Eisnächte, Glätte, Sturmböen

Wettergefahren Deutschland - der aktuelle Wochenüberblick

von Björn Alexander & Martin Pscherer

Mit zum Teil zweistelligen Minusgraden erleben wir die kälteste Phase des Winters 2024/2025. Doch das sind nicht die einzigen Auffälligkeiten in der Wetterküche. Hier der Wochencheck.

Die Ausgangslage: Beate am Start, Damian streift nur kurz

Hoch Beate liegt mit einem Kerndruck von über 1040 Hektopascal (hPa) über uns und sorgt vielfach für ruhige Aussichten, bevor die Ausläufer von Tief Damian kurz mitspielen möchten. Mit der dazugehörigen Warmfront fällt etwas Regen, der mitunter gefrieren und für Glätte sorgen kann.
Anschließend kontert das Hoch erneut, sodass es abermals in ruhigere Gefilde geht. Und das vermutlich über das Ende der Wetterwoche hinaus.

Eisnacht und gefrierender Regen

Tiefstwerte in der Nacht zum 14. Januar 2025
Über Schnee und unter Aufklarungen wird es abermals bitterkalt

In der Nacht zum Dienstag wird es abermals verbreitet frostig kalt – in den Mittelgebirgen und Alpen teils mit -10 bis -15 Grad. Im Norden folgt später etwas Regen, der stellenweise gefrieren und für akute Glätte sorgen kann. Zudem frischt der Wind bei den Nordlichtern auf – mit starken bis stürmischen Böen an Nord- und Ostsee.

Wie entwickelt sich die Glätte weiter?

Im Laufe des Dienstag breiten sich die dichten Wolken mit Regen und gefrierendem Regen weiter in Richtung Mittelgebirge aus.
Die Glättegefahr ist am Vormittag voraussichtlich vom Emsland bis nach Mecklenburg-Vorpommern am größten. Nachmittags und vor allem in der Nacht zum Mittwoch kann es im Südosten stellenweise Glatteis geben.
Am Mittwoch tagsüber müssen wir uns sowohl im Osten als auch im Süden nochmals auf gelegentliches Glatteis einstellen.
Darüber hinaus weht an den Küsten ein nach wie vor stürmischer Wind.

Lebensrettende Tipps: Das müsst ihr bei Blitzeis tun

Ab Donnerstag kehrt das ruhige Winterwetter zurück

Das Hoch regeneriert sich und damit ist es abseits vom teils zähen Nebel öfter sonnig. Nachts bleibt es im Süden durchweg frostig. Über Schnee droht wiederholt strenger Frost, also unter -10 Grad. Im Hochschwarzwald weht besonderes am Donnerstag ein stürmischer Wind aus östlichen Richtungen.

(bal, mps)