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Kinderfahrrad Test 2019 • Die 9 besten Kinderfahrräder im Vergleich

Ein Kinderfahrrad unterscheidet sich also in wesentlichen Punkten von einem normalen Fahrrad und wenn Sie eines oder mehrere Kinder in der Familie haben, sollten Sie sich auch bewusst für ein solches entscheiden.

Kinderfahrrad Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Kinderfahrrad?

Als Kinderfahrrad werden Fahrräder bezeichnet, die auf die kleinere Körpergröße für Kinder zugeschnitten sind. Das typische Kinderfahrrad gibt es nicht: Die Größen variieren genauso wie Farben, Ausstattung und Bauweise der Fahrräder. Generell wird zwischen Spielrädern und Kinder- bzw. Jugendrädern unterschieden. Während Spielräder in der Regel mit Stützrädern verkauft werden und nicht verkehrssicher sind, entsprechen viele Kinderfahrräder durchaus den Anforderungen an die Verkehrssicherheit.

Wie funktioniert ein Kinderfahrrad?

Das Kinderfahrrad von Prometheus Bicycles ist sehr stabil im TestIn der Funktionalität unterscheiden sich die kleinen Räder nicht von anderen Fahrrädern. Das Kind tritt in die Pedale, setzt damit die Kette in Bewegung und treibt so das Hinterrad an. Damit bewegt sich das Kinderfahrrad vorwärts.

Lernen Kinder gerade erst Fahrrad fahren, benötigen sie einige Bauteile nicht, die bei Erwachsenen mehr oder weniger selbstverständlich angebracht sind: Eine Gangschaltung überfordert Fahranfänger, und die kleinen Hände von Kindergartenkindern kommen mit den am Lenker angebrachten Bremsen oft noch nicht klar. Besser geeignet sind Rücktrittbremsen.

Anwendungsbereiche

Das Kinderfahrrad wird verwendet, um Kindern mit viel Spaß die flotte Fortbewegung mit dem Fahrrad zu ermöglichen und den Spaß am Sport zu wecken. Sicheres und komfortables Fahren ist aber nur dann möglich, wenn das Fahrrad in der Größe wirklich dem Körper des fahrenden Kindes angemessen ist. Stützräder beispielsweise können nur an diesen kleinen Fahrrädern angebracht werden.

Zum Anwendungsbereich gehört aber nicht nur, wer mit dem Fahrrad fährt, sondern auch, wo das Rad überhaupt genutzt werden darf.

 Auch wenn in der Praxis Eltern ihre Kinder grundsätzlich auf Gehwegen, Radwegen und in Parks fahren lassen, dürfen Räder, die nicht verkehrssicher sind, Strenggenommen nur auf dem eigenen Grundstück gefahren werden. Am öffentlichen Verkehr sollten Kinder laut StVO erst dann teilnehmen, wenn sie ihr Rad sicher beherrschen und das Rad verkehrssicher ist.

Welche Arten von Kinderfahrrad gibt es?

Kinderfahrrad für Jungen oder für Mädchen? Im Test wichtig!

Das Trademarks Kinderfahrrad von Bikestar Star ist sehr robust im TestDie “Stange” ist typisch für das Jungend, die Mädchen haben einen tiefen Einstieg, und die Rahmenformen dazwischen werden von beiden genutzt. Die Designs sind da schon deutlicher. Räder für Jungen sind in den Farben grün, blau, schwarz, in Neontönen oder Tarnfarben gehalten. Bunter wird es erst, wenn das Rad mit den Helden der Kinder verziert ist.

Mädchenräder sind oft rosa oder violett gestaltet, pastellene Farbtöne überwiegen, manchmal sind sie auch weiß. Schmetterlinge, Teddybären und Blümchen sind häufige Motive. Übrigens hat auch das Kinderfahrrad für Jungen in 16 Zoll, 18 Zoll oder 20 Zoll besser noch einen tiefen Einstieg – im Test zeigt sich, dass die Verletzungsgefahr im Vergleich zum Diamantrahmen niedriger ist.

Die Rahmenform ist laut Test erst später wichtig

Das Kinderfahrrad ist der Einstieg in den Radsport, Kinder lernen erst einmal, das Gleichgewicht zu halten und sich über die Pedalbewegung fortzubewegen. Dabei ist gar nicht wichtig, ob das Kinderfahrrad im Vergleich mit anderen Modellen besonders cool aussieht, für Downhill optimiert ist oder dünne Rennradreifen hat. Erst dann, wenn die Kinder sicher fahren, spielt der Rahmen eine wichtigere Rolle. Fahren Kinder eher schnell in der Stadt und sind überwiegend auf befestigten Straßen unterwegs, ist ein leichterer Rahmen in Ordnung.

Bewegen sich Kinder dagegen auch auf Wald- und Feldwegen, fahren über Downhillstrecken oder auf ausgewiesenen Mountainbikestrecken, sollte es laut Test doch der stabilere Rahmen mit entsprechender Federung sein. Denn im Vergleich mit dem “normalen” Kinderfahrrad ist das Rad dann stabiler gebaut, fällt zwar schwerer aus, ist im Gelände aber auch komfortabler. Und das gilt für das Kinderfahrrad für Mädchen laut Testgenauso wie für das Kinderfahrrad für Jungen.

Die Gangschaltung ist im Alltag tatsächlich wichtig

Das Kinderfahrrad von Delta ist sehr schön im TestWenn ganz kleine Kinder gerade Fahrradfahren lernen, brauchen sie natürlich noch keine Gangschaltung. Ein Kinderfahrradmit 16 Zoll oder 18 Zoll hat, wie wir in unserem Vergleich der führenden Marken feststellen konnten, auch meist keine Gangschaltung. Bei Rädern mit 20 Zoll, 22 Zoll (gibt es, aber selten) und 24 Zoll dagegen ist die Gangschaltung schon Standard.

