Der Wetter-Tag bei wetter.de
Frostig kalt mit Regen und Schneeschauern
Rund um die Ostsee gab es heute ein paar größere sonnige Lücken und Gelegenheit für Unternehmungen im Freien. Zumindest warm eingepackt, denn die Kälte war teilweise doch ziemlich unangenehm.Trüb und nass, dafür aber rund 10 Grad wärmer verlief der Tag im Südwesten. Morgen kommt die kalte Luft auch hier an.
Heute Nacht fällt vom Oberrhein bis nach Bayern bei leichten Plusgraden weiterer Regen. Sonst verläuft die Nacht oft frostig kalt mit Regen und Schneeschauern und entsprechender Glättegefahr.
Am Donnerstag bleiben die Wolken oft zäh und verbreitet bilden sich weitere Schauer. Schnee ist vor allem im Norden dabei, aber auch in der Mitte schaffen es die Flocken häufiger bis in tiefere Lagen. Südlich der Mittelgebirge startet der Tag mit Regen. Zum Nachmittag und Abend geht der hier ebenfalls zunehmend in Schnee über.Denn es wird insgesamt kalt mit kaum noch mehr als 0 bis 7 Grad.
Tiefsttemperaturen: So kalt wird es heute Nacht
Niederschlagsartradar: Wo fällt Regen, wo Schnee?
Aufgepasst! Hier kann es heute Nacht rutschig werden

Heizung aus, Sonne an: So günstig überwintern Senioren auf den Kanaren
Gerade ist es auf Gran Canaria sonnig und warm. Träumt ihr von Sonne statt Schneematsch? Für manche wird der Traum wahr. Immer mehr Rentner verbringen den Winter auf den Kanaren – mit günstigen Mieten, tollem Wetter und viel Lebensfreude. Erfahre hier, wie auch du das machen kannst.
Nicht verpassen: Besonderer Schneemond am Himmel

Heute erstrahlt der Schneemond am Himmel und taucht die Nacht in ein faszinierendes Licht. Der Name hat eine ganz besondere Bedeutung. Nachmittags erreicht der Vollmond seinen Höhepunkt im Sternzeichen Löwe. Die beste Zeit zur Beobachtung ist nach Sonnenuntergang. Hier mehr Infos zu diesem Himmelsspektakel, das es in sich hat.
Winterglatte Straßen sorgen für Unfälle
Schnee und gefrierender Regen haben in Niedersachsen für gefährlich glatte Straßen gesorgt. In Ostfriesland krachte es am Vormittag bereits 26 Mal, meist mit Blechschäden. Zwei Menschen wurden leicht verletzt.
Auch im Landkreis Cloppenburg rutschten am Dienstag mehrere Autos von der Straße, zwei Fahrer wurden verletzt. Lkw blieben stecken und sorgten für Staus. Sogar auf Norderney lag Schnee. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiteren Schneefällen in der Nacht.
Deutschland im Schnee-Chaos? Hier drohen 50 cm Neuschnee – und hier lockt der Frühling!
Während sich einige Regionen auf ein echtes Winter-Wunderland mit bis zu einem halben Meter Neuschnee freuen dürfen, bibbern andere bei eisiger Glätte und Frost. Die Wetterlage in Deutschland ist aktuell zweigeteilt. Wo es gefährlich wird, welche Regionen besonders betroffen sind, verraten wir hier, oder ob der Frühling schon in Sicht ist, könnt ihr hier, von unseren Meteorologen neu eingeschätzt, ganz genau nachlesen.
Im Video kann man die Wetterlage in den kommenden fünf Tagen verfolgen.
Riesenflügel gegen Rotoren: Bedrohen Windräder die Bartgeier?

