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Winter
REUTERS/Brian Snyder

Winter

Der Winter ist die kälteste der vier Jahreszeiten und beginnt auf der Nordhalbkugel meteorologisch am 1. Dezember. Am 21. Dezember zur Wintersonnenwende fängt der Winter auch kalendarisch an. Der Winter endet dementsprechend meteorologisch am 28./29. Februar sowie kalendarisch am 20./21. März. Das Winterwetter ist nicht nur für Meteorologen interessant. Wettervorhersagen sind im Winter besonders gefragt. Wintersportfans verfolgen die Wetterberichte in der Hoffnung auf eine gute Wintersaison mit viel Neuschnee. Doch auch für den Berufsverkehr sind Wettervorhersagen im Winter wichtig, denn Eisglätte, niedrige Außentemperaturen, Niederschlagsformen wie gefrierender Regen oder dichte Nebelfelder können im Winter auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg gefährliche Begleiter sein. Nicht zuletzt ist die Winterzeit fast durchgehend geprägt von Erkältungswetter. Aktuelle Wetterberichte geben Orientierung, sich in der Winterzeit richtig zu kleiden. Brauchen wir eine Mütze, Handschuhe, eine Winter- oder Regenjacke, wenn wir vor die Tür gehen? Denn, die richtige Kleidung in den kalten Wintertagen ist wichtig, sie darf nicht zu kalt oder zu warm sein, damit das Risiko einer Erkältung oder einer Virusinfektion in der Grippesaison nicht noch zusätzlich steigt. Der Frühwinter kann Anfang Dezember bereits für Schnee sorgen, meistens legt der Winter jedoch ab dem 10. Dezember in der Vorweihnachtszeit los, so dass man auf Weiße Weihnachten hoffen kann, die jedoch in den tieferen Lagen insgesamt eher eine Seltenheit sind. Denn selbst wenn es schneit, bleibt der Schnee in der Zeit um Weihnachten selten liegen. Der Hochwinter mit eisigen Temperaturen und weniger Niederschlag stellt sich zumeist eher im Januar ein und kann dann bis in den Februar hinein anhalten. Eine Bauernregel besagt: Ist bis Dreikönig kein Winter, folgt auch keiner mehr. Das Winterwetter bis zum 6. Januar gibt also oft vor, ob wir einen harten, kalten Winter mit viel oder wenig Schneemassen haben werden bis Ende Februar oder doch eher einen milden Verlauf erwarten können. Wenn es im März noch länger kalt ist oder es noch einmal eisig wird, spricht man vom Märzwinter. Der Winter in Deutschland hat eine Durchschnittstemperatur von +0,2 Grad, in den letzten 20 Jahren jedoch einen Mittelwert von +1,4 Grad. Der kälteste Winter wurde 1962/1963 gemessen, es waren durchschnittlich frostige -5,43 Grad. Der wärmste gemessene Winter war der Winter 2007 mit milden +4,1 Grad. Man kann zwischen Dezember und Februar durchschnittlich 21,1 Eistage, 31,2 Schneetage und 55 Frosttage erwarten. Der deutsche Winter hat ein Niederschlagssoll von 180 Litern pro Quadratmeter und es gibt durchschnittlich 176 Stunden Sonnenschein während der dunklen Jahreszeit. Die Tage im Winter sind zwischen etwa 8 und 11 Stunden sehr kurz, die kürzeste Tageslänge beträgt nur 7 Stunden und 44 Minuten, ab der Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Tage aber wieder länger.

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