Wie groß sollte das Kinderfahrrad sein?

In jedem Test wird betont, dass Kinder nur dann sicher und mit Spaß fahren können, wenn das Fahrrad die richtige Größe hat. Die ist bei Kindern im Vergleich mit Erwachsenen anders. Bei Erwachsenen geht man davon aus, dass sie auf dem Sattel sitzend in der untersten Position des Pedals das Bein nahezu vollständig gesteckt haben. Um den Fuß auf den Boden setzen zu können, müssen sie das Fahrrad also leicht kippen. Für Kinder ist diese Position zu hoch, sie fallen um beim Anhalten und haben Probleme beim Anfahren.

Die richtige Größe hat das Kinderfahrrad laut Test dann, wenn Kinder mit Po auf dem Sattel und gestreckten Beinen beide Füße wenigstens im Bereich von Zehen und Ballen, besser aber den ganzen Fuß aufstellen können. Das stellt sicher, dass sie insbesondere im städtischen Verkehr an Überwegen und Ampeln ohne Probleme anhalten können und nicht vom Rad kippen.

So wird das Kinderfahrrad getestet

Wir haben natürlich nicht selbst einen Kinderfahrrad Test durchgeführt, weil wir die Mittel und Kompetenzen dazu gar nicht haben. Wir haben etwas viel Wichtigeres getan: Es gibt so viele verschiedene Studien, Berichte, Besprechungen und den ein oder anderen Vergleich von verschiedenen Kinderfahrrädern in den Fachmedien, dass man mit viel Lesen eigentlich schon alles herausfinden kann, was man wissen möchte.

Damit Sie es leichter haben, haben wir gelesen. Wir haben jeden Test, der uns vertrauenswürdig erscheint, viele Studien und Berichte für Sie geprüft. Die Ergebnisse haben wir für Sie zusammengefasst. Und wenn Sie noch mehr zum Thema Kinderfahrrad wissen wollen, die Berichte vergleichen wollen oder den ein oder anderen Test selbst lesen möchten, können Sie das tun.

Am Ende dieses Ratgebers finden Sie eine Aufstellung von weiterführenden Links und Quellen. Sie lesen hier also keinen Kinderfahrrad Test, sondern einen Test Vergleich.

Mögliche Test-Kriterien

Das Kinderfahrrad von Dino wird getestetDer Kinderfahrrad Test ist wichtig, damit Sie ein für Ihr Kind sicheres und komfortables Fahrrad finden. Unser Vergleich soll Ihnen die Wichtigkeit der Tests noch einmal klarmachen. Für den Test ist also wichtig, dass das Fahrrad allen Anforderungen an die Sicherheit entspricht. Es muss stabil und robust sein, Kinder dürfen sich bei sachgemäßem Gebrauch sowie bei Stürzen nicht oder nur leicht verletzen.

Dafür muss das Rad die richtige Ausstattung haben – im Vergleich zum Fahrrad für Erwachsene sind also andere und mehr Bauteile nötig. Zu den typischen Extras für Kinderfahrräder gehören beispielsweise Handschutz und Stirnschutz.

Noch mehr Sicherheit: Bremse und Beleuchtung spielen im Test eine Rolle

Kinderhände sind noch nicht so stark wie die Hände von Erwachsenen. Die Bremsen müssen entsprechend leichtgängig sein, sollten aber eine starke Bremswirkung zeigen. Die Beleuchtung muss ausreichend sein und möglichst unabhängig von Batterien (die gerne mal leer sind). Es gilt zwar heute als modern, wenn Kidner mit elektrischer Beleuchtung fahren. Letzten Endes ist aber wichtig, dass das Licht dann funktioniert, wenn es gebraucht wird.

Da Kinder das in der Regel nicht jedes Mal zu Hause kontrollieren, ist ein Dynamo sinnvoll. Moderne Nabendynamos arbeiten lautlos und effizient, sie sind beim Fahren nicht zu spüren. Auf die Bewertung wirkt sich im Test auch positiv aus, wenn das Fahrrad insgesamt verkehrssicher ist: Katzenaugen, Reflektoren und Klingel dürfen nicht fehlen.

Der Rahmen muss stabil und zweckmäßig sein

Das Bikestar Kinderfahrrad hat einen bequemen Sitz im TestOb das Kinderfahrrad einen Rahmen aus Stahlrohr oder aus Aluminium hat, sollte im Test dagegen nicht ins Gewicht fallen. Denn jeder Rahmen hat seine Vor- und Nachteile. Im Vergleich gegenübergestellt, ist der Rahmen aus Stahlrohr zwar schwerer, aber auch robuster. Der Aluminiumrahmen ist für die ersten Fahrversuche nicht geeignet, weil er Stürze auf hartem Untergrund, insbesondere an Bordsteinkanten, nicht unbeschadet übersteht.

Das Kinderfahrrad aus Stahlrohr hat zudem meist einen niedrigen Schwerpunkt, was den Kindern schnell das selbständige Fahren ermöglicht. Beim leichten Alurahmen fällt das im Vergleich schwerer. Sowohl Räder mit Alurahmen als auch Räder mit Stahlrahmen können hochwertig verarbeitet sein und dementsprechend eine gute Qualität haben. Diese wiederum fließt positiv in den Test ein.

