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August

Der August ist der dritte und letzte Sommermonat auf der nördlichen Halbkugel. Mit durchschnittlich +16,5 Grad ist der August in Deutschland der zweitwärmste Monat des Jahres. Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt etwa 200 Stunden. Phänologisch fallen der Hochsommer, in dem die Sommerlinde blüht, die Johannisbeeren reif werden und die Getreideernte beginnt, und der Spätsommer, in dem man bereits die ersten Apfelsorten pflücken kann und die Eberesche reif wird, in den August. Während es zu den Hundstagen (23. Juli bis 23 August) im August oft noch beständiges Sommerwetter gibt, kommt es beim Übergang in den Spätsommer oftmals zu einem leichten Temperaturfall, der mit möglichen Unwettern einhergehen kann. Zwischen dem 4. und 7. August ist aucheine regenreiche Schlechtwetterperiode keine Seltenheit, wenn sich keine stabile Hochdruckphase durchsetzen konnte. Die Siebenschläferzeit bis Mitte Juli gibt nicht selten ein Hinweis darauf, wie das Wetter im August wird. Das durchschnittliche Niederschlagssoll im August beträgt 77 Liter pro Quadratmeter.Der wärmste August in Deutschland wurde im Jahr 2003 mit durchschnittlich +20,6 Grad gemessen, der kälteste war der August 1912 mit +13,87 Grad. 2015 wurde am 8. August in Kitzingen mit +40,3 Grad die wärmste Tagestemperatur inDeutschland gemessen. Die kälteste Nachttemperatur wurde am 31. August 1959in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb gemessen – dort gab es bei -1,8 Grad sogar Frost.