Zwiebellook-Sommer in Deutschland: Vom Frier- zum Schwitzwetter in wenigen Stunden

Auch im Süden zieht der Regen ab
Auch im Süden zieht der Regen ab Der Regen- und Wolkenfilm für 48 Stunden 00:41

Haben Sie am Morgen auch so gefroren und gezittert? Pullover oder Jacke sowie eine lange Hose und Socken waren Pflicht. Denn die Tiefstwerte lagen in vielen Gebieten im einstelligen Bereich. Nur an den Küsten und im Osten gab es über 10 Grad.

Nur 4 Grad in der Eifel, 6 Grad im Ruhrgebiet

In Nettersheim in NRW, knapp 550 Meter hoch, war der Tiefpunkt bei 3,8 Grad erreicht, in Netphen (knapp 300 Meter hoch im Siegerland) bei 5,6 Grad. Auch im Ruhrgebiet und am Niederrhein gingen die Werte in den Keller. Bochum-Stiepel meldete 6,4, Kleve 6,9 Grad als tiefste Temperatur.

Im Spätsommer kann es große Temperaturunterschiede zwischen Nacht und Tag geben. Vor allem am Morgen, nach Aufgang der Sonne, schießen die Temperaturen aber wieder rasch nach oben. Je nachdem, wie lange jemand zur Arbeit unterwegs ist, muss er sich zum Start dick anziehen und kann an seinem Ziel schon im T-Shirt rumlaufen und schwitzen.

Schon 2,5 Stunden Sonne weniger am Tag

Das Zwiebellook-Prinzip gehört also in den nächsten Tagen einfach dazu. Denn erst Richtung Wochenende bleibt es in den Nächten milder. Tropische Werte mit mindestens 20 Grad werden wir in diesen Nächten aber nicht mehr erreichen. Die Nächte sind einfach schon zu lang. In Köln ist der Sonnenaufgang um 06:27 Uhr und der Sonnenuntergang um 20:41 Uhr (21.08.) - die sonnenlose Zeit beträgt also fast 10 Stunden. Somit kann es in den Nächten jetzt mehr abkühlen und am Tage auch nicht mehr so heiß werden. Dennoch werden häufig noch Temperaturen von 30 Grad erreicht, teilweise auch etwas mehr. Hier gibt es mehr Infos zur kleinen Hitzwelle Ende August.

Hier geht es zu den Tiefstwerten in den kommenden Tagen.

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