Preis und Leistung in Relation setzen

Der Vergleich verschiedener Kinderfahrräder zeigt, dass das teuerste Modell nicht immer das Beste ist. Trotzdem müssen Preis und Leistung in einem Verhältnis zueinander stehen. Denn sichere, robuste Materialien, die haltbar verarbeitet sind, gesundheitlich unbedenklich daherkommen und dazu noch gut aussehen, kosten einfach mehr. Es lohnt aber, etwas mehr Geld zu investieren.

Denn Sie erwerben nicht nur ein Fahrrad, sondern auch Sicherheit. Außerdem haben qualitativ gute Markenräder erfahrungsgemäß einen höheren Wiederverkaufswert, wie der Vergleich von gebrauchten Kinderfahrrädern zeigt. Das rechtfertigt natürlich nicht, dass Sie bei einigen Rädern allein für Marke und Namen noch einmal ein paar Hundert Euro drauflegen.

Der Kinderfahrrad Test hilft Ihnen zu erkennen, bei welchem Kinderfahrrad Preis und Leistung in einer angemessenen Relation stehen.

Zusammengefasst: Das sind die Testkriterien

Das Kinderfahrrad von Royalbaby ist sehr leicht zu fahren im TestWir unterscheiden in unserem Vergleich zwischen Kriterien, die auch von Stiftung Warentest, Ökotest und TÜV bewertet werden. Das sind insbesondere die Sicherheit und die Ausstattung der Kinderräder, die den Kindern das sturzfreie Fahren ermöglichen müssen. Im Vergleich wichtig sind außerdem Sicherheit im Straßenverkehr und lange Nutzbarkeit des Rads. Für unseren Vergleich spielen aber Kriterien eine Rolle, die Kinder interessieren: Wie ist das Design gehalten? Ist das Rad gut zu handhaben, so dass der Gebrauch leicht fällt? Dazu gehört ein leichtgängiger Ständer, eine angenehme Klingel oder Hupe, ein Sattel, der nach auch nach drei Stunden noch nicht für ein “Wölkchen” sorgt.

Wichtig ist für uns, dass Eltern mit dem Kinderfahrrad zufrieden sind. Eltern legen neben der Sicherheit und dem Design auch Wert auf den Preis, der im Vergleich mit anderen Rädern und im Verhältnis zur Leistung gerechtfertigt erscheinen muss. Und letzten Endes sollte auch klar sein, was mit dem Rad passiert, wenn das Kind herausgewachsen ist. Ein Kinderfahrrad von einem namhaften Hersteller kann auf dem Flohmarkt oder im Gebrauchtwarenhandel online noch einen guten Preis erzielen.

Ist das Fahrrad von guter Qualität, sieht man ihm die zwei oder drei Jahre mit dem Kind unter Umständen gar nicht an. Fahrräder von guter Qualität können auch im Bekanntenkreis oder in der Familie weitergereicht werden. Neben jüngeren Geschwistern sind auch Cousins und Cousinen, Neffen, Nichten und Nachbarskinder oft dankbar für ein Fahrrad. Und letztendlich muss das Fahrrad auch auch eine Weile mitwachsen können, es sollte mit einfachem Werkzeug zu Hause größenverstellbar sein. Ein Vergleich der verschiedenen Räder ergibt, dass es da bei den verschiedenen Modellen durchaus Unterschiede gibt.

Worauf muss ich beim Kauf eines Kinderfahrrads sonst noch achten?

Das Bikes Kinderfahrrad von Dino hat eine hochwertige Verarbeitung im TestAchten Sie beim Vergleich der verschiedenen Kinderfahrräder darauf, was Ihrem Kind gefällt. Sie sollten immer daran denken, dass Ihnen zwar die Sicherheit Ihres Kindes am Herzen liegt und Sie das Fahrrad bezahlen, dass Ihr Kind aber damit fahren wird, nicht Sie. Und ein Fahrrad in einem absolut abgefahrenen Design fährt Ihr Kind nun einmal lieber als das langweilige Modell in Dunkelblau. Die Optik spielt für Kinder eine wichtige Rolle, denn sie vergleichen noch sehr viel untereinander. Ideal ist es, wenn Sie die verschiedenen Fahrräder mit Ihrem Kind zusammen ansehen und gemeinsam einem Vergleich unterziehen.

Holen Sie viele Informationen ein, bevor Sie sich für ein Kinderfahrrad entscheiden. Der direkte Vergleich verschiedener Räder macht ohnehin nur Sinn, wenn Sie möglichst viele Fakten verfügbar haben. Unser Vergleich hilft Ihnen dabei: Sie wissen jetzt, worauf Sie achten müssen. Im Internet finden Sie ohnehin sehr viele Informationen, von den Herstellern mit ihrer Firmenphilosophie und den einzelnen Standorten über nachhaltige Produktionsverfahren bis hin zu besonders interessanten Preismodellen (dazu später mehr).

Vorstellung der führenden 10 Herstellern/Marken

Bei einem Kinderfahrrad macht es Sinn, sich an guten und modernen Marken zu orientieren. Im Kinderfahrrad Test werden sie eher selten das Kinderfahrrad von namenlosen Herstellern aus dem Baumarkt oder vom Discounter finden, sondern eher namhafte Marken. Unser Vergleich gibt Ihnen die wichtigsten Informationen zu den führenden Herstellern und Marken für Kinderfahrräder. Die Reihenfolge, in der wir hier die einzelnen Hersteller im Vergleich aufführen, hat nichts mit Qualität oder Empfehlungen zu tun, sondern ist mehr oder weniger zufällig zustande gekommen. Alphabetisch eben.

