Wettertrend vom 14.01.2015

Wettertrend vom 14.01.2015
Wettertrend: Es wird kälter in Deutschland © dpa, Tim Brakemeier

Eine kleine Eiszeit steht bevor

Es wird wieder kälter in Deutschland – und zwar länger anhaltend. Es stehen eisige Tage komplett im Minusbereich an. Verschneite Winterlandschaften sind aber auf Höhenlagen beschränkt.

Am Wochenende (17./18. Januar) ist die kühle Luft aus dem Nordwesten in Deutschland angekommen. Die Nächte werden empfindlich kalt mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, auch tagsüber bleiben die Werte im niedrigen einstelligen Bereich. Der Samstag ist noch der etwas mildere Tag. Es bleibt weitgehend trocken. Am Samstag fällt allerdings unterhalb einer Linie Frankfurt/Oder - Karlsruhe neuer Niederschlag. In Bayern können Richtung Alpenrand über 30 Liter pro Quadratmeter runterkommen – auch als Schnee. Die Sonne lässt sich am ehesten im Nordwesten blicken.

In der Woche darauf gehen die Höchsttemperaturen weiter zurück, in den höheren Lagen gibt es leichten Dauerfrost. Vor allem im Süden können die Tageswerte dann auch in den tieferen Lagen unter null bleiben. Niederschläge sind voraussichtlich erst zum Ende der Woche vor allem in der Westhälfte bis hin zur Landesmitte möglich - in den Mittelgebirgslagen sollten diese dann als Schnee fallen.

Am vierten Januarwochenende wird es tendenziell noch etwas kälter – je östlicher und südlicher, desto niedriger die Temperaturen. Nachts liegen die Temperaturen deutschlandweit unter dem Gefrierpunkt, tagsüber im niedrigen einstelligen Plus-Bereich. Niederschlag fällt kaum. Die Sonne macht sich rar. An diesen Verhältnissen ändert sich zum Anfang der letzten Januarwoche nichts.

Dieser Trend setzt sich nach unserer 28-Tage-Temperaturprognose auch in der ersten Februarwoche fort. Für nahezu das ganze Land sind dann Werte zu erwarten, die deutlich unter dem 30-jährigen Mittel liegen. Das bedeutet ganztägig Minusgrade für alle höher gelegenen Gebiete, wahrscheinlich aber auch im Westen von Deutschland. Nur der Norden könnte von milderer Luft profitieren.