Winter 2020: Jetzt muss der Schnee in den Pyrenäen mit dem Hubschrauber gebracht werden

Winter und Schnee Fehlanzeige: Die ersten Skigebiete machen dicht

Zweistellige Temperaturen mitten im tiefsten Winter und das sogar noch in mehr als 1500 Meter über dem Meeresspiegel: Die französischen Pyrenäen erleben gerade den mildesten Winter seit 120 Jahren. An der Grenze zu Spanien sind viele Hänge grün. Das Video zeigt, was sich das Ski-Resort in Luchon-Superbagnères hat einfallen lassen.

Schnee-Kanonen geben den Geist auf

Bei Plusgraden der vergangenen Tage sind auch die besten Geräte nicht mehr in der Lage, den Schnee für die Piste herzustellen. In den Tourismus-Regionen muss man sich deshalb schon im Winter was anderes überlegen. Wander- und Radtouren zum Beispiel - statt Skifahren. 

An der Grenze zu Spanien muss das Skigebiet Le Mourtis in den Pyrenäen frühzeitig die Saison beenden. Keine Gäste, leere Hotels, Skisaison und Skigaudi vorbei.Temperaturen von bis zu 20 Grad erinnern aber auch eher an Frühling und Frühsommer als an Winter.

Schlechte Winter-Aussichten in tiefer gelegenen Gebieten

Für den Bereich der Pyrenäen sind es in den Tälern so gar nicht nach Winter aus. „Unter 2000 Meter liegt so gut wie kein Schnee“, so RTL-Chef-Meteorologe Christian Häckl. „Über 2000 Meter erreichen wir dann aber noch bis zu 1.50 Meter Schnee.“ Skifahren ist also nur noch in den hohen Lagen möglich. Mit deutlich weniger Platz für jeden Skiurlauber.