Wettertrend vom 31.01.2015

Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen
Mildere Luft kann sich nicht durchsetzen Der Strömungsfilm für Europa 00:40

Februar spielt ein wenig 'Ice Age'

Stellen Sie sich auf eine lang anhaltende Kältewelle ein. Die Temperaturen können auf zweistellige Minusgrade sinken. Natürlich nicht überall. Wo Schnee liegt, muss keine Sorge um Tauwetter bestehen. Da die Niederschläge nachlassen, kommt allerdings auch kein Neuschnee dazu.

Wettertrend vom 31.01.2015
Ganz Deutschland wird zum Gefrierschrank. © dpa, Ralf Hirschberger

Die erste Februarwoche ist eine richtige kleine Eiszeit. Nachts ist spätestens ab Dienstag ganz Deutschland ein Gefrierschrank mit Minusgraden im zweistelligen Bereich im Süden und in Höhenlagen. In nur wenigen Gebieten in der Nordhälfte Deutschlands steigen die Temperaturen tagsüber ganz knapp über Null. Ansonsten herrscht Dauerfrost. Schneenachschub gibt es mangels Niederschlägen kaum, am ehesten zum Wochenende hin im Harz, Bayrischen Wald, Erz- und Fichtelgebirge. Wer jetzt meint, dann scheint doch bestimmt die Sonne oft und lange, der irrt. Wolken beherrschen den Himmel.

Am Wochenende (7./8. Februar) ändert sich im Grunde nicht viel: Temperaturen im Keller, eher wenig Niederschläge, wenig Sonne. Im Norden und Nordwesten in eine kleine Tendenz zu milderen Temperaturen zu erkennen.

Mit Anfang der darauffolgenden Woche geht die ganz große Kältephase zu Ende. Tagsüber klettern die Temperaturen fast überall in den niedrigen einstelligen Bereich, höchstens auf 5 Grad. Große Temperaturunterschiede gibt es nur in horizontaler Richtung. In den Höhenlagen herrscht weiter Dauerfrost. Es macht sich wieder mehr Niederschlag breit, vor allem in der Nordhälfte Deutschlands. Je südlicher und in höheren Lagen er auftritt, kann er zu Schnee werden.