  • Cycles4Kids
  • Dino
  • Islabikes
  • KCP
  • Leader
  • Prometheus
  • Puky
  • Vermont
  • Volare
  • Woom
Der Name der Marke sagt es schon: Hier geht es wirklich um Fahrräder für Kinder. Das Sortiment ist abwechslungsreich und bietet für jeden Geschmack das passende Rad. Der Hersteller hat Räder für Jungen und für Mädchen gleichermaßen im Programm und bietet im Vergleich mit anderen Marken bemerkenswerte Qualität. Sie können hier auch viel Ausstattung erwarten, die Sie anderswo vielleicht nicht finden.
Der Hersteller Dino hat bunte Räder in auffälligen Designs im Programm. Kinder lieben diese farbenfrohen Fahrräder, die in ganz unterschiedlichen Modellen produziert werden. Schwierig zu sagen, welches hier das beste oder das beliebteste Kinderfahrrad ist – im Kinderfahrrad Produkttest schneiden Dino Räder immer recht gut ab. Die Räder sind kostengünstig und gut ausgestattet, die Qualität stimmt. Für den Alltag sind diese Fahrräder absolut geeignet. Extras wie Fahrradkörbe, seitlicher Handschutz, Fähnchen mit hübschen Motiven sprechen die Kinder besonders an. Viele Modelle sind in Disney-Themen gestaltet.
Islabikes kommt aus Großbritannien. Die Kinderfahrräder sind leicht, funktional und gut durchdacht. Die hohe Qualität lässt sie im Kinderfahrrad Test immer wieder positiv auffallen. Schlichte Designs und sportlich gebaute Räder machen auch im Gelände Spaß, im Stadtverkehr sind sie nur mit Zusatzausrüstung geeignet. Das sind Fahrräder, die schon fast wie Jugend- oder Erwachsenenräder wirken, aber kleiner sind. Ab 20 Zoll Radgröße gibt es die Fahrräder, die im Vergleich mit den Rädern anderer Herstellern allerdings sehr teuer ausfallen.
Die Fahrräder von KCP sind gut ausgestattet. Verschiedene Farben und zahlreiche Rahmenformen sowie jede nur denkbare Größe machen das Sortiment abwechslungsreich. Der Hersteller ist beliebt, denn die Designs der Räder sprechen Kinder an.
Bei Leader dürfen Sie keine Spielräder für die Kleinsten erwarten. Der Hersteller hat kostenintensive Kinderfahrräder im Programm, die aber jeden Cent wert sind. Denn hier gibt es richtig sportliche Modelle und Mountainbikes, mit denen die Kinder sich wirklich auf Radtour wagen können und die auch außerhalb von heimischem Garten und Spielplatz manches Abenteuer überstehen. Stützräder gibt es hier nicht mehr, aber dafür alles, was ein echtes Fahrrad braucht. Im Vergleich mit den Rädern anderer Hersteller muten die Kinderfahrräder von Leader an wie eine kleine Version von Erwachsenenrädern. Die Designs sind dementsprechend angepasst: Weniger Disney, mehr Coolness. Kommt bei den meisten Kids im Test sehr gut an.
Die Marke ist nicht nur für Kinderräder bekannt, sondern für Fahrräder und Zubehör allgemein. Das Sortiment von Prometheus ist abwechslungsreich, die Räder sind beliebt. Optisch fallen die Räder auch auf, denn sie sind gut durchdacht und sehr, sehr bunt. Für Kinder also genau richtig.
Kinderräder von Puky kommen aus deutscher Herstellung und haben den Ruf, einfach unzerstörbar zu sein. Fast schon zur Legende geworden, hält ein Puky Kinderfahrrad zwei, drei, vier oder mehr Kinder nacheinander aus, bevor auch nur ein Reifen verbogen ist. Die Räder aus schwerem Stahlrohr sind extrem gut verarbeitet, die Lacke lassen Rost keine Chance, und die Ausstattung stimmt. Allerdings hat sich Puky auf das Kinderfahrrad für die Kleinen spezialisiert, die schlichten Designs sind zeitlos und nach der Kindergartenzeit nicht mehr angesagt. Schade eigentlich, denn im Vergleich mit anderen Rädern sind sie wirklich gut.
Die Kinderfahrräder von Vermont sind vielleicht nicht so bekannt, aber der Hersteller ist fast schon ein Traditionsunternehmen. Seit vielen Jahren gibt es die Kinderfahrräder von Vermont, die in abwechslungsreichen Varianten für jede Altersstufe vorliegen. Die oft einfach gestalteten Räder werden mit Extras wie Körben, Stirnschutz, Fähnchen und anderem Zubehör aufgepeppt.
Volare fehlt in keine Vergleich für Kinderfahrräder: Die vielen Modelle und Varianten bieten für jedes Bedürfnis das passende Kinderfahrrad. Im Kinderfahrrad Test fallen die Modelle immer positiv auf, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei Volare. Der Hersteller hat seinen guten Ruf zu Recht. Als Spezialist für Kinderfahrzeuge aller Art hat Volare natürlich nicht nur Fahrräder, sondern auch Roller und mehr im Programm. Der Hersteller kommt aus den Niederlanden.
Der Hersteller Woombikes kommt aus Österreich und ist auf dem deutschen Markt noch recht neu. Die Fahrräder sind so konzipiert, dass sie Kindern den Umstieg vom Laufrad oder Dreirad auf das Fahrrad erleichtern. Im Design eher schlicht, sind die Fahrräder zweckmäßig gestaltet. Interessant ist, dass die Fahrräder Kinder von 1,5 Jahren bis 14 Jahren begleiten – nur ein Modell, immer eine Nummer größer. Wer ein Woombike hat und auf die nächstgrößere Nummer umsteigt, bekommt 40 % des Kaufpreises des Rads erstattet. Der Hersteller nennt das Upcycling, mit knapp 180 Euro sind die ultraleichten Räder ohnehin sehr kostengünstig. In der Szene der Elternblogger ist Boom der Favorit: Beste Fahrräder und beste Preise, da ist man sich sicher. Im Test der Magazine und Fachseiten fehlen die Woombikes aber meist noch.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich mein Kinderfahrrad am besten?

