Wettertrend vom 03.11.2013

wettertrend
© dpa, Hendrik Schmidt

Sonne leider ein seltener Gast im November

Nach dem nassen Novemberstart stellt sich die große Frage, ob die Sonne in diesem ja doch sehr unbeliebten Monat noch einmal ihren großen Durchbruch haben wird. Leider müssen wir sagen, dass die Anzahl der Sonnenstunden doch sehr begrenzt ausfallen wird.

Bis zum zweiten November-Wochenende lässt sich der große gelbe Einheizer am Himmel nur selten blicken. Vielleicht mal 1,5 Stunden im Norden, vielleicht auch mal zwei Stunden im Osten. Im Westen sieht es noch mieser aus. Beispiel Bonn: Nahezu null Sonnenstunden in der ersten Wochenhälfte, aber teilweise 99 Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Puh. Nicht besser sieht es im Südwesten aus, die Pfalz beispielsweise kriegt die Sonne auch nicht zu sehen. Besser wird die Situation im Süden bzw. Südosten sein, wo es trockener ist als im Rest der Republik. Auch im Osten stehen die Chancen auf etwas Sonne nicht so schlecht.

Mit Höchstwerten zwischen 11 und 14 Grad kann man aber gut leben. Eigentlich sogar viel zu warm für Mitte November. Gut für die Kinder, denn die Martins-Umzüge fallen in diesem Jahr nicht frostig aus.

Doch halt: Wer geglaubt hat, das gehe so weiter, der sieht sich getäuscht. Ab Monatsmitte fallen die Temperaturen deutlich ab, vor allem im Osten und Süden wird das deutlich zu spüren sein. Nachts kann es dann frostig werden und tagsüber klettert die Quecksilbersäule nicht mehr auf zweistellige Werte. Dafür hat die Sonne dann wieder mehr Chancen.

Richtig winterlich scheint es dann aber Richtung Monatsende zu werden. In der 28-Tage-Prognose zeigt sich, dass die Temperaturen dann unter den langjährigen Durchschnitt fallen. Der Winter startet dann also richtig kalt und frostig.