Extreme Regenfälle
Unwetterwarnungen in Spanien und Norwegen – drohen Überschwemmungen?
Die Iberische Halbinsel und Norwegen stehen vor massiven Regenfällen. In Spanien sind zunächst bis zu 40 Liter pro Quadratmeter möglich, in Spitzen binnen der nächsten Tage sogar bis 350 Liter. In Norwegen drohen in Staulagen bis zu 400 Liter je Quadratmeter. Während sich die Lage auf den Kanaren langsam entspannt, bleibt die Hochwassergefahr in anderen Regionen somit akut.
Spanien: Sintflutartiger Regen und rote Warnstufen

Die spanische Wetterbehörde AEMET warnt vor Regenfällen in mehreren Regionen. In den nächsten 12 Stunden könnten bis zu 40 Liter pro Quadratmeter fallen, während in den kommenden Tagen Spitzenwerte von 200 bis 350 Litern erwartet werden. Besonders betroffen ist die Comunidad Valenciana, wo die Behörden bereits Warnstufen ausgerufen haben.
In Castellón wurden Schulen geschlossen, und Veranstaltungen wie das La-Liga-Fußballspiel zwischen Villarreal und Espanyol abgesagt. Auch an der Costa del Sol drohen Überschwemmungen, Erdrutsche und starke Gewitter. Die Behörden raten dringend dazu, unnötige Fahrten zu vermeiden.
Unbeständiges Wetter in Skandinavien
Auch in Portugal sind starke Regenfälle vorhergesagt. Besonders im Norden und Zentrum des Landes werden in den nächsten Tagen bis zu 200 Liter pro Quadratmeter erwartet. In tiefer gelegenen Gebieten steigt das Risiko für Sturzfluten.
Nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage beruhigt sich die Lage auf den Kanaren im Gegensatz dazu allmählich. Die größten Gefahren sind vorüber, dennoch wird weiterhin zur Vorsicht geraten.
Verwirrung um Studie zum Golfstrom: Umwälzzirkulation stabil oder vor dem Ende?
Norwegen: Krasse Wassermassen in den Bergen
Eine ähnliche Wetterlage zeigt sich in Norwegen. In den Staulagen des skandinavischen Gebirges drohen außergewöhnliche Niederschlagsmengen. Bis Sonntag könnten hier 380 bis 400 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Das erhöht die Gefahr von Erdrutschen und reißenden Flüssen erheblich.
Hochdrucklage in Deutschland: Jetzt kommen die wärmsten Tage des Jahres
Behörden rufen zur Vorsicht auf
Angesichts der extremen Wetterlage empfehlen die Behörden in den betroffenen Regionen folgende Verhaltensweisen:
- Meiden überflutungsgefährdeter Gebiete: Besonders Flussnähe und Senken sind gefährlich.
- Verzicht auf nicht zwingend notwendige Autofahrten: Straßen könnten überflutet oder blockiert sein.
- Regelmäßige Wetter-Updates beachten: Die Situation kann sich schnell ändern.
Die Behörden raten, sich regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.
Saharastaub: Wärme-Wumms und Sonnentraum haben auch Haken
(kfb)