Winter 2016/2017: Kommt jetzt ein ganzer Monat Winter auf uns zu?

Es sieht nach einem eiskalten Januar aus

Lange haben wir auf etwas Winter gewartet und jetzt kommt er tatsächlich. Ab dem Jahreswechsel geht es teils bis ins Flachland winterlich zu (siehe separater Artikel: Montag Schneechaos im Westen?). Im Trend haben wir bereits mit der Entwicklung in den kommenden 14 Tagen beschäftigt. An dieser Stelle schauen wir nun noch etwas weiter.

Laut CFS wird es eiskalt mit Schnee

Eine geschlossene Schneedecke auf der Straße
Laut CFS wird es eiskalt mit Schnee

Glaubt man den Berechnungen des experimentellen, amerikanischen Langfristmodell CFS, werden wir uns wohl auf mindestens einen kompletten Monat Winter in Deutschland einstellen müssen. Dabei sollen die Tageshöchstwerte im größten Teil des Landes kaum noch den Gefrierpunkt überschreiten. Nur im Norden und teilweise ganz im Westen werden ab und zu mal 2 bis 3 Plusgrade berechnet.

Darüber hinaus berechnet das CFS auch noch flächendeckend, das heißt sogar im sonst milden Rheinland, Schnee. Zugegeben, diese Prognose erinnert dann doch schon sehr an eine Schneekugel, aber es ist ja auch ein experimentelles Modell.

Auf Durchschnitt ist da nix mehr

Gestützt wird die Prognose des CFS aber immerhin auch durch unsere 28-Tage-Temperaturprognose, die bis Ende Januar für ganz Deutschland sehr deutlich unterdurchschnittliche Werte berechnet. Auch hier wird sogar der milde Westen mit Abweichungen von gut und gerne 2 Grad im negativen Bereich bedacht.

Fazit: Klar ist, die Wetterlage stellt sich um. Klar ist auch, es kommt eine andauernde winterliche Witterungsphase auf uns zu. Nicht klar hingegen ist, ob diese Phase nur Gefrierschranktemperaturen bringt oder auch Schnee bis in Flachland.