Winter-Wunderland vom See bis zum Gletscher

Winter-Wunderland vom See bis zum Gletscher

So soll es sein: Mit der Ankunft beginnt die Erholung

Alleine die Anreise mit dem Zug nach Zell am See ist schon ein Erlebnis, wenn sich die Bahn von Salzburg durch das enge Tal der Salzach langsam immer höher schlengelt. Die Landschaft ist tief verschneit, nach etwa 1,5 Stunden fährt der Zug in den Bahnhof ein, der See ist zugefroren, die Luft klar, die Sterne funkeln: So stellt man sich den Start in einen Winter-Urlaub vor! Schon bei der Ankunft merkt man förmlich die Erholung, die auf einen zukommt.

Die drei Skigebiete Schmittenhöhe-Maiskogel-Kitzsteinhorn sind alle gut per Bus vernetzt und schnell auch ohne Auto erreichbar. Die Pisten sind immer bestens präpariert, an jeder Abzweigung finden wir einen Plan mit großen Pfeilen, wohin es geht. Verfahren ist also so gut wie unmöglich!

Das Skigebiet Schmittenhöhe kann mit den vielen Talabfahrten (5!) punkten. Und davon sind auch noch drei sehr anspruchsvoll, nämlich schwarz. Trotz vieler Leute, selbst über Karneval, ist aber immer genug Platz auf den breiten Pisten. Das lückenlose Netz von 26 Seilbahnen und Liften spannt sich bis auf 2.000 Meter und erschließt 77 bestens präparierte Pistenkilometer.

Im Rome Park, mit Jumps, Rails, Boxen und Kicker, trifft sich die Szene zum ultimativen Schneespaß. Ein Vergnügen für alle ist die Skimovie-Strecke an der Hochmaisbahn. Der „persönliche Videofilm“ kann nach der Abfahrt an zwei Terminals im Skigebiet heruntergeladen werden. Auch spontane Erinnerungsbilder, vor allem für diejenigen, die ihren Fotoapparat vergessen haben, können direkt an der Hütte gemacht werden. Hier können auch die Höhenmeter des Tages jederzeit aktuell abgelesen und ausgedruckt werden.

Perfekt zugeschnitten für Familien sind die Abfahrten am Maiskogel in Kaprun. Sieben Bahnen und Lifte verbinden rund 20 Kilometer breite und sanfte Pisten bis auf 1.730 Meter. Hier befindet sich die mit sieben Kilometern längste Piste der Region ist. Ein Geheimtipp ist hier der Einkehrschwung in den Glocknerblilck, auch wenn der Weg dorthin nur für geübte Fahrer zu empfehlen ist.

1965 wurde am Kitzsteinhorn das erste Gletscher-Skigebiet Österreichs erschlossen, heute präsentiert es sich als moderne Skiregion mit internationalem Publikum und garantiert ganzjähriges Schneevergnügen. Rund 41 Pistenkilometer erstrecken sich vom 3.029 Meter hohen Gipfel bis zum Langwiedboden auf 1.978 Meter. Drei Snowparks, Österreichs größte Superpipe, Buckelpisten und Skirouten laden zum Freestylen ein.

Der Winter in Zell am See-Kaprun reicht also vom ewigen Eis des über 3.000 Meter hohen Kitzsteinhorns bis zu den Ufern des zugefrorenen Zeller Sees. In dieser traumhaften Kulisse ist die ganze Vielfalt des Wintersports zu Hause. In drei abwechslungsreichen Skigebieten, dem Kitzsteinhorn, der Schmittenhöhe und dem Maiskogel, kommen Könner und Genießer, Familien und Anfänger in Fahrt.

Aber auch für alle, die abseits der Pisten das Schnee-Erlebnis suchen, bietet die Region eine Vielfalt an Winterssportaktivitäten: Von sanften Langlauf-, Wander- und Schneeschuhtouren durch tief verschneite Winterlandschaften über rasante Rodelpartien bis hin zu Eissportarten auf der Natureisfläche des Zeller Sees.

Skigebiet Schmittenhöhe
Traumhafte Pisten in Zell am See