Eigentlich sollte ein Kinderfahrrad immer sehr genau betrachtet werden. Im lokalen Fachhandel (nicht im Baumarkt) kann Ihr Kind das Fahrrad vielleicht sogar ausprobieren, kann eine Runde durch den Laden drehen. Dabei wird deutlich, ob das Fahrrad in den Proportionen wirklich passt, oder ob eine andere Rahmenform vielleicht doch besser ist. Wie schwergängig der Fahrradständer ist, ob das Kind mit dem Abstand zwischen Lenker und Sattel klarkommt und dergleichen mehr findet man eigentlich nur beim direkten Vergleich verschiedener Modelle heraus. Eigentlich. Tatsächlich ist es so, dass nur wenige Fachhändler überhaupt Kinderfahrräder in nennenswerter Auswahl vorrätig haben, und die findet man dann eben nur in den größeren Städten.

Der ein oder andere Kinderfahrrad Test ist auch hinsichtlich von “Passformen” und dergleichen Fragen ganz informativ. Daher geht unser Rat ganz klar dahin, das Kinderfahrrad nach Einholen vieler Informationen online zu kaufen. Die Auswahl ist im Vergleich einfach größer, der Preis ist kleiner. Versandkosten fallen ab einem bestimmten Bestellwert nicht mehr an. Und der Service stimmt online: Gefällt das Rad doch nicht oder kommt das Kind nach dem Test in der Praxis nicht damit klar, kann es zurückgegeben werden.

10 häufige Nachteile anhand der Kundenrezensionen auf Amazon

Für unseren Vergleich haben wir uns die Rezensionen auf Amazon und anderen Plattformen angesehen. Enttäuschte Kunden und Kundinnen schildern da sehr ehrlich, was bei ihnen für Frust gesorgt hat.

Zusammenbau sehr mühsam

  • Das Kinderfahrrad von Spiderman hat sich sehr gut im Test gezeigtWird das Kinderfahrrad geliefert, ist es oft nicht komplett zusammengesetzt. Die Anleitungen sind, so die Kunden im Test, meist kryptisch. Wenn Sie den Zusammenbau scheuen, sollten Sie den Fachhändler vor Ort bitten, Ihr Wunschrad für Sie zu bestellen. Viele Händler bieten das als besonderen Service an, lassen sich den Zusammenbau aber vergüten.

Ware sieht anders aus als auf den Bildern

  • Bilder im Internet sind die eine Sache, ein Fahrrad direkt vor der eigenen Nase ist etwas anderes. Natürlich setzen die Händler die Räder auf den Verkaufsbildern in ein gutes Licht. Wenn allerdings das tatsächliche Produkt sowohl in der Farbe als auch in der Verarbeitung total von den Bildern abweicht, ist das ungünstig.

Bremsen funktionieren nicht

  • Bei einem neuen Fahrrad müssen die Bremsen oft erst eingestellt werden. Sie greifen nicht richtig, sind schwergängig. Wenn allerdings der Test nach dem Einstellen zeigt, dass die Bremsen immer noch nicht passen, kann das Rad entweder zurückgegeben werden, oder man lässt es im lokalen Fachhandel einstellen.

Lack abgeplatzt

  • Das Kinderfahrrad von S'Cool ist sehr einfach zu pflegen im TestSollte Ihnen bei einem ersten Test nach dem Auspacken auffallen, dass der Lack ungleichmäßig aussieht, bei einem Vergleich der Farben an einigen Stellen komisch aussieht oder gar abgeplatzt ist, sollten Sie das Rad zurückgeben.

Gangschaltung muss erst eingestellt werden

  • Bei Rädern mit sieben oder mehr Gängen ist das normal. Auch dann, wenn Sie das Rad im lokalen Fachhandel erwerben, wird der Händler die Gangschaltung bei einem neuen Rad erst einstellen müssen. Das ist also kein Qualitätsmangel, sondern schlicht normal.

Schlechter Kundenservice bei Schäden

  • Wird das Kinderfahrrad bei einem Unfall beschädigt, muss der Kundenservice ran: Reparatur, Ersatzteile, alles muss organisiert werden. Ist der Kundenservice langsam, uneinsichtig oder schlicht nicht existent, ärgert das die Kunden verständlicherweise.
    Auch beim Kinderfahrrad kommt so etwas vor. Laut Test stimmt der Service zwar bei den oben vorgestellten Herstellern, aber Ausnahmen gibt es immer wieder.

Sattel fehlte bei der Lieferung

  • Das 14Tm0421 Kinderfahrrad von Prometheus Bicycles ist von hoher Qualität im TestAuch das kommt scheinbar öfters vor … Es muss nicht der Sattel sein. Wenn Hersteller das Rad verpacken und der Händler es vor dem Versenden nicht kontrolliert, fallen fehlende Teile nicht auf. Wenn Sie das Kinderfahrrad geliefert bekommen, sollten Sie sofort kontrollieren, ob alle Teile vorhanden sind.

Aufkleber lösen sich

  • Vor allem bei Rädern, die mit bunten Motiven aus Kinderfilmen oder -literatur versehen sind, lösen sich die Aufkleber irgendwann. Im Test wird das wiederholt bemängelt. So schön die Aufkleber aussehen, sie sind irgendwann ab. Gut, wenn sie nicht noch den Lack mitnehmen. Im Vergleich dazu sieht ein einfach gestaltetes, einfarbiges Kinderfahrrad länger hübsch und neu aus.

