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Allwetterreifen Test 2021 • Die 9 besten Allwetterreifen im Vergleich

Bernd Vogelsammer
Bernd Vogelsammer

Den größten Teil meines Lebens habe ich mit der Bearbeitung von Holz und Holzwerkstoffen verbracht. Über die Jahre habe ich mich als begeisterter
Bastler und Tüftler in weitere Bereiche vorgetastet und verfüge, auch dank der zahlreichen Produkttests für expertentesten.de, über ein erwiesene handwerliches Allgemeinwissen.
Meine große Leidenschaft ist das Schrauben an und Fahren von Oldtimern.

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Allwetterreifen Bestenliste 2021

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Was sind Allwetterreifen?

Der Name der Allwetterreifen verrät bereits, worum es sich bei ihnen handelt: Reifen für alle Wetterlagen. Im Gegensatz zu Winter- und Sommerreifen müssen sie nicht abhängig von der Saison gewechselt werden, sondern können das ganze Jahr über gefahren werden.

Wie funktionieren Allwetterreifen?

Wie funktioniert ein Allwetterreifen im Test und Vergleich?Sommerreifen bestehen aus einer im Vergleich harten Gummimischung, damit sie auch bei hohen Temperaturen ihre Festigkeit behalten. Sie sind zudem auf das Fahren auf warmen Unterbgründen und nassen Strecken ausgelegt.

Winterreifen bestehen aus einer Gummimischung, die auch bei niedrigeren Temperaturen relativ weich bleibt und dadurch für einen besseren Grip sorgt. Wie der Name verrät, sind sie also auch das Fahren auf kalten Untergründen ausgelegt. Zudem sollen sie in Schnee und auf Eis einen besseren Halt bieten.

Allwetterreifen – auch als Ganzjahresreifen bekannt – vereinen diese Eigenschaften zu einem gewissen Teil. Sie stellen also sozusagen einen Kompromiss aus Sommerreifen und Winterreifen dar.

Daher können sie eine gute Leistung für Stadtwagen und Autos sein, die jeweils nur auf kurzen Wegen genutzt werden.

Vorteile und Anwendungsbereiche der Allwetterreifen

Allwetterreifen sind im Prinzip Winterreifen, die auch im Sommer genutzt werden können. Allerdings müssen sie die Kennzeichnung „M+S“ tragen, um wirklich das ganze Jahr über genutzt werden zu können.

Die Abkürzung „M+S“ steht für „Matsch und Schnee“ beziehungsweise für „mud and snow“. Bei Schnee und Glätte ist es verpflichtend, Reifen dieser Art zu verwenden. Die Vorteile und Eigenschaften der Allwetterreifen gestalten sich wie folgt:

Kein Reifenwechsel

Vorteile aus einem Allwetterreifen TestvergleichAnstatt zwischen Winter-und Sommerreifen zu wechseln, können die Allwetterreifen genutzt werden. Das selbstständige Wechseln der Reifen oder auch der Termin zum Reifenwechsel entfällt. Der Aufwand wird in jedem Fall deutlich verringert.

keine Lagerung der Reifen: Wenn nur ein Satz Reifen vorhanden ist, muss der zweite Satz nicht eingelagert werden. Bei der Einlagerung in einer Werkstatt entfallen dadurch Kosten. Bei der Einlagerung zu Hause entfällt dadurch der zeitliche Aufwand für das Drehen und das richtige Positionieren. Zudem wird auch Platz in Garage, Keller oder Schuppen eingespart.

Ideal für Wenigfahrer

Milde Winter und kurze Strecken sind die idealen Voraussetzungen für Allwetterreifen. Die Abnutzung der Reifen fällt hierbei sehr gering aus. Zudem lohnt sich der Aufwand des Reifenwechsels für reine Stadtfahrer in milden Wintern kaum. Denn auch wenn Sommer- und Winterreifen kaum genutzt werden, haben sie eine zeitlich begrenzte Lebensdauer. Das Material altert auch bei einer entsprechenden Lagerung. Dadurch müssen die Reifen nach fünf bis acht Jahren in jedem Fall ausgetauscht werden, da der Gummi porös wird. Wird das Auto wirklich nur selten und für kurze Strecken genutzt, sind die Allwetterreifen finanziell die beste Wahl.

Welche Arten von Allwetterreifen gibt es?

Die Ganzjahres- beziehungsweise Allwetterreifen werden nur insoweit unterschieden, dass einige Modelle tatsächlich für den Winter ausgelegt sind. Diese tragen die Bezeichnung „M+S“. Rechtlich dürfen Autos damit auch im Winter fahren.

Bei der Kaufentscheidung sollte daher darauf geachtet werden, dass die Reifen über diese Bezeichnung verfügen. Denn nur dann handelt es sich wirklich um Allwetterreifen, die das ganze Jahr über gefahren werden können.

So werden Allwetterreifen getestet – worauf sollte ich achten?

