Zauberei auf der Polarstation: So sieht es aus, wenn man bei -84 Grad kocht

Zauberei auf der Polarstation
Zauberei auf der Polarstation So sieht es aus, wenn man bei -84 Grad kocht 00:57

Magisches Frühstück in der Antarktis

Bei minus 84 Grad erstarren Speisen und Getränke innerhalb kürzester Zeit zu Eis. Das macht sich der Forscher Cyprien Verseux zu Nutze: Er "kocht" bei diesen Temperaturen und postet Bilder von den Ergebnissen aus einer Forschungsstation in der Antarktis. Und plötzlich gibt es Raclette on the rocks und Spiegelglatt-Ei!

Forschen unter Extrem-Bedingungen

Der französische Forscher Cyprien Verseux ist Teil eines Forscherteams auf der Polarstation Concordia in der Antarktis. Dort forscht der Astrobiologe unter ziemlich lebensfeindlichen Bedingungen: Das Team lebt auf engstem Raum zusammen, die nächsten Menschen leben 600 Kilometer entfernt. Das Leben auf einer Polarstation ähnelt dem einer bemannten Langzeitmission im Weltraum – hier können die Wissenschaftler also unter vergleichbaren Bedingungen forschen.

Die Isolation soll besondere Ergebnisse liefern - und regt offenbar die Kreativität an. Denn wie ein echter Food-Blogger postet Verseux fast täglich einen neuen Schnappschuss seines Essens.

Twitter liebt die frostigen Inspirationen

Für seine wachsende Fangemeinde lässt sich der Forscher immer etwas Neues einfallen: Von schockgefrorenen Eiern über schwebende Nudeln bis hin zum Raclette auf Eis ist alles dabei. Und die frostigen Essenskreationen kommen gut an, denn tausende Twitter-Nutzer feiern die arktischen Mutproben des Franzosen.

Einen Nachteil hat die Koch-Kunst allerdings: Genießbar sind die kulinarischen Ergebnisse von Verseux nicht wirklich. Noch mehr skurrile Koch-Inspirationen aus der Arktis gibt es bei uns im Video.