Der Wetter-Tag bei wetter.de

Frostige Temperaturen im ganzen Land

Im Norden verdichten sich die Wolken zunehmend. Besonders in Küstennähe, vor allem in Schleswig-Holstein, kann es stellenweise zu leichtem (Niesel-)Regen kommen, lokal auch gefrierendem Regen. Im Süden bleibt es meist leicht bewölkt oder klar. Vereinzelt bildet sich Nebel oder Hochnebel, der die Sicht einschränken kann.
Die Temperaturen zeigen ein deutliches Gefälle: Während es auf Sylt mit Tiefstwerten um 4 Grad mild bleibt, kühlt es in Cuxhaven auf 0 Grad ab. Im restlichen Land herrscht leichter bis mäßiger Frost, und in den Mittelgebirgen kann es bei klarem Himmel und Schnee sogar zu strengem Frost unter -10 Grad kommen.
Hamburg: -3 GradBerlin: -5 GradKöln: -4 bis -5 GradStuttgart: -5 bis -7 GradMünchen: -6 bis -9 GradWinterberg/Sauerland: -10 Grad
Der Wind weht überwiegend schwach bis windstill, vor allem im Landesinneren. An den Küsten hingegen frischt er auf und kommt mäßig bis frisch aus Südwest bis West. Zum Morgen hin könnten dort auch Sturmböen wehen.
Arktische Kälte mit satten Minusgraden: Nächte bleiben eisig – und bringen Probleme

Höchste Temperaturen an der Nordsee

Die höchsten Temperaturen am Nachmittag werden im Norden Deutschlands erreicht. Vor allem die Nordseeinseln haben mittlere einstellige Werte.

  • Amrum (Schleswig-Holstein) 15 Meter über dem Meeresspiegel, 5 Grad
  • Hörnum (Sylt) (Schleswig-Holstein) 8 m, 5 Grad
  • Helgoland-Oberland (Schleswig-Holstein) 53 m, 5 Grad
  • Pellworm (Schleswig-Holstein) 0 m, 4 Grad
  • Juist-Flugplatz (Niedersachsen) 3 m, 4 Grad

Eventin wird nach Dänemark geschleppt

A handout photo released on January 10, 2025 by the Havariekommando, the German Central Command for Maritime Emergencies, shows the tanker Eventin carrying around 99,000 metric tons of oil from Russia. The 274-meter (899-foot) Panama-flagged tanker traveling from Russia to Egypt, had been drifting slowly and unable to maneuver since earlier on Friday before it was pulled to the harbour of Sassnitz, Germany.  Havariekommando/Handout via REUTERS MANDATORY CREDIT THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. NO RESALES. NO ARCHIVES.
Der Öl-Tanker Eventin wurde gesichert und soll Richtung Dänemark abgeschleppt werden.

Der manövrierunfähige Tanker Eventin soll wahrscheinlich gegen Abend in Richtung Skagen an der Nordspitze Dänemarks geschleppt werden und damit die Ostsee verlassen. Das teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee mit. Aktuell sichere ein kommerzieller Schlepper die Position des Schiffes vor dem Stadthafen Sassnitz. Gegen Mittag werde ein weiterer Überseeschlepper den Tanker erreichen.

Parallel werde sich um die Versorgung der Tankerbesatzung gekümmert. Dieser gehe es momentan den Umständen entsprechend gut, aber an Bord des 274 Meter langen Tankers mit 24 Besatzungsmitgliedern funktioniere nichts mehr: weder Heizen oder Kochen noch die sanitären Einrichtungen. Aus Sicht des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee werde die Lage erst abgeschlossen sein, wenn der Tanker die deutschen Hoheitsgewässer verlassen habe, so Amtsleiter Stefan Grammann.

Der fast 20 Jahre alte Tanker mit fast 100.000 Tonnen Öl an Bord war am Freitag in der Ostsee nördlich von Rügen havariert. Weil alle Systeme an Bord ausgefallen waren, trieb das Schiff stundenlang manövrierunfähig in der Ostsee. Rettungsteams gelang es schließlich, am Freitagnachmittag auf hoher See Schleppverbindungen zur Eventin herzustellen. So konnte das Schiff vor die Küste von Sassnitz gezogen werden. Die Wetterbedingungen auf See hatten den Schleppvorgang erheblich verlangsamt, zwischenzeitlich waren die Wellen bis zu vier Meter hoch.

Lawine in Italien: Drei tote Skifahrer

HANDOUT - 27.12.2024, Italien, L'Aquila: Ein Hubschrauber sucht in den italienischen Abruzzen nach zwei vermissten Bergsteigern im Massiv Gran Sasso. Die Leichen der beiden Männer wurden am Freitag entdeckt. Foto: -/Italienische Bergwacht/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Italienische Bergsteiger sind durch eine Lawine getötet worden.