Damit Test und Vergleich eine sinnvolle Hilfe für die Kaufentscheidung sind, sollte bei ihnen auf einige Faktoren geachtet werden. Zu diesen Punkten gehören unter anderem:

Sicherheit

Das Preis-Leistungs-Verhältnis von den Allwetterreifen im Test und VergleichDie Reifen am Auto haben vor allem eine Funktion: Sicherheit während der Fahrt zu gewährleisten. Wie sicher sich die Reifen gestalten, sollte daher in Vergleich und Test unbedingt erwähnt werden.

Eignung

Sind die Allwetterreifen wirklich für alle Jahreszeiten geeignet? EIn seriöser Test oder Vergleich wird auf diesen Punkt eingehen.

Preis-Leistung

Effizienz, Lautstärke, Haftung auf verschiedenen Untergründen – hochwertige Allwetterreifen haben natürlich ihren Preis, die Preis-Leistung sollte jedoch positiv ausfallen. Ein guter Test oder Vergleich wird daher auch auf diesen Faktor eingehen.

Praxisrelevante Test-Kriterien

Grip, Abrieb und Kraftstoffverbrauch sind Faktoren, die in der Praxis relevant sind. Insgesamt sollten die Kriterien in Test und Vergleich praxisrelevant sein, damit sie zur informierten Kaufentscheidung beitragen können.

Transparenz

Alle Erfahrungen vom Allwetterreifen Testsieger im Test und VergleichWie und von wem Test und Vergleich durchgeführt werden, sollte jeweils klar einsehbar sein. Ebenso, wie die einzelnen Faktoren in die Bewertung einfließen.
umfassende Angaben: Eine stichpunktartige Übersicht kann dabei helfen, schnell einen ersten Eindruck zu gewinnen. Dadurch kann die Auswahl recht einfach eingegrenzt werden. Dennoch ist es sinnvoll, wenn die Angaben zusätzlich ausführlicher erfolgen und zudem auch Nachteile aufgeführt werden.

Zudem sollte berücksichtigt werden, dass es einen Unterschied zwischen Test und Vergleich gibt – auch wenn die Begriffe in der Umgangssprache teils synonym verwendet werden.

In einem Test sollten die Allwetterreifen tatsächlich getestet werden und entsprechende Werte vorliegen. In einem Vergleich können die jeweiligen Eigenschaften aber auch die Ergebnisse aus mehr als einem Test miteinander verglichen werden.

Mögliche Test-Kriterien bei den Allwetterreifen

Damit die Allwetterreifen in einem Test bewertet oder in einem Vergleich sinnvoll einander gegenübergestellt werden können, müssen entsprechende Faktoren und Kriterien angesetzt werden. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Nasshaftung und Bremsweg
  • Effizienz beziehungsweise Kraftstoffeffizienz
  • Lautstärke des Rollgeräuschs
  • Haftung auf trockenen Strecken
  • Haftung auf nassen Strecken
  • Haftung auf Schnee
  • Verschleiß
  • Größe
  • Laufverhalten
  • Preis-Leistung

Nasshaftung und Bremsweg als Kriterium in Test und Vergleich

Die Nasshaftung und die Verläbgerung des Bremswegs sind entscheidend für die Sicherheit. Sie wird in sieben Stufen von A bis G eingeteilt, wobei A die beste Stufe ist. Jede folgende Stufe bedeutet weniger Haltung und dadurch einen längeren Bremsweg.

In Test und Vergleich sollte aufgrund der entscheidenden Bedeutung für die Sicherheit zwingend erwähnt werden, welcher Stufe die Allwetterreifen entsprechen.

Effizienz beziehungsweise Kraftstoffeffizienz als Faktor in Vergleich und Test

Je größer die Haftung und je breiter die Reifen, desto höher ist auch der Kraftstoffverbrauch. Die Allwetterreifen wirken sich dadurch auch auf die Kosten aus, die beim Fahren entstehen. Wiederum erfolgt die Einteilung in Test und Vergleich in sieben Stufen von A bis F. Die beste Stufe ohne zusätzlichen Kraftstoffverbrauch durch die Reifen ist Stufe A. Jede weitere Stufe weist einen größeren Verbrauch und damit eine geringere Kraftstoffeffizienz auf.

Lautstärke des Rollgeräuschs als Test-Kriterium

Nach diesen Testkriterien werden Allwetterreifen bei uns verglichenDie Geräuschentwicklung während des Fahrens ist stark von den Reifen abhängig. Dies fällt vielen dann auf, wenn sie von Winterreifen auf Sommerreifen wechseln. Auch die Allwetterreifen erzeugen natürlich Geräusche während des Fahrens. In Test und Vergleich wird die Geräuschentwicklung in Dezibel angegeben.

Je kleiner der Wert, desto leiser ist das Fahren mit den Reifen. Unter 70 Dezibel gelten die Allwetterreifen als leise. Darüber als laut.

Haftung auf trockenen Strecken als Faktor in Vergleich und Test

Das Fahren und Bremsen auf trockenen Strecken sollte mit allen Reifen problemlos möglich sein. Dennoch finden sich Unterschiede bei den Modellen. Daher sollte die Bewertung in Test und Vergleich in jedem Fall erwähnt werden.

