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Juni
© Getty Images, stevecoleimages

Juni

Der Juni ist der erste Sommermonat auf der Nordhalbkugel. Der Juni in Deutschland hat eine durchschnittliche Temperatur von +15,4 Grad, frühsommerliche Tagestemperaturen von +20 bis +25 Grad zu Monatsbeginn sind bei normalem Verlauf zu erwarten, es kann aber auch hochsommerlich werden. Der Juni in Deutschland zeigt aber auch häufiger noch turbulente Wetterereignisse: so ist der Juni mit durchschnittlichen Niederschlagssummen von 85 l/m2 im Mittel normalerweise einer der nassesten Monate im Jahr. Unwetter und Gewitter sind aufgrund der Wetterwechsel und Temperaturunterschiede also nichts Ungewöhnliches. Die Schafskälte ist dabei eine bekannte Wettersingularität, bei der es im Juni noch einmal kalt werden kann. Der Kälteeinbruch tritt oft, aber nicht immer, zwischen dem 4. und dem 20. Juni auf. Stabiles Hochdruckwetter gegen Ende des Monats sorgen mitunter für hochsommerliche Temperaturen und viel Sonnenschein. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer im Juni beträgt 198 Stunden. Im Juni ist am 20./21. oder 22. Juni zudem der längste Tag des Jahres. Das Datum ist gleichbedeutend mit der Sommersonnenwende auf der Nordhalbkugel und ist zudem der kalendarische Sommerbeginn. Am Ende des Junis gibt es mit dem Siebenschläfertag noch einen wichtigen Tag für die Meteorologen. Angeblich lässt sich am Wetter-Charakter des Siebenschläfertags das Wetter des Sommers recht sicher vorhersagen, deswegen gibt es auch sehr viele Bauernregeln darüber. Allerdings fällt der Zeitraum nach der Gregorianischen Kalenderreform heutzutage in die Anfangszeit des Julis.

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