Feuerwehr berichtet von Schneise der Verwüstung

Tornado bei Kiel richtet schwere Schäden in Schwentinental an

Wirbelsturm und Schäden in Schleswig-Holstein

Ein Wirbelsturm hat am Donnerstagmorgen schwere Schäden in Schwentinental bei Kiel angerichtet. Feuerwehr-Einsatzleiter Kai Lässig berichtete der Deutschen Presseagentur, er habe den Rüssel des Wirbelsturms selbst gesehen. Der Sturm habe im Ort eine „Schneise der Verwüstung“ auf etwa 100 Metern Breite hinterlassen.

Umgestürzte Bäume, begrabene Autos, verwüstete Gärten

Mehrere Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete Lässig gegenüber der dpa weiter. Bäume seien umgestürzt und hätten Autos unter sich begraben. Verletzte gab es nach seinen Angaben nicht. Der Sturm sei gegen 7.30 Uhr aus Richtung Kiel durch den Ort gezogen. Er habe unter anderem Gartenhäuser, Wintergärten und Gewächshäuser zerstört. Auch an anderen Orten in Schleswig-Holstein stürzte der Sturm Bäume um.

Dabei lag Schleswig-Holstein nicht im Windhauptfeld von Sturmtief HENDRIK. Die stärkste Böe wurde in Travemünde mit 89 Kilometern pro Stunde gemessen.

Ob der Wirbelsturm wirklich ein Tornado war, steht noch nicht fest. Die Schäden sind jedenfalls groß. Erst kürzlich wurde ein Tornado in Kiel gemeldet. Damals gab es einige Verletzte, diesmal glücklicherweise nicht.

Tornadoverdacht im Süden der Niederlande

Auch im Süden der Niederlande bei Barendrecht gibt es den Verdacht auf einen Tornado, der dort sein Unwesen getrieben hat. Die starken Windböen verwüsteten einige Vorgärten.

Windhose in Nordengland

Etliche Fenster von Gebäuden und Autos zerstörte ein Wirbelsturm im englischen Widnes/Cheshire in der Nähe von Liverpool. Neben den Scheiben, wurden auch Dächer und Mauern beschädigt, sowie Bäume entwurzelt. Die Polizei gab an, dass es dort auch keine Verletzten gab.

Video: So entsteht ein Tornado

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(kfb)