Haftung auf nassen Strecken als Kriterium in Test und Vergleich

Die besten Ratgeber aus einem Allwetterreifen TestFür das sichere Fahren auf nassen Strecken ist es entscheidend, dass die Allwetterreifen auch hier eine gute Haftung aufweisen. In Vergleich und Test sollte daher in jedem Fall darauf eingegangen werden, wie das jeweilige Modell hierbei abschneidet.

Haftung auf Schnee als Faktor in Vergleich und Test

Da die Allwetterreifen auch im Winter gefahren werden, müssen sie auf Schnee und Eis Sicherheit bieten. Vor allem in einem Praxistest sollte darauf eingegangen werden, wie das jeweilige Modell hierbei abschneidet. In einem Vergleich sollte natürlich ebenfalls erwähnt werden, ob sich die Reifen auf Schnee und glatten Flächen bewahren können.

Verschleiß als Faktor in Test und Vergleich

Die Allwetterreifen lohnen sich vor allem dann, wenn sie einen geringen Verschleiß aufweisen. Sind sie hingegen selbst bei einem Wenigfahrer nach ein bis zwei Jahren bereits erheblich verschließen, kann die Anschaffung lang- und mittelfristig teurer sein. Daher sollten Vergleich und Test darauf eingehen, wie hoch oder gering der Materialverschleiß ausfällt.

Größe als Kriterium in Vergleich und Test

Nicht jedes Modell findet sich in einer Größe, die für das eigene Auto geeignet ist. Das hat selbstverständlich ebenfalls einen Einfluss auf die Kaufentscheidung. Erhältliche Größen sollten in Test und Vergleich aus diesem Grund erwähnt werden.

Laufverhalten als Faktor in Test und Vergleich

Ein ruhiges, angenehmes Laufverhalten wirkt sich positiv auf den Fahrkomfort aus. Bei unruhigen Laufverhalten werden hingegen auch kurze Strecken anstrengend. Allwetterreifen mit einem ruhigen Laufverhalten schneiden in Test und Vergleich daher besser ab.

Preis-Leistung als Kriterium in Test und Vergleich

Allwetterreifen werden häufig gewählt, um Kosten und Aufwand zu sparen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte daher dringend positiv ausfallen, damit sich die Anschaffung beziehungsweise die Umstellung von separaten Sommer- und Winterreifen auf Allwetterreifen auch lohnt.

Als Kriterium in Test und Vergleich ist dieser Punkt zwar weniger wichtig als die Sicherheitsaspekte, für die Kaufentscheidung spielt der Faktor jedoch durchaus eine entscheidende Rolle.

Worauf muss ich beim Kauf der Allwetterreifen sonst noch achten?

Wichtig sind vor allem zwei Punkte: die Sicherheit und die Eignung für das eigene Auto. Günstig ist es zudem, wenn möglich verschiedene Test-Ergebnisse miteinander zu vergleichen und auch Kundenrezensionen zu Rate zu ziehen.

Die Erfahrungen anderer Käufer können ausgesprochen hilfreich sein und beispielsweise auf typische Mängel und Probleme bei den Allwetterreifen-Modellen hinweisen.

10 häufige Nachteile, Mängel und Schwachstellen der Allwetterreifen

Sowohl Test und Vergleich als auch Kundenrezensionen sind gute Informationsquellen, um bereits vor dem Kauf typische Mängel und häufige Nachteile in Erfahrung zu bringen. Im Falle der Allwetterreifen handelt es sich dabei unter anderem um:

