Wettertrend vom 13.01.2015

Wettertrend vom 13.01.2015
Die Temperaturen fallen, aber Schnee eher nicht. © dpa, Patrick Pleul

Kalt, aber wenig Schnee

Es wird wieder kälter in Deutschland. So gehört es sich für den Winter schließlich. Verschneite Winterlandschaften sind aber auf Höhenlagen beschränkt.

Nach den milden Tagen in der dritten Januarwoche sinken die Temperaturen bis zum Wochenende (17./18. Januar) wieder. Die Nächte werden empfindlich kalt mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, auch tagsüber bleiben die Werte im niedrigen einstelligen Bereich. Es bleibt weitestgehend trocken, nur am Alpenrand entsteht neuer Niederschlag. Die Sonne lässt sich mehr am Samstag als am Sonntag sehen, am meisten profitiert Deutschland nördlich einer Linie vom Saarland bis nach Usedom.

In der Woche darauf gehen die Höchsttemperaturen weiter zurück, in den höheren Lagen gibt es leichten Dauerfrost. Vor allem im Süden können die Tageswerte dann auch in den tieferen Lagen unter null bleiben. Niederschläge sind voraussichtlich erst zum Ende der Woche vor allem in der Westhälfte bis hin zur Landesmitte möglich - in den Mittelgebirgslagen sollten diese dann als Schnee fallen.

Am vierten Januarwochenende wird es tendenziell noch etwas kälter – je östlicher und südlicher, desto niedriger die Temperaturen. Nachts liegen die Temperaturen deutschlandweit um oder unter dem Gefrierpunkt, tagsüber im niedrigen einstelligen Plus-Bereich. Am Samstag kommt es noch zu leichten Niederschlägen, am Sonntag lassen die wieder nach. Die Sonne macht sich rar. An diesen Verhältnissen ändert sich auch nichts zum Anfang der letzten Januarwoche.

Unsere 28-Tage-Temperaturprognose zeigt: Zum Ende des Monats und Anfang Februar werden die Temperaturen voraussichtlich weiter absinken. Für nahezu das ganze Land sind dann Werte zu erwarten, die deutlich unter dem Durchschnitt liegen. Es sieht also ganz danach aus, als würde das Winterwetter sich langsam, aber sicher doch noch einstellen.