Wettertrend für 7 Tage vom 31.12.2017: Eine Woche Sauwetter

Was stört denn da zum Wochenende?
Was stört denn da zum Wochenende? Der Strömungsfilm für Europa 00:37

Das Wetter zum Jahreswechsel ist ausgiebig besprochen und nach dem milden und nassen 1. Januar geht es mit Regen und Wind in die erste Woche des neuen Jahres hinein. Regen, Hochwassergefahr und weiterhin die Sehnsucht nach Sonne bestimmen die ersten sieben Tage von 2018.

Das neue Jahr startet mit fiesem Mistwetter

Wir sind auf der kühleren Rückseite von Tief 'Horst'. Damit startet 2018 schon am Montag wechselhaft mit Schauern, die auf den Bergen mal wieder in Flocken übergehen können. Bei den Nordlichtern sind weiterhin Gewitter möglich. Immerhin: das wechselhafte Wetter lässt auch mal die Sonne durchscheinen, bevor am Nachmittag und Abend im Westen der nächste Regen aufzieht. Die Temperaturen gehen etwas zurück und bringen es auf  6 bis 11 Grad. Dabei weht der Wind nach wie vor ruppig mit stürmischen Böen, die im Schwarzwald Böen bis Tempo 100 erreichen können. 

Mitte der Woche ist der Regen dann überall angekommen und ein kräftiger Wind, teils auch stürmische Böen und dazu die fehlende Sonne machen das Mistwetter komplett. 

Die Hochwassergefahr steigt

Insgesamt kommen in den nächsten 8 bis 10 Tagen flächendeckend im Westen und Süden 50 bis 100 Liter Regen zusammen. Im Schwarzwald, den westlichen Mittelgebirgen und dem Sauerland werden es bis zu 200 Liter sein. Da der Boden nach dem nassen Herbst und Frühwinter weitgehend gesättigt ist, kommt aus Lagen oberhalb etwa 800 Meter reichlich Schmelzwasser dazu. Eine mittlere Hochwasserlage an Rhein, Saar, Mosel (abgeschwächt Donau, Neckar, Main) scheint sehr wahrscheinlich. Sogar ein großes Hochwasser an Rhein und Mosel ist möglich. Selbst am bayerischen Alpenrand müssen wir die Flüsse im Auge behalten, weil immer Tauwetter herrschen wird.

Zum Wochenende zeigt sich auch die Sonne wieder

Erst am Wochenende (06./07.01.) zieht sich der Regen weitgehend zurück, bis dahin wird es schlicht und einfach klitschnass. Und Sonne, ach ja, die gibt es ja auch noch – die zeigt sich bis Mitte der Woche so gut wie gar nicht. Erst in Richtung Wochenende können wir auf ein bis drei wohldosierte Sonnenstunden hoffen. Der Blick zurück zeigt, dass wir diese auch bitter nötig haben, denn sie Sonnenbilanz ist teils desaströs. Das betrifft besonders den Westen (zum Beispiel Köln, Düsseldorf oder das Eifelumfeld), wo gebietsweise noch nicht einmal 10 Sonnenstunden zusammen gekommen sind. Es kann also eigentlich nur besser werden. 

Wie es dann weiter in den Januar hinein geht, verraten wir in unserem 30-Tage-Wetterblick.