  • Geringere Sicherheit als Sommerreifen und Winterreifen: Bei den Allwetterreifen handelt es sich um einen Kompromiss zwischen Sommerreifen und Winterreifen. Dadurch sind sie weder speziell an den Sommer noch an den Winter angepasst und bieten in der Regel eine geringere Sicherheit, als die spezialisierten Reifenarten.
  • Schneller Verschleiß: Allwetterreifen sind vor allem für Wenigfahrer geeignet, die hauptsächlich kurze Strecken und in der Stadt fahren. Zeichnet sich aber trotz der geringen Nutzung und den kurzen Strecken schnell ein deutlicher Verschleiß ab, kann die Anschaffung zum Einsparen von Kosten teurer werden, als die Investition in hochwertige Sommer- und Winterreifen.
  • Hoher Druck erforderlich: Nachteile aus einem Allwetterreifen TestvergleichBei einigen Modellen der Allwetterreifen muss mit einem sehr hohen Druck gefahren werden, um eine übermäßige punktuelle Abnutzung zu vermeiden. Das Fahren mit einem sehr hohen Reifendruck ist wiederum abträglich für den Fahrkomfort.
  • Kurze Lebensdauer: Zeigen sich nach dem ersten Jahr am Auto bereits deutliche Risse und das Material wird spröde und porös, weisen die Allwetterreifen offensichtlich eine kurze Lebensdauer auf. Auch entweichende Luft kann bei einigen Reifen auftreten und somit die Lebensdauer verkürzen.
  • Hohe Geräuschentwicklung: Wenn die Allwetterreifen trotz einer geringen Dezibel-Angabe beim Fahren eine hohe Geräuschentwicklung aufweisen, ist das abträglich für den Fahrkomfort und kann auch schon bei kürzeren Strecken die Nerven belasten.
  • Geringer Halt auf nassen Strecken: Trotz guter Ergebnisse in Test und Vergleich bieten einige Allwetterreifen Modelle einen geringeren Halt auf nassen Strecken, als Sommerreifen.
  • Langer Bremsweg: Da es sich bei den Allwetterreifen um einen Kompromiss zwischen Sommerreifen und Winterreifen handelt, weisen sie unter bestimmten Bedingungen einen längeren Bremsweg auf. Ebenso wie der geringere Halt auf nassen Strecken kann das die Sicherheit beim Fahren beeinträchtigen.
  • Unwucht: Durch eine falsche Lagerung beim Händler oder Produktionsfehler kann es zu Unwuchten bei den Allwetterreifen kommen. Die Reifen laufen dann nicht mehr „rund“, wodurch das Fahrverhalten erheblich beeinträchtigt wird. Durch Auswuchten kann das Problem in einigen Fällen behoben werden, allerdings ist die Maßnahme wiederum mit Aufwand und gegebenenfalls mit Kosten verbunden.
  • Altes Herstellungsdatum: Die sogenannte DOT-Nummer gibt das Herstellungsdatum der Reifen an. Da Reifen auch bei Nichtgebrauch und angepasster Lagerung eine begrenzte Lebensdauer haben, ist es natürlich ärgerlich, wenn die Herstellung bereits beim Kauf lange zurückliegt. Dieser Fehler ist zwar nicht abhängig von dem jeweiligen Reifenmodell, sondern vom Händler – kann aber dennoch als Mangel gewertet werden.
  • Erneuert statt neu: Auch hierbei handelt es sich wiederum nicht um einen wirklichen Mangel der Reifen. Es kann jedoch vorkommen, dass rundum erneuerte anstatt tatsächlich neuer Reifen verkauft werden. Diese sind in der Regel natürlich günstiger, weisen jedoch auch eine kürzere Lebensdauer auf. Das Problem lässt sich vermeiden, wenn bei der Beschreibung genau hingeschaut wird.

Die typischen Probleme zu kennen ist natürlich hilfreich für die Kaufentscheidung. Wichtig ist zudem, durch Vergleich, Test und Kundenrezension bei dem gewünschten Modell verbreitete Mängel auszuschließen. Hierbei ist es unter anderem sinnvoll, auch verschiedene Händler und die jeweiligen Bewertungen miteinander zu vergleichen.

Vorstellung 10 der führenden Hersteller und Marken von Allwetterreifen

Zu den führenden Herstellern von Ganzjahresreifen beziehungsweise M+S-Reifen gehören unter anderem:

