Wettertrend vom 24.12.2013

Wettertrend Deutschland
Vom Winter fehlt noch lange jede Spur © dpa, Diether Endlicher

Vom Winter fehlt noch lange jede Spur

Nach dem turbulenten Wetter an den Feiertagen bleiben auch die letzten Tage des alten Jahres zumindest im Nordwesten weiter ungemütlich. Immer wieder ist mit teilweise viel Regen zu rechnen und auch der Wind ist noch sehr unangenehm. Und der Winter will sich auch im neuen Jahr lange nicht bei uns einnisten.

Die Temperaturen fallen zwar in den letzten Tagen des alten Jahres etwas ab und liegen zwischen 5 und 10 Grad, aber vom Dauerfrost und Wintereinbruch sind wir noch ganz weit entfernt. Selbst in den Nächten wird es nur im Südosten frostig. Immerhin gibt es hier mehr Chancen auf Sonnenschein am Tage als im recht trüben Nordwesten.

Auch in den ersten Tage des neuen Jahres und zum ersten Wochenende (04./05.01.) in 2014 wird sich nicht viel ändern. Die Temperaturen bleiben tagsüber weiter weit über der Null-Grad-Marke. Sonnenschein sucht man in Deutschland am besten im Südosten. Und regentropfen fallen am ehesten im Nordwesten.

Die zweite Januarwoche startet dann überall wechselhafter. Es bleibt weiterhin zu mild für die Jahreszeit.

Die 28-Tage-Temperaturprognose lässt zunächst keine Änderung der milden Wettersituation erkennen: Bis Mitte Januar liegen die Temperaturen fast überall in Deutschland weit über dem Durchschnitt.

Erst nach der Monatsmitte könnte sich an der Wetterlage etwas ändern. Die Temperaturprognose gleicht sich an die Durchschnittswerte des langjährigen Mittels an und es wird wieder etwas kälter. Teilweise liegt sie für kurze Zeit unter dem Durchschnitt. Ob das aber für ein Wintereinbruch reicht, lassen wir mal dahin gestellt.

Oliver Hantke,

Diplom-Meteorologe