Zerfalls­index für Covid-19

Der Zer­fall des Corona­virus in Ab­hängig­keit vom Wetter

In unserem Radar seht ihr den er­rechnet­en Zerfall des Corona­virus an der frischen Luft in Ab­hängig­keit von der Temp­eratur, der relativen Luft­feucht­igkeit und ins­besondere des UV-Indexes, also der Sonnen­ein­strahlung.

Temp­eratur, UV-Index und Relative Luft­­feuchte beein­­flussen das Ab­­sterben des Corona­­virus, wenn es außer­halb unseres Körpers ist. Hierzu wurde unter Labor­­bedingungen zum einen die Temp­­eratur näher untersucht. Ein weiterer wichtiger Pa­ra­meter ist der UV-Index, also die Strahlung der Sonne. Und auch die Luft­­feuchtig­keit wurde maß­geblich mit einbezogen. Aus diesem Mix lässt sich berechnen, in welchem Zeit­­raum die Viren an der freien Luft oder auf Ober­­flächen zer­fallen. Berechnet wird dabei, wie viele Stunden es dauert bis 99 Prozent der Viren abgestorben sind. Im günstigsten Fall mit viel Sonne und Hitze geht es binnen einer Stunde oder weniger. Im un­günstigsten Fall dauert es mehrere Stunden. Das kann beispiels­weise bei vielen Wolken und eher kühleren Temp­eraturen so sein. Übrigens: Inwieweit das Wetter die Ver­­breitung des Virus ins der Luft beein­­flussen kann, unter­suchte eine von der Homeland Security in Auftrag gegebene Studie.

Vorsicht: Das Wetter ist nur ein Faktor

Bei der Ver­hinderung einer An­steckung hilft das alleine natürlich nur nicht. Es ist lediglich die Be­rechnung der Halt­barkeit in der Luft sowie an Ober­flächen. Wesentlich wichtiger ist das Ein­halten der Abstands- und Hygiene­regeln. AHA!

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