Kunststoffteile brechen

  • Fahrradkörbe, Fähnchen und Schutzbleche aus Kunststoff sind nicht sehr stabil. Auch darauf weist fast jeder KinderfahrradTest hin. Diese Teile brechen bei einem Sturz leicht. Manchmal ist sogar die Kettenverkleidung davon betroffen.

Kette springt ständig ab

  • Normalerweise springt die Kette nur dann ab, wenn sie nicht passt. Ist das der Fall, kann die Kette einfach beim lokalen Fachhändler nachgestellt werden. Passionierte Bastler schaffen das auch zu Hause: Reifen flicken, Kette anpassen und Bremsen einstellen gehören eigentlich zu den Dingen, die man beim Fahrrad selber macht. Trotzdem: Dieser vermeintliche Mangel lässt sich im Vergleich zu anderen sehr leicht beheben.

Diese Vor- und Nachteile schildern die Kundenrezensionen bei Amazon

Das Cruiser Kinderfahrrad von Royalbaby sieht sehr schön aus im Test Auf die Nachteile des Kaufs online sind wir schon eingegangen. Damit Sie jetzt keine Angst davor bekommen Ihr Kinderfahrrad im Internet zu kaufen, nennen wir Ihnen selbstverständlich auch die Vorteile, die den Käufern und Käuferinnen auffallen. Besonders häufig mögen Menschen es, dass das Rad schnell und problemlos geliefert wird.

Über einen einfachen Aufbau freuen sich auch sehr viele Menschen. Die traumhaften Designs der Räder führen immer wieder zu Höchstbewertungen. Dass es auch online Räder gibt, deren Stützräder zu Hause einfach abgenommen werden können, gefällt ebenfalls.

Die Ausstattung der Räder scheint das Beste zu sein: Körbe, Puppensitze, Fähnchen und mehr lösen Begeisterung aus. positiv fällt die Verarbeitung auf, und natürlich freuen sich die meisten über den niedrigen Preis. Die treffenden Produktbeschreibungen werden häufiger gelobt, und hin und wieder fallen die aussagekräftigen Abbildungen positiv auf. Aber das häufigste Lob betrifft die Kinder: Sie sind mit ihren Fahrrädern aus dem Netz einfach immer zufrieden, wie es scheint.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte des Kinderfahrrads

Das 14 Kinderfahrrad von Prometheus Bicycles sieht sehr schön aus im TestFahrräder gibt es schon länger (das erste Gefährt, das so ähnlich aussah, wurde 1817 vom Forstbeamten Karl Drais entwickelt), und insbesondere ab den 1920er Jahren wurden sie in den Städten als Fortbewegungsmittel richtig populär. War die Draisine noch ein Laufrad, handelte es sich ab 1853 tatsächlich um Räder mit einem Tretkurbelantrieb. Anfangs wurde das Pedal noch an der Achse des Vorderrads befestigt, ab den 1880er Jahren war der Kettenantrieb wie bei heutigen Rädern verfügbar. Allerdings waren sie lange Zeit nur für Erwachsene konzipiert.

Dass Kinder überhaupt Fahrrad fahren, war erst ab etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts der Fall. Und da waren die Kinder in der Regel auf dem Rad der Erwachsenen unterwegs, so gut es eben ging. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg machten sich erste findige Bastler daran, Fahrräder in Kindergröße zu entwickeln. Im Test zeigte sich schnell, dass Kinder sehr schnell und sehr sicher Fahrrad fahren lernen, wenn die Größe des Rads passt. Bis das Kinderfahrrad wirklich flächendeckend genutzt wurde, dauerte es aber noch bis in die 1980er Jahre.

Und das ist immer noch nicht weltweit so: Bis heute gibt es eher in den westlichen Industrienationen Kinderfahrräder. In einigen asiatischen Ländern werden Fahrräder bis heute so gebaut, dass der Sattel zwischen den großen Rädern sehr weit nach unten gestellt werden kann. Dort fahren Kinder auf Fahrrädern, die einen Rahmen und Räder für Erwachsene haben. Der Sattel wird bei Bedarf einfach immer weiter nach oben gestellt.

Das Kinderfahrrad in der sehr speziellen Ausführung mit seitlichem Handschutz, spezieller Größe der Räder, kleinem Rahmen und allem Schnickschnack, den auch ein Rad für Erwachsene hat, ist also ein im Vergleich recht luxuriöses Produkt.

Zahlen, Daten, Fakten

Das 14Tm0400 Kinderfahrrad von Prometheus Bicycles ist sehr stabil im TestRäder für Erwachsene kosten im Schnitt in Deutschland 530 Euro. 2013 wurden etwa 1,65 Millionen Fahrräder in Deutschland produziert, das schließt Räder für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ein. Etwa 50 % der Wege in der Stadt betragen weniger als 5 km und könnten gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden – trotzdem nutzen nur etwa 9 % der Erwachsenen das Rad für den Weg zur Arbeit. Der Anteil der Schüler und Schülerinnen, die das Rad für den Schulweg nutzen, dürfte sich in einem ähnlichen Bereich bewegen.

Während bei Erwachsenen die Fangemeinde der Fixies und Eingangräder immer weiter wächst, geht der Trend bei Kindern in eine andere Richtung: Die Räder werden immer komplexer und spezieller, haben Sonderausstattungen, werden kostenintensiver. Im Test sind kaum noch Kinderfahrräder mit einer Größe von 20 Zoll oder 24 Zoll ohne Gangschaltung zu finden, viele Räder mit 24 Zoll haben 21 Gänge. Dabei sind die meisten Kinder von Schaltungen mit mehr als drei Gängen schlicht überfordert.

