Weiße Weihnachten inklusive

Winter 2020: Die Rekord-Hurrikan-Saison spricht für Schnee und Eis

Weiße Weihnachten 2020 - die Hurrikan-Saison kann Einfluss nehmen

Nicht selten folgt auf eine starke und sehr aktive Hurrikan-Saison ein kalter bis deutlich zu kalter Winter bei uns. Das war beispielsweise im Jahr 2005 so. Der bisherigen Rekord-Saison, die Stürme wie „Katrina“, „Wilma“ und „Rita“ hervorbrachte, folgte im Winter 2005/2006 in Deutschland ein richtiger Winter. Und selbst das Weihnachtsfest 2005 brachte für viele von uns Schnee mit. 

Oben im Video: Frost-Fakten für den Winter – mit wie viel eisigen Tagen müssen wir durchschnittlich rechnen?

Wie wird der Winter 2020/2021?

Seit Weihnachten 2010 warten die Winterfreunde und Weihnachtsromantiker auf Schnee zum Fest. Damals gab es einen Dezember der Winter-Extreme. Auch das Jahr 2005 brachte verbreitet Schnee an den Weihnachtstagen sowie zwischen den Jahren. Am Ende gab es einen fast ein Grad zu kalten Winter, der sich bis in den März hineinzog. So waren der März und der Januar 2006 jeweils sogar fast zwei Grad zu kalt.

Somit ist die Wahrscheinlichkeit für eine „Weiße Weihnacht“ an Weihnachten 2020 insgesamt schon mal etwas größer als in den letzten Jahren. Und auch der Winter 2020/2021 hat ein großes Potenzial für Schnee und Eis.

Eher selten: Weiße Weihnachten in Deutschland

weihnachten
Anzahl der Weihnachtsfeste mit Schnee an Heiligabend in Deutschland nach Städten im Zeitraum von 1950 bis 2015

Weitere Hinweise auf einen kalten Winter mit Schnee

Eine hohe Sturmaktivität sorgt für Bewegung und entzieht dem Meer die Energie. In der Folge könnte das zu einem eher kalten Winter führen. Ein weiterer Plus-Punkt für die Freunde von Eis und Schnee sowie der „Weißen Weihnacht“: In diesem Jahr ist das Klimaphänomen La Niña sehr aktiv. Die kalte Schwester des bekannteren El Niño kann nämlich bei uns durchaus kalte Wintermonate verheißen.

Wird Weihnachten 2020 ein weißes Fest? Die Chancen sind besser als in den letzten Jahren.
Alle Jahre wieder: Warten auf den ersten Schnee © dpa, Z1022 Patrick Pleul

Stürme am laufenden Band: Die Hurrikan-Saison 2020 schreibt Geschichte

Die Hurrikan-Saison 2020 ist dabei, die intensivste Saison seit Beginn der Aufzeichnungen zu werden. Mit „Epsilon“ und „Zeta“ drehen sich aktuell die Stürme Nummer 26 und 27. Erst einmal zuvor wurden der fünfte und der sechste Buchstabe des griechischen Alphabets bei der Namen-Vergabe genutzt. Das war in der bisherigen Rekord-Saison 2005, die es auf insgesamt 28 Sturmsysteme brachte. Diese Zahl dürfte die Saison 2020 mindestens auch erreichen. Denn zum einen hat sich mit „Zeta“ am Golf von Mexiko jetzt schon der 27. Tropensturm gebildet. Zum anderen geht die Hurrikan-Saison 2020 offiziell noch bis zum 30. November.

Übrigens wird „Zeta“ zum Mittwoch auf die US-Südküste treffen. Erneut im Bereich Louisiana und Mississippi. Genauso wie beispielsweise Hurrikan „Laura“ in diesem Jahr oder Hurrikan „Katrina“ im Jahr 2005.

Mehr zu den direkten Auswirkungen von Hurrikan „Epsilon“ lesen Sie in unserem 7-Tage-Trend.

Auf Augenhöhe: Hurrikan
Extrem beeindruckend: Hurrikan "Epsilon" vom Flugzeug aus. In den kommenden Tagen zieht "Epsilon" Richtung Europa. Sorgen die Tropenstürme bald auch für eine weiße Weihnacht 2020? © AP

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