Wettertrend vom 08.08.2016: Noch haben wir nicht Herbst

Der Sommer reißt sich nochmal zusammen

Auch wenn es sich in diesen Tagen so anfühlen mag – noch haben wir nicht Herbst. Und tatsächlich reißt sich der Sommer schon zum Wochenende (13./14.08.) wieder zusammen und liefert weiträumig schönes Wetter. Mit Unterstützung eines Ausläufers vom Azorenhoch sortieren sich die Höchsttemperaturen wieder überwiegend in der 20 bis 25 Grad Liga ein. Nur die üblichen Verdächtigen fallen aus dem Rahmen. Der Norden muss sich örtlich mit knapp unter 20 Grad zu Frieden geben, während der Südwesten bis zu 27 Grad warm wird. Und das ganze bei oftmals wolkiger, aber größtenteils trockener Witterung.

Der Wettertrend für Deutschland vom 08.08.2016
Kartenspiel im Freien © picture alliance / Bildagentur-o

Die erste Hälfte der folgenden Woche setzt diesen Trend fort. Es wird noch etwas wärmer, so dass auch der Norden die 20 Grad-Hürde nimmt, und dass im Südwesten sogar örtlich 30 Grad in der Prognose auftauchen. Sogar die Sonne vertreibt die Wolken wieder und Niederschläge sind in der aktuellen Vorhersage nur für den Norden berechnet.

Eigentlich kann das nicht lange gut gehen. Und tatsächlich zeigt die Prognose für die zweite Wochenhälfte und das Wochenende (20./21.08.) wieder etwas mehr Bewölkung und auch mehr Schauer. Insgesamt bleibt aber noch genug Sonne übrig und die Temperaturen scheinen sich auch zu halten.

Unsere 28-Tage-Temperaturprognose zeigt für den Zeitraum 22.08. bis 04.09. in Süddeutschland etwa durchschnittliche oder sogar überdurchschnittliche Temperaturen an. Für den Rest von Deutschland liegt die prognostizierte Temperaturkurve oft unter dem klimatologischen Mittel.

Der Sommer 2016 spielt weiter mit allen Karten. Auch wenn es in diesen Tagen etwas kühler wird, gibt es noch keinen Grund, die Gartentische abzubauen. Ein paar Schönwetter-Asse hat der Sommer noch im Ärmel.