Kinder fahren auch immer noch aufrecht sitzend Fahrrad – für Erwachsene steigen die Verkaufszahlen an Liegerädern. Hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr ist das positiv zu bewerten, denn Kinder sind aufgrund ihrer Körpergröße ohnehin nur schlecht sichtbar. Bislang sind übrigens keine Kinderfahrräder mit Elektromotor auf dem Markt.

Und noch mehr Fakten: Auch wenn die Hersteller inzwischen die Tandemstange zum Anhängen des Kinderfahrrads an das Elternrad stark bewerben, ist die Stange im Test nicht sicher. Stiftung Warentest hat die Stangen schon vor einigen Jahren einem ausführlichen Test unterzogen und kein einziges Modell gefunden, dass das Kinderfahrrad hinter dem Elternrad in einer stabilen, sicheren Position halten würde.

Tipps zur Pflege

Ein Fahrrad braucht immer Pflege, und die ist beim Kinderfahrrad im Vergleich zum Rad für Erwachsene nicht weniger aufwändig. Reinigen Sie das Rad nach jeder Tour, indem Sie es von grobem Schmutz befreien. Das geht sehr gut mit einem fusselfreien, weichen Tuch und lauwarmem Wasser. Bei Bedarf kann etwas Spülmittel ins Wasser gegeben werden. Der Rest der Pflege fällt eigentlich schon fast unter die Frühjahrsinspektion:

Tipp 1

Tipp 1

Bremsen und Gangschaltung regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf nachstellen

Tipp 2

Tipp 2

Kette regelmäßig reinigen und bei Bedarf nachstellen

Tipp 3

Tipp 3

Metallteile rostfrei halten und hin und wieder mit einem entsprechenden Pflegemittel behandeln

Tipp 4

Tipp 4

Lichtanlage regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls Lampen und/oder Batterien austauschen

Tipp 5

Tipp 5

Spezielles Kettenspray hilft bei der Reinigung

Tipp 6

Tipp 6

Handgriffe und Sattel benötigen ebenfalls hin und wieder eine Reinigung

Tipp 7

Tipp 7

bei einer ausführlichen Inspektion im Frühjahr und im Herbst sollten Reifendruck, Gangschaltung und Bremsen überprüft werden

Tipp 8

Tipp 8

vor dem Einlagern im Herbst muss das Rad gründlich gereinigt werden

Tipp 9

Tipp 9

das Kinderfahrrad übersteht den Winter im Test am besten in einem kühlen, trockenen Keller

Tipp 10

Tipp 10

Kinderfahrräder sollten nie im Regen oder in der prallen Sonne geparkt werden

Außerdem sollten Sie regelmäßig den Reifendruck überprüfen. Im Test wird darauf hingewiesen, dass die Reifen mit der Zeit von alleine Luft verlieren. Im Sommer brauchen sie übrigens im Vergleich zum Winter mehr Druck.

Nützliches Zubehör

Das Kinderfahrrad von Raptor hat sich sehr gut im Test gezeigtIhr Kind sollte beim Radfahren grundsätzlich einen Helm tragen. Den Helm müssen Sie separat erwerben, der wird beim Kinderfahrrad grundsätzlich nicht mitgeliefert. Achten Sie beim Helm auf einen guten Sitz. Und machen Sie beim Kauf einen Vergleich, denn die verschiedenen Helmformen sitzen unterschiedlich auf dem Kopf. Bei Stiftung Warentest, Ökotest, TÜV und ADFC erfahren Sie, welcher Helm der Beste ist.

Sollte das Kinderfahrrad nicht bereits vom Hersteller verkehrssicher ausgestattet sein (oft ist es das nicht), benötigen Sie alle Teile, die fehlen. Damit das Kinderfahrrad im öffentlichen Bereich überhaupt genutzt werden darf, müssen die Reifen mit den sogenannten Katzenaugen versehen sein. Sie benötigen ein weißes Licht vorne, einen roten Rückstrahler und einen großflächigen Reflektor hinten. Außerdem muss eine laut tönende Klingel angebracht sein. Ob Sie das Kinderfahrrad mit Schutzblechen, Gepäckträger, Fahrradkorb, Schutz am Lenker oder Fähnchen für die bessere Sichtbarkeit ausrüsten, bleibt ganz Ihnen überlassen. Vorgeschrieben sind diese Teile nicht, können aber nützlich sein. übrigens braucht jedes Fahrrad zwei separate, unabhängig voneinander funktionierende Bremsen.

Ob eine davon eine Rücktrittbremse ist, spielt keine Rolle. Der Ständer ist auch nicht vorgeschrieben, sollte aber zum Parken des Rads vorhanden sein. Ein Schloss ist dann nötig, wenn das Fahrrad nicht nur zu Hause in der verschlossenen Garage geparkt wird. Der beste Diebstahlschutz ist ein möglichst großes Bügelschloss, für Kinderräder sind aber Spiralschlösser oft besser geeignet.

Stiftung Warentest Kinderfahrrad Test – die Ergebnisse

Der letzte Kinderfahrrad Test der Stiftung liegt schon einige Jahre zurück: Er erschien in der Ausgabe test 05/2005. Damit lässt sich heute natürlich keine Aussage mehr treffen, denn viele Kinderfahrräder aus dem Test dürften inzwischen vom Markt genommen sein. Interessant ist aber, dass wirklich keines der damals getesteten 16 Modelle mit gut bewertet wurde. Es gab nicht einmal das beste Kinderfahrrad, sondern die Räder schnitten im Test allesamt schlecht ab. Lieblose Aufbauten, schlechte Verarbeitung und die Sicherheit wurden bemängelt. Die Räder waren entweder zu schwer oder zu leicht. Ein weiterer Testbefasst sich mit dem Zubehör, und der fiel nicht besser aus.

