Winter 2016/2017: NOAA-Prognose erwartet bereits zu warmen Januar

Um einen kleinen Ausblick auf den Start in den Winter zu geben, schauen wir wie jede Woche auf die langfristigen Temperaturprognosen der amerikanischen Wetterbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration). Die NOAA berechnet hierbei die voraussichtliche Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel. Diese Prognose kann zwar nicht das Wetter vorhersagen, gibt aber einen groben Anhaltspunkt für die grundsätzliche Witterungstendenz.

Das neue Jahr beginnt mit einem klaren Wärmeüberschuss

NOAA im Januar
Mit dem neuen Jahr setzt sich der Trend der zu warmen Witterung weiter fort.

Das, was uns die NOAA mit ihren Karten prognostiziert, sieht fatal aus. Der Trend vom , der schon in diesem Jahr bestätigt wurde, soll sich auch im kommenden Jahr fortsetzen. Schon im Januar werden in Deutschland teils bis zu 2 Grad positive Abweichungen vom klimatologischen Mittels berechnet.

Auch die anderen europäischen Länder sind betroffen. Dabei ist Skandinavien der Gewinner in Sachen Wärme. Dort sind auf der Karte bis zu 3 Grad mehr zu erkennen, als es für diese Jahreszeit passend wäre. Doch es gibt auch zu kühle Tendenzen. Im Südwesten Russlands und an der Schwarzmeerküste der Türkei sagt die Amerikanische Wetterbehörde negative Temperaturabweichungen von bis zu 2 Grad voraus.

'Feuerroter' Februar bringt wenig Winterfreuden

NOAA im Februar
Im Februar sind die Berechnungen der NOAA noch viel drastischer.

Der Februar bestätigt den Trend. Die überschüssige Wärme breitet sich aus. Nur der Süden Portugals und Spaniens setzen sich von dieser Temperaturentwicklung ab, dort bleibt alles im Normalbereich des klimatologischen Mittels. Bei uns im Land hingegen sieht die amerikanische Wetterbehörde nur noch 'rot', was für uns, und die Nachbarländer 2 Grad positive Abweichung bedeutet. Der Süden Finnlands und der gesamte Norden Russlands bekommt eine mit bis zu 3 Grad Temperaturabweichung vom klimatologischen Mittel eine dramatische Winter-Prognose. Negative Abweichungen, also zu kalte Temperaturensind sind nirgends zu sehen.

Fazit:

Der Traum von einem knackigen Frostwinter bleibt wohl ein Traum. Die NOAA zeigt uns mit ihren Berechnungen, dass wir wohl eher mit einem Wärmeüberschuss rechnen müssen. Der Januar startet schon mit positiven Abweichungen des klimatologischen Mittels. der Februar legt noch einen drauf und auf den Karten sind positive Abweichungen von bis zu 3 Grad erkennbar.