Glatte Straßen nach Wintereinbruch

Schnee und Eis verursachen Unfälle

Unfälle nach November-Wintereinbruch

Das Wetter ist im Frühwinter-Modus. Schnee und Kälte bedeuten dabei für den Straßenverkehr eine ernste Gefahr. In verschiedenen Teilen Deutschlands kommt es seit Montag zu mehreren Unfällen und Verkehrsbehinderungen. Selbst der Räumdienst hatte teils Probleme. Besonders betroffen ist Süddeutschland, aber auch in Nordrhein-Westfalen und Sachsen gab es Winterwetter-bedingte Unfälle.

Der Fahrplan für die gesamte Wetterwoche mit Sturm und Schnee, gibt es hier

Auto kracht bei Glätte in Linienbus: Wie durch ein Wunder keine Fahrgäste im Bus

Schneechaos im Erzgebirge. Sturmtief Christian brachte mit seiner Warmfront jede Menge Schnee, teils Eisregen und später Regen im Tiefland. Diese Kombination macht zahlreichen Autofahrern zu schaffen. Auf der B 101 bei Schlettau stand ein LKW quer. Auf dem Autobahnzubringer zwischen Zwönitz und Stollberg überschlug sich ein weißer PKW. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Zum Glück wurde hier niemand verletzt. Auch zwischen Zwönitz und Affalter landete ein blauer PKW im Graben. Die Polizei sicherte die Unfallstelle ab. Auch hier gab es keine Verletzten.

Anders sah es auf der Talstraße zwischen Grünhain und Waschleithe aus. Ein PKW Skoda kam in einer Kurve von der Fahrbahn ab und geriet in den Gegenverkehr. Das Fahrzeug krachte frontal in einen Linienbus. Wie durch ein Wunder saßen keine Insassen im Bus und auch der Busfahrer kam mit dem Schrecken davon.

Schwerer Unfall in dichtem Schneetreiben in Baden-Württemberg

Einsetzender Schneefall hat den Süden des Landes am Dienstag in eine Winterlandschaft verwandelt und vielerorts für Unfälle auf den Straßen gesorgt.

Auf einer Landstraße bei Gäufelden-Taifingen in Baden-Württemberg wurde dies auch einem Autofahrer zum Verhängnis. Bei starkem Wind und Schneefall kam er mit seinem älteren Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal auf einen schweren Mercedes. Ein dritter PKW wurde durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Der starke Wind machte auch der Feuerwehr bei den Rettungsarbeiten zu schaffen. Um den Fahrer befreien zu können, musste erst eine Tür entfernt und das Dach des Wagens abgetrennt werden. Er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Mercedesfahrer und der Fahrer des dritten PKW wurden leicht verletzt. Die Straße musste für längere Zeit voll gesperrt werden.

Schnee und Glätte auf Deutschlands Straßen
Görlitz in Sachsen: Ein Winterdienstfahrzeug ist am Montag von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gerutscht. Der Fahrer wurde verletzt. © dpa, Danilo Dittrich, kno tba

Baden-Württemberg und Bayern: Fahrzeug in den Gegenverkehr gefahren

Zahlreiche Unfälle wurden am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag in Süddeutschland gemeldet. In Selb an der tschechischen Grenze wurden mehrere Personen verletzt, als ein Fahrzeug ins Schleudern geriet, und dann in den Gegenverkehr fuhr. In Heidelberg rutschte ein Linienbus von der glatten Straße. Der Fahrer war allein in dem Bus, er blieb unverletzt. Die Bergungsarbeiten waren allerdings aufwändig, die Straße musste für zwei Stunden gesperrt werden.

Viele Unfälle in Nordrhein-Westfalen nach Schneefall

In NRW gab es viele Unfälle nach dem Schnee
Wilnsdorf: Ein demoliertes Auto steht vor einem Baum. Mit einsetzendem Schneefall ist es am Montag im Sauerland und in Teilen des Siegerlands zu mehreren Unfällen gekommen. © dpa, Kay-Helge Hercher, amr fdt

Mit einsetzendem Schneefall ist es am Montag im Sauerland und Teilen des Siegerlands zu mehreren Unfällen gekommen - teilweise mit Verletzten. Nahe Siegen rutschte ein Auto von schneeglatter Fahrbahn in eine Böschung hinab und prallte gegen einen Baum. Der 28-jährige Fahrer, seine Frau (27) und ihr zweijähriges Kind kamen schwer verletzt in eine Klinik, wie die Polizei in Siegen mitteilte. Bei weiteren witterungsbedingten Unfällen sei es bei Sachschäden geblieben. „Es kracht am laufenden Band“, meldete die Polizei des Märkischen Kreises aus dem Sauerland via Twitter.

Eisglätte im Erzgebirge 

Schneefälle, Wind sorgten in Annaberg-Buchholz auf der B 95 und B 101 für reichlich Stau. Der gefallene Schnee verwandelte sich in einer Eisschicht, sodass PKW nur mit Mühen vorankamen. Spiegelglatt und dann steckt selbst der Winterdienst noch im Stau. Behinderungen gab es auch im öffentlichen Nahverkehr. Busse blieben teilweise in den Bushaltestellen stehen. Andere Busse verspäteten sich deutlich. Zahlreiche Schüler mussten lange auf ihren Bus warten.

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(avo, cli)