  • Michelin
  • Dunlop
  • Hancook
  • Vrede­stein
  • Goodyear
  • Firestone
  • Pirelli
  • Continental
  • King Meiler
  • Falken
Das französische Unternehmen wurde bereits im Jahre 1889 gegründet. Anfangs stellten es jedoch Bälle für Kinder, Bremsklötze für Kutschen und Industrieabdichtungen her. Einer der Gründer kommt kurze Zeit nach der Übernahme der Produktionsstätte darauf, einen luftgefüllten und auswechselbaren Reifen zunächst für Fahrräder und schließlich auch für Automobile herzustellen. Seither hat sich die Firma zu einem international tätigen Unternehmen entwickelt. Die Reifen aus dem Hause Michelin sind sowohl in Vergleich als auch Test häufig vertreten und haben durch den großen Absatz auch eine umfassende Anzahl an Kundenrezensionen zu bieten.
1888 wird die Firma von dem Schotten John Boyd Dunlop gegründet. Bereits kurze Zeit später findet sich die erste internationale Produktionsstätte in Hessen. Das erste Patent für Fahrradluftreifen geht auf den Firmengründer zurück. Von Anfang an hat sich das Unternehmen den Neu- und Weiterentwicklungen verschrieben. Das zeigt sich auch noch heute und im Vergleich zu anderen Herstellern. In Vergleich und Test schneiden die Produkte der Firma Dunlop häufig gut bis sehr gut ab.
1941 gegründet gehört das südkoreanische Unternehmen mittlerweile zu den größten Reifenherstellern der Welt. Dadurch ist es auch nicht verwunderlich, dass Hancook Reifen in weit mehr als einem Vergleich und Test vertreten sind.
Im ADAC-Test und Vergleich verschiedener Reifen konnten die Ganzjahresreifen zwar nicht im Schnee überzeugen, gehörten ansonsten jedoch zu den Besten. Gegründet wurde das niederländische Unternehmen im Jahr 1909.
Selbst wer sich mit Autoreifen nicht auskennt, kennt in der Regel den Namen Goodyear. 1898 gegründet, stellte das Unternehmen zunächst andere Kautschuk- und Gummi-Erzeugnisse her. Mit der zunehmenden Verbreitung von Automobilen im 20. Jahrhundert verlegte sich die Firma jedoch auf die Produktion von Autoreifen. Und das sehr erfolgreich, denn von den Anfängen in Akron, Ohio, hat sich Goodyear zu einem internationalen Unternehmen entwickelt.
1900 in Akron, Ohio gegründet, konnten die Reifen der Firma Firestone bereits Erfolge in Rennen eintragen. Von Anfang an lag der Fokus auf der Produktion von luftgefüllten Reifen. Durch Weiterentwicklungen und Innovationen konnte sich das Unternehmen mit der langen Tradition auf dem Weltmarkt behaupten.
1872 wird die Firma Pirelli in Italien gegründet, 1901 beginnt sie mit der Herstellung von Autoreifen. Seither ist der Name Pirelli in Verbindung mit Autoreifen fest verbunden.
Von einem Hersteller für Vollgummireifen zu den Luftreifen und schließlich zum Automobilzulieferer hat sich das deutsche Unternehmen mit Sitz in Hannover entwickelt. Seit 1871 besteht die Firma und kann nicht nur auf eine lange Tradition, sondern auch auf zahlreiche Erfolge zurückblicken.
King Meiler ist ein Unternehmen der anderen Art, denn bei dieser Firma steht Ressourcenschonung im Vordergrund. Runderneuerte Reifen sind daher das Steckenpferd dieser Marke. In Test und Vergleich muss sich das Unternehmen mit seinen Produkten durchaus nicht verstecken.
1983 werden zum ersten Mal Reifen der Marke Falken durch Ohtsu Tire and Rubber hergestellt. 30 Jahre später haben sich das Unternehmen und die Produkte zu bekannten Größen in der Welt der Reifen entwickelt. Auch sie finden sich häufiger in Vergleich und Test und belegen hierbei nicht selten gute Plätze.

 

Vorteile der Allwetterreifen von führenden Herstellern

Im Vergleich zu No Name Produkten bieten die Reifen von bekannten und führenden Herstellern einige Vorteile. Darunter:

Umfassende Informationen

Test, Vergleich und Kundenrezensionen – die Reifen führender Hersteller haben meist einen großen Absatz, wodurch sie häufig in mehr als einem Test oder Vergleich vertreten sind. Auch Kundenrezensionen finden sich oftmals in großer Anzahl. Dadurch wird es einfacher, vor dem Kauf umfassende Informationen zu dem jeweiligen Modell zu finden.

Verlässliche Qualität

Die führenden Hersteller haben einen Namen zu verlieren. Daher bieten die bekannten Marken eine gewisse, verlässliche Qualität. Häufigere schlechte Ergebnisse in Test und Vergleich könnten hingegen den Ruf des Unternehmens nachhaltig schädigen.

Auch hierdurch sind die Anforderungen an die Qualität in einigen Fällen höher, als bei anderen Ganzjahresreifen.

Erfahrung, Tradition und Entwicklung

Die führenden Unternehmen im Bereich der Reifen haben häufig eine lange Tradition und damit auch umfassende Erfahrung. Hinzu kommt, dass sie sich im Wettbewerb erfolgreich dadurch beweisen, dass ständige Weiterentwicklungen und Verbesserungen angestrebt werden.

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meine Allwetterreifen am besten?

Vor dem Kauf der Allwetterreifen stellen sich viele Fragen, darunter auch, wo die Reifen gekauft werden sollen. Im Fachhandel, direkt über die eigene Werkstatt oder online? Die drei Möglichkeiten bieten jeweils verschiedene Vor- und Nachteile. Zu diesen gehören:

Auswahl

Selbst im großen Fachhandel ist die Auswahl der infrage kommenden Allwetterreifen begrenzt. Online findet sich hingegen jedes erhältliche Modell. Die Auswahl im Internet ist also deutlich größer, sodass problemlos passende Reifen in verschiedenen Ausführungen gefunden werden können.

Beratung

Wo kaufe ich einen Allwetterreifen Test- und Vergleichssieger am besten?In Werkstatt und Fachhandel kann eine direkte Beratung in Anspruch genommen werden. Beispielsweise auch dazu, ob sich Allwetterreifen für den eigenen Bedarf eignen und lohnen. Bei online Anbietern ist eine Beratung zum einen nicht garantiert und zum anderen mit etwas Aufwand verbunden, da sie telefonisch, via Chat oder E-Mail durchgeführt wird.

Test, Vergleich, Kundenrezensionen und Ratgeber

Ein eindeutiger Vorteil online ist, dass sich hier eine große Anzahl an Informationen findet. Test, Vergleich, Ratgeber und Kundenrezensionen stehen zur Verfügung. Vorteile und Nachteile der jeweiligen Reifenmodelle lassen sich ebenso einfach einsehen, wie Test-Ergebnisse und Berichte, Vergleiche und Erfahrungen anderer Käufer. In Werkstatt oder Fachhandel ist das kaum möglich, hier muss auf die Angaben der Verkäufer vertraut werden.

