Kalter Po und Flutlicht-Stopp

Skivergnügen trotz Krise? So soll es gehen!

In der Energiekrise heißt es sparen. Auf alles verzichten müssen wir aber nicht. Die Bergregionen haben Konzepte, damit Wintersport auch in der kalten Jahreszeit möglich ist.

Oben im Video: Traumwetter nach Neuschnee – hier ist die Skisaison 2022/23 schon voll im Gange

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So klappt's auch auf der Hüttn mit Energie sparen

Weniger Kunstschnee, keine warmen Sessellift-Sitze, nachts kein Licht an den Bergstationen und keine Heizstrahler an den Brotzeithütten: Damit will die Bayerische Zugspitzbahn in diesem Winter rund zehn Prozent Energie sparen.

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Energiesparen an allen Ecken und Enden

Das Konzept der Zugspitzbahn hat noch mehr auf Lager. Die Bergbahnen sollen jenseits der Stoßzeiten langsamer fahren. Etwa bei schlechtem Wetter oder unter der Woche könne die Geschwindigkeit um bis zu 50 Prozent reduziert werden, das senke den Energieverbrauch erheblich. Die Bahn trifft die Entscheidung demnach aus wirtschaftlichen Gründen, aber auch aus gesellschaftlicher Verantwortung.

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Eine mit Menschen beladene Gondel fährt in einem Schneegebit die Berge hoch.
Viele Lift-Betreiber haben schon umgerüstet und nutzen unter anderem Photovoltaikanlagen zur unterstützenden Energieversorgung.

Skifahren im Winter 2022 / 2023: Bald geht's los

An der 2962 Meter hohen Zugspitze soll der Skibetrieb bereits am 2. Dezember starten - es ist voraussichtlich das erste Gebiet in Deutschland, in dem die Wintersportler ihre Schwünge ziehen können. Ob das klappt, hängt aber von der Schneelage ab. An Deutschlands höchstem Berg wird grundsätzlich nicht beschneit, nicht zuletzt fehlt dort Wasser. Der vom vergangenen Jahr in Mulden und Senken gehortete Schneevorrat hat sich in dem warmen Sommer massiv reduziert.

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(avo mit dpa)