Wie viel Schnee bringt uns Tief 'Danielle'? Halber Meter Neuschnee in Österreich

Tief ‚Danielle‘ hat feuchte und merklich kühlere Luft zu uns geführt. Die nächsten Tage bewegt sich das Tief kaum von der Stelle, damit gibt es mindestens bis Samstag ungemütliches, oft nasses und ziemlich kühles Herbstwetter. Zumindest auf den Spitzen der Mittelgebirge und der Alpen wird es langsam weiß werden. Am Donnerstagmorgen meldete die Zugspitze mit 3 Zentimeter Neuschnee eine Gesamtschneehöhe von 32 Zentimeter. Auch auf dem Brocken im Harz hat es 3 Zentimeter Neuschnee gegeben.

Schneefallgrenze schwankt zwischen 800 und 1200 Meter

Eine dünne Schneedecke liegt bei etwa Null Grad Celsius am 20.10.2016 auf dem Brocken im Harz (Sachsen-Anhalt). Foto: Matthias Strauß/dpa (zu dpa «Erster Winterhauch im Harz: Schnee auf dem Brocken
Erster Schnee auf dem Brocken

Zwar ist das für echte Winterfans alles noch nicht wirklich prickelnd, aber immerhin pendelt sich die Schneefallgrenze bei rund 1.000 Meter ein. Gerade in den Alpen kann es in den nächsten Tagen gebietsweise einiges an Neuschnee geben. Am Alpenrand können es so 5 bis 15 Zentimeter werden.

In den Höhenlagen Österreichs hat es zum Teil mehr als einen halben Meter Neuschnee gegeben. Einige Alpenpässe sind bereits gesperrt worden. Der Sölkpass in Österreich, der Gaviapass in Italien und der Große Sankt Bernhard in der Schweiz sind schon gesperrt. In Frankreich wurden einige Pässe aufgrund von Schneefall zumindest vorübergehend gesperrt.

Winter auch in den Höhenlagen der Mittelgebirge

In den Kammlagen der deutschen Mittelgebirge liegt derzeit nur im Harz etws Schnee. Es bestehen aber gute Chancen, dass zumindest die Gipfel im Schwarzwald und im Bayerischen Wald in den kommenden Tagen angezuckert werden. Lediglich in den östlichen Mittelgebirgen könnte es zu mild für Schneeflocken bleiben, je nach Lage des Tiefdruckkernes. Das Ganze ist aber für diese Höhenlagen nichts Außergewöhnliches!

Mitte Oktober Schnee bis ins Flachland (2015)

Vor gut einem Jahr staunten wir nicht schlecht, als wir morgens aus dem Fenster schauten. Über Nacht hatte es teilweise stark geschneit und sich eine mehrere Zentimeter dicke Schneedecke gebildet. Letztere reichte vom Münsterland über das Ruhrgebiet bis hin nach Nordhessen und Mitteldeutschland und war zwischen 1 und 7 Zentimeter mächtig. So weit runter wird es in den nächsten Tagen nicht schneien.