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September

Der September leitet das Ende des Sommers ein. Der Herbst beginnt kalendarisch am 1. September, meteorologisch zwischen dem 22. und 23. September. Anfang September gibt es aufgrund anhaltender Hochdrucklagen aus dem August noch oft schönes und warmes Spätsommerwetter. Auch wenn es während des Septembers kühler und wechselhafter wird, gehört der September in Deutschland als viertwärmster Monat mit einer Durchschnittstemperatur von +13,3 Grad zu den beständigsten Wettermonaten. Frost und Schnee sind im wärmsten Herbstmonat möglich, aber eher unwahrscheinlich. Der Altweibersommer, der zumeist zwischen dem 22. und 29. September auftritt, ist eine Wettersingularität, die nochmal schönes Spätsommerwetter mit sich bringt. Danach leitet eher unbeständiges Wetter mit fallenden Temperaturen den Herbst endgültig ein. Im September verfärben sich die Blätter zusehends in gelb und braun und fallen von den Bäumen. In dieses Farbbild passen die goldgelben Sonnenuntergänge. Die Tage werden dabei zusehends kürzer, im Laufe des Monats um fast 2 Stunden, und die Nächte länger und kälter. Der September ist deutschlandweit mit einem durchschnittlichen Niederschlagsvolumen von 61 Litern pro Quadratmeter einer der trockensten Monate im Jahr und hat dabei eine durchschnittliche Sonnenscheindauer von 149 Stunden. Der kälteste je gemessene Monat war der September 1912 mit einer Durchschnittstemperatur von +9,08 Grad. Mit +16,90 Grad im Durchschnitt war der September 2006 der wärmste je gemessene September.