Tag des Schneemanns naht

Frau Holle und der Hochwinter wollen mitspielen

von Björn Alexander und Amelie von Kruedener

Kennen Sie den Tag des Schneemanns? Wenn nicht: es ist der 18. Januar. Und in diesem Jahr möchte auch das Wetter die Chancen auf einen selbstgezimmerten Schneemann erhöhen. Denn der nächste Wetterwechsel kommt - und zwar mit Luft aus dem Norden.

Im Video kann man sehen, wie die Luft über Europa strömt.

Was ist los in der Wetterküche?

RTL-Meteorologe Björn Alexander kennt die Antwort: „Aktuell sorgt Hoch CARLOS für ruhige Aussichten mit teils eiskalten Nächten im Süden. Zuletzt beispielsweise mit Tiefstwerten von um die -20 Grad am Bayrischen Wald.” Eine Änderung bringe uns dann aber das Wochenende, wenn es „durch kalte Luft aus nördlichen Breiten wieder spannender in puncto Winterwetter für alle” werde.

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Weltweiter Tag des Schneemanns

Tag des Schneemann
Jedes Jahr seit 2010 findet am 18. Januar der Schneemanntag statt.

Wie läuft der Wetterumschwung ab?

Ab Sonntag wurde es im Norden durchwachsener, weiß der RTL-Meteorologe. Und er erläutert weiter: „Während es in vielen Landesteilen am Wochenende noch trocken bleibt, ziehen bei den Nordlichtern am Sonntag erste Vorboten des Wetterwechsels in Form von Schauern auf. Anschließend folgen von Nordwesten Wolken und kalte Luft, so dass es zunehmend nasskalt bis winterlich wird.” Damit seien dann am Montag auch Schneeschauer bis in tiefere Lagen drin. Eine passende Vorlage also genau zum sogenannten Tag des Schneemanns, der am Dienstag folgt.

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Ist das dann nachhaltiger Wintereinbruch?

Hier zeigt sich Alexander mit dem Blick auf die Wettercomputer noch unsicher. Unterm Strich beschreibt er die Lage so: „Die einzelnen Modelle haben noch unterschiedliche Ansätze. Derzeit lässt ein Großteil der Prognosen die Niederschläge am Dienstag abklingen, bevor es anschließend erneut durchwachsener werden dürfte.” Auch für die Winterfreunde hat Alexander noch hoffnungsvolle Prognosen in petto. Je nach Wettermodell seien weitere Schneeschauer bis ins Flachland drin. Und auch die längerfristigen Vorhersagen haben einige winterliche und kalte Ansätze mit im Rennen.

Massiver Wintereinbruch oder nicht - der Polarwirbel spielt eine Hauptrolle

Auf der Vorhersage wird die Temperatur in einigen Kilometern Höhe dargestellt. Je gleichförmiger die blauen, also kalten Bereiche zusammenhängen, umso stärker ist der Polarwirbel. Werden hingegen große Lücken in Richtung Nordpol berechnet, dann ist der Wirbel instabiler. Bei einem Polarwirbelsplit teilen sich die blauen Flächen in zwei Teile auf.

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(bal/avo)