Woher stammt der Name?

Erster Vollmond des Jahres: Wolfsmond scheint am 18. Januar

Erster Vollmond des Jahres heißt Wolfsmond

Heute Nacht scheint der Vollmond über uns – und es ist nicht irgendein Vollmond. Wir erwarten den ersten Vollmond des Jahres und er wird Wolfsmond genannt. Was es damit auf sich hat, erklären wir hier.

Im Video: Polarlichter und Vollmond Ende Dezember im Zeitraffer

Mond weit entfernt von der Erde

27.04.2021, Berlin: Ein sogenannter Supermond steht hinter dem Fernsehturm. Ein Supermond entsteht, wenn der Mond bei Vollmond der Erde besonders nahe ist. Foto: Christophe Gateau/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Vollmond über Berlin: In der Nacht zum 18. Januar um 0.47 Uhr erreicht der Mond seine volle Größe. © dpa, Christophe Gateau, cgt kay

Der Vollmond erreicht sein volles Erscheinungsbild in der Nacht zum 18. Januar um 0.47 Uhr, also kurz nach Mitternacht. Dabei hat er eine Entfernung von etwas mehr als 401.000 Kilometer zur Erde. Seine weiteste Entfernung wären rund 405.000 Kilometer. Wir erleben bei diesem nahezu erdfernsten Punkt also keinen Supermond. Diesen gibt es erst wieder im Juni und Juli.

Woher stammt der Name Wolfsmond?

Wölfe heulen mit dem Vollmond im Hintergrund
Der Vollmond im Januar heißt auch Wolfsmond. © iStockphoto, ortlemma

Der Vollmond im Januar hat verschiedene Namen. Einer davon ist „Wolfsmond“, der sich auf die amerikanische Ureinwohner Algonkin zurückführen lässt. Allerdings lag das nicht daran, dass Wölfe den Mond angeheult haben – was sie übrigens nie machen. Vielmehr kamen die Tiere den Siedlungen der Algonkin sehr nahe. Dabei nutzen Wölfe ihr Heulen zur Kommunikation untereinander. Sei es um vor Fressfeinden zu warnen oder auch um ihren Standort mitzuteilen. Da der Canis Lupus nachtaktiv ist, liegt nah, warum er mit dem Mond in Zusammenhang gebracht wird.

Im deutschen Sprachraum wird er Hartung genannt. Der Name leitet sich vom Hartman (Hartmond) ab. Dieser lässt sich auf den gerade im Januarwinter hartgefrorenen Boden zurückführen. Ähnlich verhält es sich mit dem Namen Eismond, welcher eine weitere Bezeichnung für den Januar-Vollmond darstellt.

Wie sieht es mit dem Wetter heute Nacht aus?

Vor allem im Nordosten lässt der Himmel einen freien Blick auf den Vollmond in der kommenden Nacht zu. Weniger Glück haben Menschen von der Nordsee über die Mitte bis in den Südosten. Dort bleibt es meist bewölkt und teilweise nass – schlecht für Mondanbeter.

Wolkenbedeckung in Deutschland heute Nacht

Jeder Vollmond hat einen Namen

Hier die geläufigsten Namen für die Vollmonde im Überblick:

  • Januar: Hartmond, Wolfsmond, Eismond
  • Februar: Hornung, Schneemond
  • März: Zuckermond, Lenzmond, Wurmmond, Sirupmond
  • April: Ostermond, Grasmond, Rosa Mond, Pink Moon
  • Mai: Blumenmond, Wonnemond, Milchmond
  • Juni: Erdbeermond, Honigmond, Rosenmond, Brachmond
  • Juli: Heumond, Donnermond, Bockmond, Sonnenmond
  • August: Erntemond, Fruchtmond, Roter Mond
  • September: Herbstmond, Engelmond, Maismond, Jagdmond
  • Oktober: Weinmond, Blutmond, Reisemond, Sterbender Mond
  • November: Nebelmond, Bibermond, Frostmond, Trauermond
  • Dezember: Kalter Mond, Julmond, Heilmond
  • Möglicher zweiter Vollmond innerhalb eines Monats: Blue Moon (Blauer Mond)

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(kfb)