Der Wetter-Tag bei wetter.de
-15 Grad - diese Bibber-Nacht legt noch einen drauf
Zieht euch warm an! In der kommenden Nacht wird es noch etwas kälter als in der vergangenen. Vor allem im Osten und Südosten kühlt die Luft unter klarem Himmel und über Schnee oft auf zweistellige Minusgrade ab, örtlich sind sogar -15 Grad oder noch weniger möglich. Im großen Rest liegen die Tiefstwerte zwischen -3 und -8 Grad. Später bildet sich teilweise Nebel. Am Alpenrand und in den Mittelgebirgen fällt stellenweise noch etwas Schnee. Sonst verläuft die Nacht meist trocken.
Verantwortlich für das kalte Winterwetter ist eisige Luft arktischen Ursprungs, die aus nördlicher Richtung vor allem in die Nordosthälfte Deutschlands strömt. Aber die Erwärmung steht schon in den Startlöchern. In der zweiten Wochenhälfte setzt sich von Westen und Südwesten mit einer südwestlichen Strömung überall deutlich mildere Luft durch.
Tiefsttemperaturen: So kalt wird es bei dir
Deutschlands Deiche müssen 3 Meter höher werden - mindestens!
63 Jahre nach der großen Sturmflut von 1962 an der deutschen Nordseeküste ist das Thema Küstenschutz aktueller denn je. Denn mit dem Klimawandel steigt der Meeresspiegel. In Niedersachsen müsse mehr als 600 Kilometer Deichlänge um mindestens einen Meter, wenn nicht gar um zwei bis drei Meter in den nächsten Jahrzehnten erhöht werden, so Niedersachens Umweltminister Christian Meyer. „Sollte das Grönlandeis komplett abschmelzen, rechnen Experten sogar mit einem Meeresspiegelanstieg um sieben Meter.“
Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt hat eine bundes- und EU-weite Solidargemeinschaft für den Küstenschutz gefordert. „Wir schützen an unseren Küsten das ganze Land“, betonte der Grünen-Politiker. Allein in Schleswig-Holstein müsse bis 2040 ein Milliardenbetrag in die Deiche investiert werden.
Niedersachsen investierte zusammen mit den Bundesmitteln im vergangenen Jahr schon eine Rekordsumme: Mit rund 80 Millionen Euro wurden Deiche erhöht, Schöpfwerke ausgebaut und Salzwiesen renaturiert. Deichverbände und andere Experten fordern bereits seit Längerem höhere Investitionen in den Küstenschutz.
Winter macht mit eisiger Kälte ernst - Deutschland wird zum Kühlschrank
Wer meint die Nächte und Frühtemperaturen sind jetzt schon schwer im Keller, soll erstmal auf die Prognosen für die Nächte auf Montag und Dienstag schauen. Im Osten geht’s runter auf -15 Grad oder sogar noch weiter in den strengen Frostbereich. Arktische Kaltluft liegt über Deutschland und gerät jetzt unter Hochdruckeinfluss. Ohne Wolken und über Schnee kühlt die Luft in der Nacht so richtig ab. Die Kältekammern liegen im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien. Auch im Harz sind zweistellige Minustemperaturen drin. Frostfrei bleibt es nirgends in Deutschland.
Tiefsttemperaturen: So kalt wird es bei dir
Die Nacht zu Montag: Frost bis strenger Frost

Frostig kalt und ein paar Schneeschauer

Heute geht es teils bewölkt, teils freundlich weiter. Größere Auflockerung bekommen wir im Laufe des Tages voraussichtlich im Südwesten, Westen und rund um die Ostsee. Am Vormittag reicht es aber auch teilweise noch für einzelne Schneeschauer. Die Temperaturen ändern sich wenig. Im Bergland haben wir oft Frost, sonst auch schon mal Dauerfrost, am Rhein aber bis zu 5 Grad.
Der Start in die neue Woche wird voraussichtlich sonniger, denn am Montag wird die Sonne ganz oft gegen den ganzen Hochnebel gewinnen. Dafür geht es am frühen Morgen aber besonders in der Osthälfte mit teilweise -10 Grad und weniger los.
Wetterlage: Hoch Finja blockt alle Tiefs ab

Arktische Kaltluft ist in Deutschland eingeflossen. Diese Kaltluft gelangt zunehmend unter den Einfluss von Hoch Finja, das sich von Mitteleuropa über das Nordmeer bis nach Grönland erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zugbahn der atlantischen Tiefdruckgebiete und schneidet die Zufuhr wärmerer Meeresluft zunächst ab. Am Sonntag ist es noch wolkig und gebietsweise kann noch etwas Schnee fallen. Am Montag setzt sich aber überall Hochdruckeinfluss durch.
(mit dpa)