Reifenwechsel

Allwetterreifen, die online gekauft wurden, müssen auch auf das Auto montiert werden. Der Reifenwechsel in Werkstatt oder Fachhandel kann direkt vor Ort durchgeführt werden. Wer den Reifenwechsel durchführen lassen möchte, kann das im stationären Handel sehr schnell und einfach durchführen lassen. Sollen die Reifen selbst gewechselt werden, ist der Kauf online hingegen die beste Wahl.

Transport

Auch hier gibt es wiederum keine pauschalen Vorzüge oder Nachteile.
Die online gekauften Reifen können nach Absprache auch direkt in die Werkstatt geliefert werden, um den Transport einfach zu gestalten und die Reifen professionell wechseln zu lassen. Wer die Reifen selbst aufziehen möchte, kann sie hingegen nach Hause liefern lassen und somit den umständlichen Transport im eigenen Auto von Fachhandel oder Werkstatt nach Hause ersparen.

Preisvergleich

Der Preis vom Allwetterreifen Testsieger im Test und VergleichDie Kosten für Allwetterreifen können im Vergleich sehr unterschiedlich ausfallen. Beim Kauf sollte zum einen stets darauf geachtet werden, ob es sich bei den angegebenen Preisen um die Kosten für einen Reifen oder ein Set handelt. Zum anderen sollten auch die Preise verschiedener Anbieter beziehungsweise Händler miteinander verglichen werden. Online ist das sehr einfach möglich.

Eine einfache Suche nach dem gewünschten Modell und wenige Klicks reichen aus, um die Preise verschiedener Händler miteinander zu vergleichen. Im Fachhandel gestaltet sich der Preisvergleich deutlich schwieriger und ist mit erheblichem Aufwand verbunden.

Verkauf und Entsorgung der Altreifen

Wenn die bisher benutzten Reifen noch über eine ausreichende Profilhöhe verfügen, können sie in Fachhandel oder Werkstatt oftmals sehr einfach aufbereitet und weiterverkauft werden. Das erspart den eigenen Aufwand. Auch bei der Entsorgung ist die Abgabe vor Ort sehr einfach. Allerdings bedeutet das auch mehr Profit für den Fachhandel oder die Werkstatt. Wer Verkauf oder Entsorgung selbst übernehmen möchte, ist also wiederum gut mit dem Kauf online beraten.

Kontrolle

Die DOT-Nummer der Allwetterreifen lässt sich im Fachhandel sehr einfach selbst kontrollieren. Online ist diese Kontrolle vom jeweiligen Händler abhängig. Eine Anfrage ist jedoch problemlos möglich.

Komfort

Informationen einholen, Kaufentscheidung bequem von der Couch aus treffen, kein Einhalten von Öffnungszeiten, die Reifen werden auf Wunsch entweder direkt vor die Haustür oder auch zur eigenen Werkstatt geliefert, wodurch der umständliche Transport entfällt – der Kauf online bietet zahlreiche Vorteile und einen hohen Komfort.

Bei Preisvergleich und Kosten sollten auch der finanzielle Aufwand für den Transport und die Montage der Reifen mit eingerechnet werden.

Wissenswertes & Ratgeber rund um die Allwetterreifen

Damit die Ganzjahresreifen ihre Aufgabe lange Zeit erfüllen können, sollten sie entsprechend behandelt und gepflegt werden. Unser Ratgeber verrät, worauf dabei zu achten ist.

Tipps zur Pflege der Allwetterreifen

Für eine möglichst lange Haltbarkeit der Ganzjahresreifen ist im Vergleich nur wenig Aufwand von Nöten. Auf einige Punkte sollte aber dennoch geachtet werden. Zu diesen gehören unter anderem:

  • richtiges Aufziehen

Stiftung Warentest Allwetterreifen Test – die Ergebnisse

Die besten Stiftung Warentest aus einem Allwetterreifen Test und VergleichDie Stiftung Warentest hat im Jahr 2016 Winterreifen und Allwetterreifen getestet und kommt zu dem Ergebnis, dass die Ganzjahresreifen zumindest bei Schnee und feuchten oder glatten Strecken deutlich hinter den Spezialisten für den Winter liegen. Im Vergleich zu den anderen getesteten Modellen schneiden die Ganzjahresreifen von Michelin und Vrede­stein als Beste ab – auch sie können in der Leistung jedoch nicht vollständig überzeugen.

Michelin geht mit guten Ergebnissen aus den Test-Abschnitten im Schnee hervor. Vrede­stein schafft es sowohl auf nassen als auch auf trockenen Strecken zumindest auf befriedigende Werte.

