Winter 2013/2014 schafft es in die Top-10 der wärmsten Winter

Winter im Rückblick
Mitte Februar zählt eigentlich noch zur Winterzeit, doch davon war in München am 15.2.2014 nicht zu sehen. Bei knapp 20 Grad gab es T-Shirt-Wetter. © dpa, Andreas Gebert

Der Winter ist gelaufen

Während es in den USA sämtliche Rekorde bei den Minusgraden hagelte, Japan von einem der schlimmsten Wintereinbrüchen seit Jahren heimgesucht wurde und Großbritannien Sturm und Flut trotzen musste, haben wir in Deutschland kaum Winter abbekommen.

In unseren Breiten dauert die meteorologische Winterzeit eigentlich von Dezember bis Februar, in der Saison 2013/2014 ist es bei uns allerdings kaum winterlich gewesen. Das lag vor allem an den milden Temperaturen, denn diese lagen während der Wintermonate rund 2,4 Grad über den Durchschnittswerten von 1961 bis 1990. Damit gehört dieser Winter schon jetzt, Mitte Februar, zu den zehn mildesten Wintern seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen 1881.

Auch der Januar verlief mit 2,3 Grad durchschnittlich um 2,8 Grad wärmer gegenüber der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. Bezogen auf die Vergleichsperiode 1981-2010 betrug die Abweichung +1,9 Grad. Und auch der Dezember 2013 war überdurchschnittlich warm und auch noch zu nass. In die Top Drei der wärmsten Winter (1975, 1990 und 2007) schafft es dieser Winter mit diesen Werten aber trotzdem nicht, dazu fehlt mindestens noch 1 Grad.

Und, dass der Winter jetzt noch einmal zurückkommt, wie im März 2013, ist inzwischen ebenfalls eher unwahrscheinlich. Schließlich hat sich der Frühling schon kräftig gezeigt, und das viel zu früh. Mitte Februar blühen schon die ersten Krokusse und Forsythien.

Quelle: DWD