Kein einziger Bartgeier lebte Anfang des vergangenen Jahrhunderts mehr in den Alpen. Die Wiederansiedlung seit den 1980er Jahren hat zwar geklappt, es gibt wieder rund 350 Exemplare, aber es lauern moderne Gefahren, darunter zum Beispiel Windräder.
Man müsse beim Bau genau auf den Standort achten, so berichtet die Schweizer Vogelwarte Sempach. Schon einige hundert Meter könnten zum Schutz der Bartgeier einen Unterschied machen. Die Spitze der Rotorblätter von Windkraftanlagen hätten Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern in der Stunde. Dies könnten Bartgeier und andere Vögel nicht abschätzen, um rechtzeitig auszuweichen. Andere Gefahren sind Leitungen für Strom oder Seilbahnen, aber auch illegale Abschüsse. Wenn die Gefahren eingedämmt werden, könne sich die Zahl der Tiere in den nächsten zehn Jahren verdoppeln, so die Vogelwarte.
Bartgeier (Gypaetus barbatus) sind Greifvögel, die eine Flügelspannweite von mehr als zweieinhalb Metern erreichen können. In Zoos können sie rund 50 Jahre alt werden. Sie ernähren sich von den Knochen verendeter Tiere.
Niedrigwasser legt Nordseefähren lahm
Extremes Niedrigwasser trifft den Fährverkehr an der deutschen Küste: Mehrere Verbindungen fallen aus oder werden umgeplant. Grund ist der anhaltend starke Ostwind, der das Wasser aus der Nordsee drückt – mit Folgen für Pendler, Urlauber und Insulaner.
- Pellworm: Früh- und Abendfähren gestrichen, Ersatzfahrt um 15:45 Uhr.
- Amrum–Föhr: Neuer Fahrplan, weitere Änderungen möglich.
Was sonst nur bei Ebbe passiert, dauert jetzt den ganzen Tag: Flachwasser blockiert Schiffe und bringt den Alltag aus dem Takt. Experten warnen, dass solche Wetterphänomene in Zukunft häufiger werden könnten. Der Klimawandel verändert auch unsere Küsten – und den Verkehr auf dem Wasser.
24 Stunden Wolken und Regen im Blick
Tödliche Luft: Schockierende Bilanz der Luftverschmutzung in Deutschland
Erstmals gibt es eine detaillierte Übersicht zu den Todesfällen durch Luftschadstoffe in jedem Landkreis Deutschlands – und die Zahlen sind alarmierend. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wertete bislang unbeachtete Daten der Europäischen Umweltagentur (EEA) aus und bezifferte die Todesfälle durch Feinstaub (PM2,5) und das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2).
- Höchste absolute Todeszahlen: Berlin führt die traurige Liste mit 3.527 Toten pro Jahr durch Feinstaub und 1.414 durch NO2 an.
- Negativer Spitzenreiter pro 100.000 Einwohnern: Bottrop und der Landkreis Görlitz bei Feinstaub, Duisburg bei Stickstoffdioxid.
- Gesundheitsnotstand in ganz Deutschland: Selbst die saubersten Regionen verzeichnen Dutzende Tote jährlich.
Selbst die am wenigstens verschmutzten Regionen Deutschlands verzeichnen jedes Jahr dutzende Todesfälle: Die Vulkaneifel erreicht deutschlandweit den niedrigsten Wert bei Todesfällen aufgrund von Feinstaub – mit 84 Toten je 100.000 Einwohnende. Im Landkreis Vorpommern-Rügen sterben 22 Menschen je 100.000 Einwohnende jedes Jahr aufgrund von NO2.
Die DUH fordert von der künftigen Bundesregierung eine sofortige Luftreinhalteoffensive: Die neuen EU-Grenzwerte müssen spätestens bis 2028 umgesetzt werden, bis 2035 müssen die strikteren WHO-Empfehlungen Gesetz werden.
Aktuell: Schlechte Luft in Deutschland

Die Feinstaubbelastung in Deutschland ist aktuell hoch. Die längere stabile Wetterlage hat die Luft in Deutschland nur wenig durchmischt. Gleichzeitig waren die Emissionen hoch, weil winterbedingt viel geheizt wurde. Die aktuellen Niederschläge von Regen und Schnee lindern die Situation ein bisschen. Das Tief, das von Westen kommt, kann ebenfalls helfen, die Luft zu durchmischen.
Nordseeküste: Niedrigwasser wirkt sich weiter auf Fährverkehr aus
Wegen eines zu niedrigen Wasserstandes in der Nordsee ist der Fährverkehr weiter eingeschränkt. Auch heute kommt es deshalb wieder zu Fahrplanänderungen und Fährausfällen, wie die Fährbetriebe mitteilen. Ein starker Ostwind drückt das Wasser von der Küste und bewirkt deshalb einen niedrigen Wasserstand, der den geregelten Fährverkehr erschwert.
Wetteraussichten für heute, Mittwoch, den 12. Februar
Nordöstlich der Elbe bleibt es überwiegend sonnig. Sonst gibt es viele Wolken und in Niedersachsen fällt etwas Schnee, sonst Regen. Freundliche Abschnitte sind am ehesten westlich des Rheins sowie am Nachmittag an den Alpen zu erwarten. In einem Streifen von Bayern bis zur Nordsee besteht eine erhöhte Glättegefahr.
Die Temperaturen erreichen im Norden bei kaltem Wind 0 bis 2 Grad, sonst 2 bis 7 Grad. Im Südwesten werden sogar 8 bis 13 Grad erreicht.
Glättegefahr in Deutschland

Schlechte Luft in Deutschland
Der längere Hochdruckeinfluss hat eine geringe
Wetterlage: Zwei Luftmassen treffen aufeinander

Ein kleines Tief über der Nordsee namens Max schickt feuchte und nach Süden hin sehr milde Luft nach Deutschland. Diese trifft in einem Streifen von Niedersachsen bis Sachsen auf deutlich kältere Luft im Nordosten unseres Landes, die ein Hoch über Skandinavien zu uns lenkt. Max zieht morgen in den Osten unseres Landes und dreht am Freitag dann Richtung Alpen ab. Damit fließt am Donnerstag in den Westen und die Mitte, am Freitag dann auch in den Süden Kaltluft ein. Am Wochenende kann sich zumindest vorübergehend Hochdruckeinfluss durchsetzen.
Zyklon Zelia im Nordwesten Australiens
Der Sturm wird immer stärker und könnte mit Kategorie 3 oder 4 (Windböen bis 200 km/h) am Freitag bei Port Hedland an Land gehen.
(mit dpa)