Seither warten Eltern darauf, dass die Stiftung noch einmal Kinderräder einem Vergleich unterzieht – und zwar einem möglichst detaillierten Vergleich. Denn das Segment der Kinderfahrräder ist größer geworden, es sind mehr unterschiedliche und sehr spezielle Räder auf dem Markt, so dass ein einziger Vergleich für alle Räder gar nicht keinen Sinn mehr machen würde.

FAQ:

Was darf das Kinderfahrrad wiegen?

Das Kinderfahrrad darf so viel wiegen, dass Ihr Kind es handhaben kann. Es gibt kein Gewicht, das im Vergleich das Besteist. Mit 5 kg ist ein Kinderfahrrad im Vergleich eher leicht, mit 14 kg eher schwer.

Braucht ein Kinderfahrrad Zubehör?

Das Kinderfahrrad von Stem ist robust und stabil im TestDas Kinderfahrrad braucht oft Zubehör, denn im Test wird immer darauf hingewiesen, dass ein Kinderfahrradverkehrssicher sein muss. Katzenaugen, Reflektoren, Rückleuchte, weißes Licht vorne, Klingel und Schutzbleche sind nicht bei jedem Rad vorhanden, wie der Vergleich zeigt.

Außerdem benötigt Ihr Kind einen Fahrradhelm. Der ist zwar in Deutschland noch nicht Pflicht, in anderen Ländern aber schon. Spätestens im Urlaub sollte Ihr Kind den Helm also sicher und selbstverständlich handhaben können.

Welche Marken werden besonders oft gekauft?

Die Marken Puky, Prometheus und Dino werden im Vergleich mit anderen Marken häufiger gekauft. Allerdings kommt es auch darauf an, wo man nachfragt: Altersgruppe, Einkommen der Eltern und Wohngegend spielen eine wichtige Rolle, denn was das Auto für den Papa ist, ist das Kinderfahrrad im Vergleich für den Junior. Ein Statussymbol.

Wie teuer ist ein Kinderfahrrad?

Im Test wird immer wieder betont, dass auch kostengünstige Räder gut sein können. Es gibt keinen festen Preis, den ein Kinderfahrrad unbedingt haben sollte. Im Test schneiden meist Räder ab 150 Euro aufwärts gut bis sehr gut ab, aber es gibt auch unter den Verlierern teurere Räder.

Ist das Kinderfahrrad größenverstellbar?

Ja. Im Test ist jedes Kinderfahrrad zumindest in einem bestimmten Rahmen größenverstellbar.

Braucht ein Kinderfahrrad eine Gangschaltung?

Das Hag91507 Kinderfahrrad von Prometheus Bicycles sieht sehr schön aus im TestDie Gangschaltung erleichtert vor allem am Hang das Fahren im Vergleich enorm. Allerdings zeigt de Vergleich eben auch, dass das beste Kinderfahrrad für Anfänger so simpel wie möglich gehalten ist. Das Beste ist also: Gangschaltung nicht am ersten Rad, sondern erst am Zweiten.

Müssen Kinder auf dem Kinderfahrrad einen Helm tragen?

De facto gibt es in Deutschland noch keine Helmpflicht, in anderen Ländern dagegen schon. Die Studienlage ist schwierig, es gibt vieles, was für eine Helmpflicht spricht. Aber es lässt sich eben auch nie zweifelsfrei nachweisen, welche Verletzung oder welchen Todesfall der Helm tatsächlich verhindert hätte. Unfallchirurgen plädieren interessanterweise schon lange für die Helmpflicht auf dem Rad, und zwar nicht nur für Kinder.

Welches Kinderfahrrad ist im Test das Beste?

Einen eindeutigen Testsieger gibt es nicht. Ein Kinderfahrrad muss immer zum Kind passen. Das beste Fahrrad für das eine Kind ist also nicht unbedingt das bete Kinderfahrrad für jedes Kind. Größe, Proportionen und Handhabung müssen stimmen, das ist jeweils individuell. Im Test kann nur ermittelt werden, von welcher objektiven Qualität das Fahrrad ist.

Braucht ein Kinderfahrrad eine Rücktrittbremse?

Kinder können die Rücktrittbremse im Test leichter bedienen als die Handbremse, weil die kleinen Hände noch nicht so viel Kraft haben. Ein Vergleich zeigt aber auch, dass feinfühlig eingestellte, leichtgängige Handbremsen kein Problem sind.

Und dann ist da noch der Vergleich mit anderen Ländern: Nirgends auf der Welt außer in Deutschland wird die Rücktrittbremse so intensiv verbaut und genutzt.

Kann ich das Kinderfahrrad auch im Internet kaufen?

Können Sie durchaus. Im Test ist das Angebot im Internet größer und abwechslungsreicher, die Räder sind oft kostengünstiger, und der Service hält jedem Vergleich mit einem lokalen Fachgeschäft stand.

Alternativen zum Kinderfahrrad

Will Ihr Kind wirklich Fahrrad fahren, gibt es keine Alternative zum Fahrrad fahren. Geht es eher um eine Form der flotten Fortbewegung, haben sich im Test Roller, Laufräder, für die Kleinen auch Dreiräder und für die Großen Einräder und Inline-Skates als im Vergleich recht spaßige Fortbewegungsmittel erwiesen, die zudem noch die Motorik schulen.

Weiterführende Links und Quellen

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