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Frühling
© dpa - Bildfunk

Frühling

Der Frühling (auch Frühjahr oder Lenz genannt) ist eine der vier Jahreszeiten. Der Beginn des Frühlings unterscheidet sich, je nachdem, ob man den Frühlingsbeginn meteorologisch, astronomisch oder phänologisch definiert. In Deutschland umfasst der Frühling die Monate März, April und Mai – wie überall auf der Nordhalbkugel der Erde. Während der Frühling meteorologisch am 1. Märzbeginnt und am 30. Mai endet, liegt der astronomische Frühlingsanfang zwischen dem 19. und den 21. März, wenn die Tag-und-Nacht-Gleiche erreicht ist – der astronomische Frühling endet entsprechend drei Monate später. Die phänologischen Frühlingsphasen richten sich nach der Entwicklung in der Natur, also nach der Pflanzenblüte und dem Verhalten der Tiere. Die erste Phase, der Vorfrühling, beginnt mit der Blüte von u.a. Haselnuss und Schneeglöckchen. Der phänologische Frühling endet mit dem Vollfrühling.Die Jahreszeit Frühling steht für den Wandel von der kalten Winterzeit in die warme Sommerzeit. Dadurch ist die Frühlingszeit geprägt von wechselhaftem Wetter. Milde, vorsommerliche Temperaturen um die 20 Grad können sich mit Schneeschauern und Frostnächten abwechseln. Die Durchschnittstemperatur im Frühling liegt in Deutschland im langjährigen Mittel bei +7,7 Grad, in den letzten 20 Jahren bei +9,1 Grad (Stand 2020). Der wärmste Frühling wurde 2007 gemessen (+10,62 Grad), der kälteste im Jahr 1883 (+5,65 Grad). Das Niederschlagssoll im Frühjahr beträgt 185 Liter pro Quadratmeter. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer liegt bei 459 Stunden. Die Zeit zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wird im Laufe des Frühlings von Anfang März bis Ende Mai um bis zu 6 Stunden länger. Bekannte sogenannte Wetter-Singularitäten im Frühling sind der Märzwinter, das sogenannte Aprilwetter und die Eisheiligen Mitte Mai.

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