Sturm und Eiseskälte

Stromausfall und Verkehrschaos: Tief GERHILD und HANNELORE nehmen Schweden in die Zange

von Björn Alexander

Eine dunkle Nacht erlebten rund 25.000 Schweden nachdem ein starker Sturm im Süden des Landes Stromausfälle verursachte. Umgestürzte Bäume und eisige Temperaturen sorgten außerdem für Verkehrsbehinderungen. Verantwortlich dafür waren die Tiefs GERHILD und HANNELORE.

Verkehrschaos und Stromausfälle im Süden Schwedens

Stromausfall in Teilen Frankfurts.
Stromausfall in Teilen Frankfurts.

Starker Sturm und eisige Temperaturen haben im Süden Schwedens in der Nacht zum Montag für Verkehrschaos und weitreichende Stromausfälle gesorgt. Am Morgen waren rund 15.000 Haushalte ohne Strom, wie die schwedische Nachrichtenagentur TT unter Berufung auf die Versorger meldete. Einige Stunden zuvor waren sogar rund 25.000 Menschen zeitweise vom Netz abgeschnitten.

Viele Zugverbindungen in den südlichen Regionen wurden vorsichtshalber gestrichen – weil Bäume auf die Gleise fallen könnten, wie es hieß. Umgestürzte Bäume blockierten in der Nacht und am frühen Morgen auch etliche Straßen, wie der schwedische Sender SVT berichtete. Auch einige Brücken wurden gesperrt. Bis 8 Uhr Ortszeit riet die schwedische Polizei das Haus nicht zu verlassen und außerhalb vorsichtig zu verhalten.

GERHILD und HANNELORE zapfen Polarluft an

Verantwortlich für diese Lage ist die Kombination aus den Sturmtiefs GERHILD und HANNELORE. Beide vereinen sich über Skandinavien und zapfen auf der Rückseite gleichzeitig kalte Polarluft mit Schnee an. Da die Druckunterschiede zu den Hochs DIETER und CARLOS groß sind, weht zudem ein stürmischer Wind mit Orkanböen und es besteht die Gefahr von massiven Schneeverwehungen.

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(mit dpa)