Vom Winter in die Frühlingssonne?

Frühlingsanfang 2021: Für die Wetterfrösche wird es spannend

Unser Wettertrend zum meteorologischen Frühlingsbeginn

Meteorologisch gesehen ist – auf der Nordhalbkugel der Erde - am 1. März Frühlingsanfang. Kalendarisch beziehungsweise astronomisch beginnt das Frühjahr 2021 am 20. März um 10:37 Uhr. Dann sind Tag und Nacht genau gleich lang. Doch warum gibt es eigentlich diese Unterschiede und welches Wetter erwartet uns zum meteorologischen Frühlingsbeginn.

Oben im Video: So berechnen unsere Wettercomputer die Temperaturen in den kommenden 14 Tagen.

Das Wetter zum Frühlingsanfang 2021

Gerade war noch tiefster Winter. Doch der Wetterwechsel mit Glätte und Eisregen wird diesen weit aus unsere Breiten hinaus pusten. Zumindest vorerst. So kommt der Frühling zumindest wettertechnisch jetzt schon mal so richtig in Fahrt und die Sonne wärmt uns richtig durch. Am Ende der Woche kratzen wir sogar an der 20 Grad-Marke. Das fühlt sich auf jeden Fall wie Frühling an. Allerdings droht der Absturz Ende Februar. Nach jetzigem Stand wird es dann nämlich wieder wechselhafter und kälter. Alle Trends für die kommenden Tage gibt es auch in unserem 7-Tage-Wettertrend.

Heuschnupfen im Frühling: Die Pollen fliegen schon

ARCHIV - Eine Frau schneuzt bei Oy-Mittelberg im Allgäu hinter einer Birkenblüte in ein Taschentuch (Archivfoto vom 08.05.2006). Obwohl der Frühling noch nicht richtig da ist, sind die Allergiker schon pollengeplagt.
Belastung durch Pollenflug. Erle und Hasel sind auch schon im Winter aktiv in Sachen Pollenflug. © dpa, A3542 Karl-Josef Hildenbrand

Zuerst legen Hasel und Erle los. Sie gehören zu den Frühblühern. Wenn es Ihnen jetzt in der Nase juckt, dann könnte das also auch an den Pollen liegen. Die aktuelle Pollenbelastung finden Sie hier.

Frühlingsanfang: Meteorologisch und astronomisch

Warum gibt es überhaupt unterschiedliche Frühlingsanfänge? Die Meteorologie hat den 1. März aus praktischen Gründen als Frühlingsanfang festgelegt: Ganze Monate und die Jahreszeiten lassen sich so einfacher statistisch auswerten. Inzwischen passen die meteorologischen Jahreszeiten sogar besser zur klimatischen Situation als die astronomischen Jahreszeiten.

Der Frühling erwacht im März - kalendarisch und meteorologisch

29.01.2018, Bayern, München: Eine Biene landet im Botanischen Garten an einem Krokus, der an einem Kantstein gewachsen ist. Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Frühlingserwachen: Die Bienen haben noch etwas Mühe bei der Nahrungssuche. © dpa, Lino Mirgeler, lim hjb

Tag-Nacht-Gleiche: Tag und Nacht sind genau gleich lang

Der kalendarische Frühlingsanfang richtet sich nach dem Stand der Sonne. Sie steht dann genau über dem Äquator und zieht weiter in Richtung Norden. Tag und Nacht sind genau gleich lang. Auf der Nordhalbkugel beginnt das Sommerhalbjahr, auf der Südhalbkugel das Winterhalbjahr. Der kalendarische Frühlingsanfang kann auf den 19., 20. oder 21. März fallen.

Unser Wetter im März 2021

In den letzten 20 Jahren fiel der März dreimal zu kalt oder sogar viel zu kalt aus. Insbesondere die März-Monate 2006 und 2013 waren viel zu kalt und zeigten somit, warum es den Begriff des Märzwinters überhaupt gibt. In der Regel macht sich beim März aber natürlich der Klimawandel bemerkbar, so dass wir häufig einen zu warmen oder deutlich zu warmen März erlebt haben. Zuletzt war der März 2019 deutlich zu warm. Allerdings auch viel zu nass. Gerade im Frühjahr kann es vom Regen aber natürlich nicht genug geben. Die aktuellen Berechnungen für den kompletten März 2021 in unserem 42-Tage-Wettertrend.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

Wetter und Klima in der Mediathek

Mega-Hitze und große Trockenheit - und viele fragen sich: Wird Deutschland bald zum Wüstenstaat? Wie viele Dürre-Sommer hintereinander können wir eigentlich noch verkraften? Hier geht es zur DOKU - Wüstenstaat Deutschland?