Wettertrend vom 27.11.2013

Wettertrend Deutschland
Erst nur im Süden winterlich © dpa, Uwe Zucchi

Erst nur im Süden winterlich

In der ersten Dezemberwoche sieht es für den Winter nicht ganz so gut aus. Lediglich im Süden bleibt es winterlich. Doch je länger der Dezember dauert, desto kälter will es überall werden.

In der nächsten Woche liegen die Höchstwerte nur im Süden knapp über dem Gefrierpunkt. In den Nächten bleibt es dort frostig bis sehr frostig. Weiter nördlich bis hin zur Küste liegen die Höchstwerte meist um die 5-Grad-Marke. Zum Glück sind kaum noch Niederschläge zu sehen. Dafür gibt es auch mal mehr Sonnenschein. Flächendeckend wird das aber schwierig.

Richtung zweites Adventswochenende (07./08.12.) scheint es insgesamt wieder wechselhafter zu werden. Im Süden und in höheren Lagen gibt es weiter Schnee, für das Flachland wird es wohl noch nicht ganz reichen.

Zu Anfang der zweiten Dezemberwoche ändert sich bei den Temperaturen kaum etwas. Mit etwas Glück wird es wieder etwas ruhiger beim Wetter. Kaum Niederschläge und etwas mehr Sonne am Himmel könnten die Folge sein.

Je näher der 3. Advent (15.12.) rückt, desto eher nähern sich die Werte in der 28-Tage-Temperaturprognose wieder dem Durchschnitt, vor allem in Richtung Norden. Für den Süden zeigt die Prognose durchgehend Temperaturen unter dem Durchschnitt.

Das ist auch der erste Trend in Richtung Weihnachten 2013: Für ganz Deutschland liegen die Werte unter dem Durchschnitt. Die Chancen auf kalte Weihnachten stehen also derzeit gut! Aber bis dahin kann noch viel passieren!

Oliver Hantke,

Diplom-Meteorologe