In der norditalienischen Region Piemont hat sich eine Lawine gelöst. Am Sonntag wurde eine Gruppe von fünf Skifahrern erfasst. Nach Angaben der Rettungskräfte sind drei von ihnen tot.

Die Lawine ging an der Ostwand der Punta Valgrande runter, einem Gipfel an der Schweizer Grenze. Die Skifahrer wurden offenbar teilweise mehrere Hundert Meter weit mitgerissen. Für drei von ihnen kam jede Hilfe zu spät, zwei weitere wurden per Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Die Skifahrer waren trotz einer „erheblichen Lawinengefahr“ aufgebrochen.

Kampf gegen die Flammen geht weiter

Sechs Tage nach Ausbruch der verheerenden Brände in Los Angeles kämpft die Feuerwehr weiter gegen die Flammen. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 24. Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Wochenende kehren nun die gefürchteten Santa-Ana-Winde zurück.

Diese könnten bis Mittwoch anhalten und die Löscharbeiten erheblich erschweren. Die trockenen Fallwinde aus der Wüste hatten die Flammen zuvor immer wieder angefacht und Funken kilometerweit getragen. "Die Bedingungen bleiben extrem gefährlich", warnte der Feuerwehrchef von Los Angeles County, Anthony Marrone.

Die Feuer könnten die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten werden. Der private Wetterdienst AccuWeather schätzt die Schäden und wirtschaftlichen Verluste auf bislang 135 bis 150 Milliarden Dollar.

Wettergefahren Deutschland - der aktuelle Wochenüberblick

Mit zum Teil zweistelligen Minusgraden erleben wir die kälteste Phase des Winters 2024/2025. Doch das sind nicht die einzigen Auffälligkeiten in der Wetterküche. Hier der Wochencheck.

Kälteste Nacht liegt hinter uns

Nachdem wir die kälteste Nacht des bisherigen Winters überstanden haben, müssen wir zumindest heute noch frösteln. Denn nach dem Kälteschock hat es die Sonne noch schwerer, sich durch die Wolkendecke zu kämpfen. Nur stellenweise gelingt es ihr. Am meisten Glück haben die Berge im Süden. Die Höchsttemperaturen liegen auch tagsüber verbreitet im Frostbereich. Leichte Plusgrade gibt es am Rhein sowie im Emsland, am mildesten wird es mit +4 Grad auf Sylt.

Die Tiefstwerte der Nacht:

  • Bad Berleburg-Hemschlar (Kreis Siegen-Wittgenstein) -14°C
  • Balderschwang -15°C
  • Zugspitze -19°C

Traumhaftes Bild aus Köln

13.01.2025, Nordrhein-Westfalen, Köln: Provisorische Fußballtore stehem beim Sonnenaufgang im Morgennebel. Zum Wochenbeginn müssen sich die Menschen in NRW auf kaltes Winterwetter einstellen. Es seien Frost und Glätte zu erwarten, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Temperaturen erreichen laut Vorhersage 0 bis 3 Grad, in Höhenlagen um -2 Grad. Foto: Federico Gambarini/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Trockenes Winterwetter in Nordrhein-Westfalen

Ein fantastisches Bild: Provisorische Fußballtore stehem beim Sonnenaufgang im Morgennebel. So schön können Kölner Stadtparks im Winter sein.

Wettertrend: Hoch Beate wird im Wochenverlauf stärker

Die Wetterlage zeigt: Der Montag wird nochmal frostig, anschließend kämpft sich Hoch Beate voran.
Der Montag wird nochmal frostig, anschließend kämpft sich Hoch Beate voran.

Schneefälle haben in den vergangenen Tagen vor allem vom Rheinland über Ostwestfalen und Südniedersachsen bis nach Sachsen und an die Oder auch in tieferen Lagen die Landschaft weiß gefärbt. Doch mit der klirrenden Kälte ist es ab Dienstag vorbei. Warmluftausläufer eines atlantischen Tiefs bringen milde und feuchte Luft zu uns. Im Osten und im Bergland besteht anfangs Glatteisgefahr. Ab Donnerstag wird unser Hoch Beate wieder stärker und bringt vor allem im südlichen Bergland viel Sonne und milde Temperaturen. In tiefen Lagen stören dagegen teils zähe Nebel- oder Hochnebelfelder.

Auch die nächste Nacht wird arg kalt

Die kommende Nacht bringt zapfige Werte:

  • -3°C in Hamburg
  • -5°C in Berlin
  • -4 bis -5°C in Köln
  • -5 bis -7°C in Stuttgart
  • -6 bis -9°C in München
  • -10°C in Winterberg/Sauerland

Video: Temperaturverlauf in Deutschland für die nächste 14 Tage

(mit dpa)