Winter 2017: Glatteis, Schneeglätte und Lawinengefahr sorgen für Chaos

Die starken Regen- und Schneefälle haben die Lawinengefahr in den bayerischen Alpen wieder kräftig steigen lassen. Unterhalb der Waldgrenze herrscht nun überall wieder erhebliche Lawinengefahr und damit die dritthöchste der fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Mittwoch mit.

Auch in den Hochlagen der Allgäuer und Ammergauer Alpen sowie in den Werdenfelser Alpen rund um die Zugspitze werde die Lawinengefahr nun wieder als erheblich eingestuft. Unterhalb von 1600 Metern müsse damit gerechnet werden, dass meist mittlere Nassschneelawinen von selbst ausgelöst würden.

Glätte, Schnee und viel Regen

Niederschläge lassen Lawinengefahr in deutschen Alpen steigen
Die Schnee- und Regenfälle haben die Lawinengefahr erhöht. © dpa, John Locher, JL abl

Glatteis hat am Dienstag in der Osthälfte Deutschlands Autofahrer rutschen lassen, in mehreren Bundesländern kam es zu Unfällen. Im Süden krachte es besonders häufig in Niederbayern und der Oberpfalz, auch in Oberbayern waren die Straßen teils mit blankem Eis bedeckt. Innerhalb von 24 Stunden (von Dienstag 01 Uhr bis Mittwoch 01 Uhr) fielen im Schwarzwald bis zu 65 Liter Regen (meist bis in die Gipfellagen), im Allgäu und am südlichen Bodensee bis zu 50 Liter. Das ist mehr als im Januar vom 1. bis 30. Januar gefallen ist.

Glatteis hat am Dienstag in der Osthälfte Deutschlands Autofahrer rutschen lassen, in mehreren Bundesländern kam es zu Unfällen. Im Süden krachte es besonders häufig in Niederbayern und der Oberpfalz, auch in Oberbayern waren die Straßen teils mit blankem Eis bedeckt. Innerhalb von 24 Stunden (von Dienstag 01 Uhr bis Mittwoch 01 Uhr) fielen im Schwarzwald bis zu 65 Liter Regen (meist bis in die Gipfellagen), im Allgäu und am südlichen Bodensee bis zu 50 Liter. Das ist mehr als im Januar vom 1. bis 30. Januar gefallen ist.

Glatteis im Südosten

Die Polizei zählte in Oberbayern bereits am Dienstagmorgen mehr als 80 Unfälle, in Niederbayern in der Nacht zum Dienstag 40 Unfälle: Mehrere Autos kamen bei glatten Straßen von der Fahrbahn ab oder rutschten gegen andere Fahrzeuge. Die A3 musste in Richtung Regensburg wegen eines Lkw-Unfalls für mehr als eineinhalb Stunden gesperrt werden. In vielen Kreisen in Niederbayern, Oberbayern und in der Oberpfalz wurde der Unterricht abgesagt.

Schneeglätte im Nordosten

Viel Neuschnee im Nordosten
Viel Neuschnee im Nordosten © dpa, Arno Burgi, abu

Auch die Polizei im Nordosten Deutschlands meldete mehrere Behinderungen und Unfälle durch Schneeglätte und Schneematsch: In Mecklenburg-Vorpommern kam es zu insgesamt 29 Zusammenstößen. Dabei wurden drei Menschen leicht verletzt. Auch in Thüringen und in Teilen Sachsens kam es vereinzelt zu Unfällen. In Berlin und Schwerin lagen am Dienstagmorgen bis zu 10 Zentimeter Schnee. Noch mehr Schnee lag in Feldberg in Mecklenburg-Vorpommern. Hier hat es über 20 Zentimeter geschneit. Weite Teile von Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern lagen am Dienstagmorgen unter einer Schneedecke.