Wettertrend vom 07.07.2016: Mit etwas Optimismus ist das Sommer

Mit etwas Optimismus ist das Sommer

Jaja, wir können es ja selbst nicht mehr hören. Der Sommer 2016 ist nass, er ist nicht stabil genug, es gibt keine echte Schönwetterphase, es gibt ständig Platzregen und Schauer und außerdem Gewitter und man kann gar nichts planen.

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Es kommen auch schöne Tage: Mit etwas Optimismus ist das Sommer © picture alliance / dpa, Hendrik Schmidt

Wir könnten jetzt an dieser Stelle schreiben, dass das leider auch so ähnlich bleiben wird und wir uns damit abfinden müssen, dass es ein ständiges Auf und Ab gibt und eben kein stabiles schönes Wetter. Dann könnten wir uns aber auch gleich einen Strick nehmen. Und das wollen wir natürlich nicht. Nur wegen dem blöden Wetter.

Also sehen wir es positiv. Nein, wir versuchen, es positiv zu sehen. Okay, die nächste Woche wird ziemlich beschämend, zugegeben. Es wird ganz schön nass. Vor allem im Norden und an den Alpen und auch sonst besteht hohe Schauergefahr. Aber: In der Schweiz beispielsweise wird es noch mehr regnen als in Deutschland. Und die 16 bis 19 Grad in Norddeutschland und im Westen Mitte der nächsten Woche sind auch nicht der Kracher. Aber immerhin gibt es im Osten bis zu 23 Grad.

Das darauffolgende Wochenende (16.07./17.07.) bringt außerdem wieder einen Hauch von Sommer. Die Werte steigen an, im Südwesten sehen wir die 27. Auch im Osten wird es warm, momentan haben wir da 28 Grad an der Oder berechnet. Außerdem wird es wohl trocken bleiben und die Sonne kann sich wieder besser durchsetzen, man könnte sogar sagen "es wird recht schön". Flächendeckend gibt es zweistellige Sonnenstunden.

Und jetzt aufgepasst, in der dritten Juliwoche scheint sich das Wetter zu stabilisieren. Die Woche beginnt mit angenehmen Werten von knapp 25 Grad und ausreichend Sonne. Die Schauerneigung ist nach heutigem Stand eher gering. Am ehesten wird es wohl in Bayern regnen, die Temperaturen bleiben bei rund 20 Grad im Norden bis etwa 25 im Osten und Südwesten angenehm. Damit kann man doch arbeiten. Wir nehmen uns eben aus gutem Grund nicht den Strick.

Wie es danach weiter geht? Tja, einen Hitzesommer können wir uns wohl definitiv abschminken. Zwar scheint das letzte Juli-Drittel auf Durchschnittskurs zu bleiben, für die ersten Augusttage berechnet unsere 28-Tage-Temperaturprognose aber schon recht deutlich unterdurchschnittliche Werte.

Wetter.de/Oliver Scheel