Winter schlägt wieder zu: Der Donnerstag wird bitterkalt

Vor allem im Norden und Osten wird es sehr frostig

Der Donnerstag wird der frostigste Tag der Woche
Der Windchill macht die klirrende Kälte noch extremer.

Dem kräftigen Hochdruckgebiet 'Erika' über Skandinavien steht ein nordatlantisches Tief zwischen Island und Grönland gegenüber, das kalte kontinentale Luft aus Osteuropa vor allem in die Nordosthälfte Deutschlands führt. 'Erika' hat einen rekordverdächtigen Kerndruck von knapp 1050 hPa, das Tief einen Kernduck von nur 965 hPa. Die Luftmassengrenze verläuft am Mittwoch über die westlichen und südwestlichen Landesteile Deutschlands.

In den Nächten wird es jetzt überall frostig

Im Norden und Osten wird man in dieser Woche ordentlich frieren müssen. Hier liegen die Höchstwerte am Mittwoch und Donnerstag nur noch zwischen -1 und -6 Grad. Hinzu kommt ein teils böiger Ostwind und gefühlt liegen die Temperaturen dort zwischen - 10 und - 15 Grad, in der Nacht zu Donnerstag sogar zwischen -15 und -20 Grad. In weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg bleiben die Werte auch am Tage im Plusbereich. Donnerstag- und Freitagmorgen werden wir aber auch dort Frost zwischen -1 und -4 Grad bekommen, je nach Windstärke fühlt sich das auch noch kälter an.

Video: Temperaturprognose nach dem GFS-Modell

Windchill macht die Kälte noch extremer

Das Temperaturempfinden eines Menschen hängt nicht nur von der tatsächlich herrschenden Lufttemperatur ab, die standardmäßig in zwei Meter Höhe gemessen wird, sondern auch von weiteren meteorologischen Messgrößen wie z. B. der Windgeschwindigkeit und der Luftfeuchte.

Nimmt die Windgeschwindigkeit zu, wird das wärmende Luftpolster auf der Haut weggeweht und wir empfinden die Luft als noch kälter. Das ist die gefühlte Temperatur, auch Windchill genannt.