Vor dem Kauf sollte daher in jedem Fall mehr als ein Test und Vergleich herangezogen werden, um die beste Wahl zu treffen. Auch eine zusätzliche Beratung kann sinnvoll sein.

Häufige Fragen rund um die Allwetterreifen

Vor, während und nach dem Kauf der Allwetterreifen stellen sich einige Fragen. Wir bieten die Antworten darauf.

Sind Allwetterreifen für mich geeignet?

Wer sich in bergigen Regionen durch hohen Schnee und kalte Winter kämpfen muss, sollte von den Allwetterreifen absehen. Den die Ganzjahresreifen bieten unter diesen Umständen deutlich weniger Sicherheit beim Fahren als Winterreifen.

In flacheren Regionen und bei milden Wintern sowie für Wenigfahrer, die hauptsächlich in der Stadt auf geräumten Strecken unterwegs sind, können sich die Ganzjahresreifen aber durchaus rechnen.

Sommerreifen und Winterreifen oder Allwetterreifen – was ist die beste Wahl?

Das ist abhängig vom Bedarf und den eigenen Ansprüchen. Pendler und Langstreckenfahrer sowie Fahren in kalten Wintern, hohem Schnee oder bergigen Regionen sollten dringend Winterreifen beziehungsweise Winterreifen und Sommerreifen verwendet werden. Diese bieten unter den genannten Umständen ein höheres Maß an Sicherheit.

Wer nur wenig fährt und das auch nur in der Stadt, findet in den Allwetterreifen die beste Wahl und spart sowohl Kosten als auch Aufwand.

Welches Allwetterreifen-Modell ist die beste Wahl?

Welche Modelle von Allwetterreifen gibt es in einem Testvergleich?Das ist von der Größe und den eigenen Ansprüchen abhängig. In Test und Vergleich gibt es die beste Bewertung für sichere Reifen, die einen geringen Bremsweg, eine hohe Effizienz und nur wenig Verschleiß aufweisen.

Wann müssen Allwetterreifen gewechselt werden?

Die Haltbarkeit der Allwetterreifen liegt zwischen zwei und vier Jahren beziehungsweise zwischen 35.000 und 50.000 gefahrenen Kilometern. Sie ist jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig. Zu diesen gehören:

Vielfahrer oder Wenigfahrer?

Natürlich erscheint es logisch, dass Vielfahrer aufgrund der häufigeren und längeren Strecken ihre Reifen früher wechseln müssen. Sind die Reifen häufig in Gebrauch, ist das meist schon nach 35.000 Kilometern der Fall. Interessant ist hierbei aber, dass die Reifen bei Wenigfahrern durchaus 50.000 Kilometer schaffen können, bevor an einen Wechsel gedacht werden muss. Entscheidend sind also nicht nur die gefahrenen Kilometer, sondern auch in welchem Zeitraum diese gefahren werden.
Profiltiefe: Gesetzlich ist lediglich eine Profiltiefe von 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Der ADAC empfiehlt bei Winterreifen und Allwetterreifen jedoch eine Profiltiefe von 4 Millimetern, um Haftung und Bremsweg sicher zu halten.

Spätestens wenn die Profiltiefe bei 1,6 Millimetern liegt, sich der Bremsweg verlängert oder ein geringerer Grip auf nassen Strecken auffällt, sollten dringend neue Reifen aufgezogen werden.

Qualität: Wer billig kauft, kauft zweimal – und damit auch teurer. Qualitativ hochwertige Reifen sind zwar zunächst teurer, halten dafür in der Regel aber auch länger. Mittel- und langfristig sind sie dadurch günstiger, als Billigreifen, die bereits nach einem Jahr wieder gewechselt werden müssen.

Wie kann ich Allwetterreifen pflegen?

Im Handel finden sich entsprechende Pflegesprays, die die Reifen zum Glänzen bringen und das Material elastisch halten. Zudem sollte regelmäßig der Reifendruck kontrolliert werden. Auch das Auswuchten hilft dabei, die Haltbarkeit der Reifen zu verlängern.

Welchen Reifenfülldruck sollten die Allwetterreifen aufweisen?

Das ist abhängig von dem jeweiligen Reifen-Modell und dem Fahrzeug. Hier sollten die Angaben der Hersteller berücksichtigt werden.

Wie oft sollten die Allwetterreifen ausgewuchtet werden?

Alle Fragen aus einem Allwetterreifen Test und VergleichBei Sommer- und Winterreifen wird empfohlen, das Auswuchten während jeden Reifenwechsels vorzunehmen. Die Maßnahme sorgt für eine gleichmäßigere Belastung der Reifen und kann dadurch die Haltbarkeit verlängern. Da Allwetterreifen das ganze Jahr über aufgezogen sind, entfällt der Wechsel.

Eine Kontrolle und gegebenenfalls Auswuchtung im Abstand von sechs Monaten ist dennoch sinnvoll und empfehlenswert. Hierbei kann auch festgestellt werden, ob die Vorderreifen und Hinterreifen getauscht werden sollten. Denn es sollten stets die Reifen hinten montiert sein, die am wenigsten abgenutzt sind. Dadurch wird die Sicherheit erhöht.

