Wie im Katastrophenfilm: Unwetter mit enormen Regenfällen in China

Gewitter mit enormen Regenfällen sind über China hinweg gepeitscht. Sie brachten zwar ein bisschen Erleichterung in der Sommerhitze, führten aber zu allerlei anderen Problemen. Die Provinzhauptstadt Chengdu in Südwesten Chinas traf es besonders schlimm.

Starkregen, Blitze und Sturm dauerten zwar nur weniger als eine Stunde, richteten in dieser Zeit aber einige Schäden an. Bäume wurden entwurzelt oder Äste brachen ab, in einigen Gegenden kam es zu Stromausfällen. Niederschlagsmaximum waren fast 70 Liter auf den Quadratmeter. Am Bahnhof Chunxilu ließ der Sturm die Glastüren der Eingangshalle bersten und brachte Passanten zu Fall. Der Regen führte zu Überschwemmungen, einige Autos gingen in den Wassermassen unter. Der internationale Flughafen in Chengdu stellte für eine Stunde den Betrieb ein. Flüge waren verspätet, wurden abgesagt oder zu anderen Flughäfen umgeleitet.  

Ein plötzlicher Platzregen setzte auch Changchun, Hauptstadt der Provinz Jilin, unter Wasser. Straßen standen knietief unter Wasser, nachdem es ungefähr zwei Stunden lang geschüttet hatte. In Peking beendete ein Unwetter eine fünf Tage lang andauernde Periode mit sengender Hitze.