Wettertrend für 7 Tage vom 29.12.2017: Die erste Januarwoche wird mild und regnerisch

Mittwoch gibt es die erste Frühlingsluft
Mittwoch gibt es die erste Frühlingsluft Der Strömungsfilm Europa für 5 Tage 00:00:37
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Keine Spur vom Winter! Das 'Neue Jahr' begrüßt uns zunächst stürmisch und mild. Die Temperaturen halten sich in der erste Januarwoche auf 'hohem Niveau'. Dazu gibt es viel Regen. Zusammen mit dem Tauwasser drohen die Flüsse überzulaufen.

Montag: zweistellige Höchstwerte

Zu Beginn der ersten Januarwoche liegen die Höchstwerte in einigen Teilen des Landes im zweistelligen Bereich. Insbesondere im Westen und Südwesten (die üblichen Verdächtigen) sind bis zu 10 oder 11 Grad auf den Karten zu sehen. Im Norden und Südosten sind es immerhin noch bis zu 7 oder 8 Grad. In Sachsen können es auch bis 12 Grad werden. Dazu kommen viele Niederschläge und lebhafter Wind.

Dienstag: leichte Abkühlung

Am Dienstag kühlt es geringfügig ab. Aber auch wenn die Temperaturen nicht ganz so krass mild sind - wir bleiben bei 6 bis 9 Grad locker über dem Frostbereich. Der Wind lässt etwas nach, aber es regnet munter weiter.

Mittwoch bis Freitag: es bleibt mild

In der zweiten Wochenhälfte ist auch die Abkühlung wieder verdaut, und die Temperaturen streben zusammen mit der Schneefallgrenze wieder hartnäckig nach oben. Wieder tauchen zweistellige Werte auf, vor allem im Südwesten und Westen. Aber auch sonst bleibt es mild mit 4 bis 8 Grad. Und der Regen findet kein Ende, im Westen und Südwesten kommt einiges zusammen.

Hochwassergefahr steigt: Insgesamt kommen bis zu 200 Liter zusammen

Der Wettertrend für 7 Tage
Symbolbild: Eine Warnschild ragt am aus dem Hochwasser einer überfluteten Straße. © dpa/dpaweb, A3542 Karl-Josef Hildenbrand

Insgesamt kommen in den nächsten 8 bis 10 Tagen flächendeckend im Westen und Süden 50 bis 100 Liter Regen zusammen. Im Schwarzwald, den westlichen Mittelgebirgen und dem Sauerland werden es bis zu 200 Liter! Der Boden ist nach dem nassen Herbst und Frühwinter weitgehend gesättigt, aus Lagen oberhalb etwa 800 Meter kommt reichlich Schmelzwasser dazu.

Eine mittlere Hochwasserlage an Rhein, Saar, Mosel (abgeschwächt Donau, Neckar, Main) scheint sehr wahrscheinlich. Sogar ein großes Hochwasser an Rhein und Mosel ist möglich. Selbst am bayerischen Alpenrand müssen wir die Flüsse im Auge behalten, weil nach den großen Schneemengen nun massives Tauwetter einsetzt.

Erst am Wochenende wird es trockener und kühler

Erst zum ersten Januarwochenende (06.01./07.01.) trocknet es wieder ab. Dann fallen übrigens auch die Temperaturen wieder. Nein, nicht in den Frostbereich, aber immerhin in den unteren einstelligen Bereich. Sonne bleibt allerdings weiterhin, wie auch schon in der Woche, absolute Mangelware.