Wirbelsturm Melor: Vier Todesopfer auf den Philippinen

Wirbelsturm: Vier Menschen sterben in der Provinz North Samar

Jetzt gibt es also doch die ersten Todesopfer: Auf den Philippinen sind mehrere Menschen getötet worden, als der Taifun 'Melor' über den Inselstaat wirbelte. Mindestens vier Menschen starben in der Provinz North Samar, wo der Wirbelsturm am Montag auf Land getroffen war, teilten die Katastrophenschutzbehörden mit. Zwei der Opfer ertranken, ein Mensch starb an Unterkühlung, einer wurde von einem fliegenden Trümmerstück erschlagen.

Hunderttausende flüchten vor Sturm und Fluten

Wirbelsturm Melor auf den Philippinen
Taifun Melor auf den Philippinen: Hunderttausende auf der Flucht vor Sturm und Fluten.

Der Wirbelsturm brachte enorm viel Regen. Mehr als 730.000 Menschen verließen aus Angst vor Sturmfluten oder Erdrutschen ihre Häuser. Der Sturm riss Bäume und Strommasten um, viele Häuser wurden zerstört oder beschädigt. In weiten Teilen der Philippinen fiel der Strom aus. In den Häfen und Flughäfen saßen Tausende Passagiere fest. Mehr als 60 Flüge wurden am Dienstag gestrichen, Hunderte Schiffe konnten nicht ablegen.

Nach Angaben der philippinischen Wetterbehörde schwächte sich der Sturm im Laufe des Tages ab und zog weiter in Richtung Westen.

Mit Hilfe des gemeinsam von der japanischen Weltraumbehörde JAXA und der US-amerikanischen NASA entwickelten Erdbeobachtungssatelliten GPM wurde diese Animation gemacht, die die Regenmengen veranschaulicht, die auf die Philippinen dabei niedergingen – über 86 Liter in der Stunde auf den Quadratmeter.