Was kosten Allwetterreifen?

Die Preise können sehr unterschiedlich ausfallen. In der Regel liegen sie pro Reifen zwischen 40 und 100 Euro. Die Kosten können jedoch – abhängig von Anbieter und Qualität – auch deutlich höher ausfallen.

Bei der Anschaffung können zunächst Kosten gespart werden, wenn anstelle von neuer Reifen rundum erneuerte Reifen gekauft werden. Wurden diese nur für wenige Kilometer gefahren und ist die entsprechende Profiltiefe noch gegeben, kann sich die Ersparnis durchaus lohnen. Generell weisen die Reifen jedoch eine deutlich kürzere Lebensdauer auf. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Reifen zwischenzeitlich schon für längere Zeit eingelagert waren.

Worauf muss ich bei den Allwetterreifen achten?

Neben der passenden Größe und Eignung für den eigenen Bedarf sowie den Ergebnissen aus Test und Vergleich sollten auch Kundenrezensionen berücksichtigt werden. Zusätzlich ist es wichtig, dass die Reifen die Bezeichnung „M+S“ tragen und TÜV-geprüft sind, um die gesetzlichen Vorschriften und die Anforderungen an die Sicherheit zu gewährleisten.

Was kostet es, Allwetterreifen aufziehen zu lassen?

Wer die Reifen auf Allwetterreifen umstellen möchte, muss nicht nur mit den Kosten für Kauf und Versand rechnen. Auch der Reifenwechsel muss mit einberechnet werden. Abhängig davon, ob die Reifen bereits auf Felgen aufgezogen sind – es sich also um Vollreifen handelt – oder nicht, schlägt der Reifenwechsel in Fachhandel oder Werkstatt mit etwa 30 bis 50 Euro zu buche.

Wer nicht bereits das passende Werkzeug zu Hause hat, fährt damit günstiger, als die Reifen selbst zu wechseln.

Alternativen zu den Allwetterreifen

Alternativen zu den Allwetterreifen finden sich in den klassischen Sommerreifen und Winterreifen. Diese bringen jeweils unterschiedliche Voraussetzungen mit, da sie an die Bedingungen während der warmen und kalten Jahreszeiten angepasst und darauf ausgelegt sind. Bei den Eigenschaften handelt es sich jeweils um:

Sommerreifen

Sommerreifen bestehen aus einer Gummimischung, die auch bei höheren Temperaturen härter bleibt und somit besser auf der Straße aufliegt. Bei wärmeren Untergründen und nassen Strecken bieten Sommerreifen den besseren Grip, kürzere Bremswege und damit sowohl einen geringeren Verbrauch als auch ein höheres Maß an Sicherheit. Sie weisen weniger Lamellen auf, um das Risiko von Aquaplaning zu verringern.

Winterreifen

Die besten Alternativen zu einem Allwetterreifen im Test und VergleichWinterreifen weisen zahlreiche Lamellen auf und sind dadurch auch von Laien optisch gut von Sommerreifen zu unterscheiden. Sie bestehen aus einer Gummimischung, die auch bei kühleren Temperaturen weicher bleibt als die von Sommerreifen. Dadurch sind Grip, Abrieb, Verbrauch und Bremsweg mit ihnen im Winter besser, als bei den Sommerreifen.

Der Vorteil bei Sommer- und Winterreifen ist, dass sie speziell auf die jeweiligen Jahreszeiten ausgelegt sind. Dadurch bieten sie das höchste Maß an Sicherheit und Effizienz, weil der Abrieb gering gehalten wird.

Ein potenzielle Nachteil daran ist, dass durch Sommerreifen und Winterreifen zweimal jährlich ein Reifenwechsel notwendig ist. Ob dieser in einer Werkstatt oder selbstständig durchgeführt wird – in jedem Fall ist er mit zeitlichem Aufwand und Arbeit verbunden. Zudem müssen Winter- und Sommerreifen passend eingelagert oder gelagert werden. Auch dies kann wiederum zeitlichen Aufwand und Arbeit bedeuten oder aber finanziell zu Buche schlagen.

Die Allwetterreifen stellen hierzu die einfachere Lösung dar. Ein Wechsel zweimal jährlich ist unnötig, es müssen daher weder Reifen eingelagert noch aufgezogen werden. Der Aufwand von Zeit und Geld ist damit deutlich geringer. Dennoch stellen die Allwetterreifen beziehungsweise M+S Reifen nur einen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen dar.

In puncto Sicherheit und Verbrauch schneiden sie schlechter ab, als die spezialisierten Winter- oder Sommerreifen.

Daher sollten sie auch nur dann zum Einsatz kommen, wenn das Auto im Vergleich selten und auf kürzeren Strecken gefahren wird sowie die Winter eher mild ausfallen. Denn nur dann sind sie die beste und eine sichere Wahl.

Weiterführende Links und Quellen zu den Gnazjahresreifen

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