusätzlich beschleunigen. Ruß aus Bränden verdunkelt die Gletscher, wodurch diese mehr Sonnenenergie aufnehmen und schneller schmelzen. Algenwachstum verstärkt diesen Effekt nach den Bränden. Schon heute trägt die Schmelze jährlich etwa 1 mm zum Meeresspiegelanstieg bei, und ein vollständiges Schmelzen würde den Meeresspiegel um 32 cm anheben. Auch das Risiko von Naturkatastrophen steigt, wie 2021 in Nepal, als ein Gletschersee überlief und große Schäden verursachte. Die Vereinten Nationen haben 2025 zum „Internationalen Jahr der Erhaltung der Gletscher“ erklärt.
Wetterlage beschert uns schlechte Luftqualität
Durch die austauscharme Wetterlage können sich in Gebieten mit anhaltendem Nebel und Hochnebel zunehmend Schadstoffe aus dem Verkehr und der Industrie in der Luft ansammeln. Dazu zählen neben Schwefeldioxid auch Kohlenstoffmonoxid, Feinstaub und Ruß. Hält diese Situation auf längere Sicht in denselben Gebieten tagelang an, bestehen besonders für Menschen mit Atemwegsvorerkrankungen gesundheitliche Gefahren. Siehe dazu auch folgende Quelle des Umweltbundesamtes.
Im Video erklärt Meteorologe Paul Heger, was es mit der schlechten Luft auf sich hat.
Eiskalte Welle: Nordamerika friert ein

Während Nordeuropa mild bleibt, rückt in Nordamerika eine extreme Kältewelle aus den arktischen Regionen Kanadas nach Süden vor. Ab dem Wochenende verlagert sich der Kälteschwerpunkt von Zentralkanada über den mittleren Westen der USA bis in die östlichen Regionen. Laut Prognosen, darunter das Icon- und GFS-Modell, sinken die Temperaturen in Kanada zwischen Alberta und Quebec sowie in den USA zwischen Montana und Wisconsin teils auf Höchstwerte unter -20 Grad. Lokal werden sogar Werte unter -25 Grad erwartet, mit nächtlichen Minima bis -30 Grad. Solche Temperaturen machen selbst kurze Aufenthalte im Freien gefährlich, besonders in Kombination mit stark böigem Wind.
Die Dauerfrostgrenze verschiebt sich weit nach Süden bis auf eine Linie von nördlichem Texas über Oklahoma, Arkansas und Tennessee bis nach North Carolina – südlicher als Algier oder Tunis! Die Kältewelle dürfte nicht nur Menschen fordern, sondern auch für Probleme im Verkehr sorgen, etwa durch eingefrorene Weichen oder Fahrzeuge, die nicht anspringen. Nordamerika steht vor einem der kältesten Abschnitte dieses Winters – mit Auswirkungen, die weit über die Wetterkarte hinausreichen.
Milde Luft im hohen Norden
Ungewöhnlich milde Luftmassen haben sich bis in die nördlichsten Regionen Europas ausgebreitet. Nördlich des Polarkreises werden aktuell stellenweise Temperaturen von 8 Grad gemessen – ein außergewöhnlicher Wert für diese Jahreszeit.
Auch im finnischen Teil Lapplands herrscht derzeit eine ungewohnte Wetterlage: Die Temperaturen liegen verbreitet im leichten Plusbereich, örtlich sogar um 5 Grad. Die eisige Kälte, die normalerweise diese Region dominiert, macht vorübergehend Platz für Frühlingsgefühle mitten im Winter. Ab Sonntag jedoch schlägt der Winter zurück. Dann sinken die Temperaturen wieder deutlich, und die Region kehrt in den „Normalbereich“ mit mäßigem bis strengem Dauerfrost zurück. Ein abruptes Ende der kurzen, milden Phase ist damit in Sicht.
Trüber Tag mit viel Nebel

Heute ist es in Hochlagen Süddeutschlands teils von Beginn an sonnig. Abseits der Berge setzen sich im Westen und Süden im Tagesverlauf vermehrt Aufheiterungen durch. Sonst bleibt es gebietsweise anhaltend trüb mit Nebel oder Hochnebel, vor allem im Norden und Nordosten auch überwiegend bedeckt. Stellenweise ist aus dem dichtesten Grau etwas Sprühregen oder Schneegriesel möglich. Die Höchstwerte erreichen im Dauernebel kaum 0 Grad, zur Nordsee hin sind rund 6 Grad zu erwarten. Größtenteils schwacher Wind weht im Süden aus östlichen, im Norden aus südwestlichen Richtungen, im Schwarzwald und an der See bringt teils mäßiger Wind starke Böen.
Regen- und Schneeschauer mit Gefahr von Glatteis

Hoch Beate sorgt voraussichtlich bis über das kommende Wochenende für das Wetter in Deutschland. Dichte Wolken und Nebel ziehen sich zurück, sodass die Sonne häufiger und flächendeckender zum Vorschein kommt.
Hier im Video sehen, wo heute noch was runter kommt
Wetterlage: Hoch Beate bringt kalte, trockene Luft – bis zum Wochenende stabil

Hoch Beate bestimmt voraussichtlich bis über das kommende Wochenende hinaus das Wetter in Deutschland. Tiefausläufer können uns daher bis auf Weiteres nicht erreichen, sodass eine längere trockene Witterungsperiode ansteht. In bodennaher zunächst feuchter Luft bleiben tiefe Wolken und Nebel regional zunächst noch hartnäckig, machen aber in den nächsten Tagen verbreiteter der Sonne Platz. Dabei wird es in der Höhe milder, während sich in tiefen Lagen recht kalte Luft hält (Inversionswetterlage).
Video: Temperaturverlauf in Deutschland für die nächste 14 Tage
(mit dpa)